Podcast: Paarkommunikation und Sehnsucht in der Fernbeziehung - Workbooks für Paare

liebevoll verfasst von 
Florian
veröffentlicht am 20. April 2021 in der Kategorie ,
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Workbooks für Paare - Können sie eine glückliche Beziehung bereichern?

Du bist in einer Fernbeziehung und hast viel mit dem Vermissen zu kämpfen? Oder du und dein Partner wollt eure Kommunikation verbessern? Dann haben wir genau das Richtige für euch.

Heute stellen wir euch zwei Workbooks vor. Das erste Buch trägt den Titel „Kommunikation in der Beziehung“ und soll Paaren dabei helfen, gemeinsam an ihrer Paarkommunikation zu arbeiten. Denn die Kommunikation in einer Beziehung ist einer der wichtigsten Grundbausteine.

Das zweite Workbook heißt „Sehnsucht & Vermissen in der Fernbeziehung“ und ist für Paare eine Möglichkeit, besser mit der Sehnsucht in der Fernbeziehung umgehen zu lernen. Gemeinsam arbeitet man an den Herausforderungen einer Beziehung auf Distanz.

Wir erzählen euch natürlich auch von unseren persönlichen Eindrücken und was wir von den Workbooks halten. Damit könnt ihr euch ein besseres Bild von beiden Büchern machen und herausfinden, ob so ein Tool für euch geeignet ist oder ob beispielsweise ein Spiel für Paare noch besser zu euch passt.

Unterhalb findet ihr das Transkript dieser Folge.

Hallo und herzlich Willkommen zu dieser neuen Folge der Lebensidealisten! Mein Name ist Florian, ich bin Ina, wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine glückliche Beziehung mit deinem Partner oder deiner Partnerin. In unseren Podcasts und in unseren YouTube-Videos beleuchten wir immer wieder spannende Themen und in diesem Podcast oder in diesem YouTube-Video soll es darum gehen: Kann ein Workbook dabei helfen die Paarkommunikation zu verbessern? 

Wir haben uns zwei Workbooks angeguckt, einmal mit der Kommunikation der Beziehung, einmal mit Sehnsucht und Vermissen in der Fernbeziehung und haben einfach mal geschaut, ob aus unserer Sicht so ein Workbook dabei helfen kann die Paarkommunikation wieder zu verbessern, weil es ja doch ein spannender Weg sein kann, erstmal ohne fremde Hilfe und ohne Kosten für ein Coaching dafür zu sorgen, dass es euch in der Beziehung wieder besser geht und eure Kommunikation wieder verbessert wird. Denn das ist meistens das, was genannt wird als erster Punkt / als erstes Thema: Die Kommunikation ist nicht so gut. Wir wünschen euch spannende Impulse und bis gleich!

Das erste Workbook: Kommunikation in der Beziehung

Wir haben zwei Workbooks für euch getestet und haben uns allgemein Gedanken gemacht, was ist so das Prinzip von einem Workbook und was kann einfach der Mehrwert sein? Bei dem ersten Buch geht es um Kommunikation in der Beziehung. Da sollen praktische Tipps und Übungen drin sein, einfach selbst auszufüllen. Und so ist das Buch auch aufgebaut. Es ist einfach aufgebaut, es gibt einige Seiten, wo man direkt etwas ausfüllen kann / ankreuzen kann. Der Schwerpunkt von dem Buch liegt, wie der Titel schon sagt, auf der Kommunikation und praktischen Übung und das sind häufig auch die Themen, die Paare mit zu uns bringen, also Kommunikationsprobleme, und da geht es halt um grundsätzliche Bausteine von Kommunikation.

Also hier zum Beispiel auf einer Seite steht dann „höre aktiv zu, Blickwinkel“ (also wie man den Blickwinkel ändern kann, wie man Klartext spricht). Also immer auch als Beispiel, also immer einen Tipp und dann ein Beispiel, das ist ganz nett aufgebaut und das soll euch halt auch stärken, um in der Kommunikation überhaupt wieder entsprechend zu kommen.

Inwiefern kann ein Workbook die Kommunikation in der Beziehung anregen?

Wenn man zusammen so ein Workbook als Paar ausfüllt oder auch alleine ausfüllt und der andere darüber spricht, bringt das einfach schon einen Austausch. In der Kommunikation gibt es ja vor allen Dingen auch um Austausch, um Vertrauen, um Anerkennung und in der im Alltag - das kennt ihr wahrscheinlich auch – hat man einfach viele Gespräche, die sehr an der Oberfläche sind. So ein Workbook kann dazu anregen tiefere Gespräche zu führen und dieser Effekt wird häufig auch unterschätzt. Also tiefere Gespräche, eine andere Ebene in der Beziehung zu erreichen durch einen anderen Austausch kann große Zufriedenheit bringen und auch ein Gefühl, dass man sich wieder nähergekommen ist. Das man das Gefühl hat, man fühlt sich emotional wieder verbunden.

Was halten wir ganz allgemein von dem Workbook?

In dem Workbook mit der Kommunikation geht es vor allen Dingen halt auch darum wieder gewaltfrei zu kommunizieren, also welche Regeln gibt es da. Es geht um 15 Tipps und Ratschläge und Übungen. Und man kann natürlich immer schauen: Passt das zu uns? Möchte ich das machen? Man kann sonst weiterblättern. Und ja, das ist ein Buch finde ich, was einen guten Anstoß gibt.

Also man muss sicherlich sagen, dass zu diesem Buch vielleicht nochmal - es ist ja ein Workbook - ein Buch dazugehört, wo es dann um die Theorie und viele Beispiele geht, wie denn die gewaltfreie Kommunikation funktioniert, die ja hier auch zum Beispiel in diesem Buch sehr stark thematisiert wird. Ich persönlich hätte ein bisschen mehr Inhalt erwartet, also für ein Workbook finde ich ist das recht schmal gehalten. Ich finde es auch ein kleines Workbook. Also ich hatte bei einem Workbook jetzt gedacht das ist so DIN A4-Format und dann ein bisschen hochwertiger und dicker von der Handhabung. Das ist halt mehr so wie ein Book on Demand, das heißt das wird auf Bestellung so gedruckt. Das heißt da kommen meistens eher pragmatische Bücher bei heraus und wenig hochwertige, aber trotzdem kann der Inhalt ja sehr hochwertig und hilfreich sein.

Was erwartet euch zu Beginn des Workbooks?

Da finde ich die einleitende Seite eigentlich schon sehr sehr gut, um da mal näher drauf einzugehen. Die erste Frage ist: 

„Kennst du eine der folgenden Gesprächssituationen aus deiner Partnerschaft?

Erstens: Du oder dein Partner neigen dazu das Ansprechen unangenehmer Themen zu vermeiden, bis ihr den Ärger nicht mehr herunterschlucken könnt.“ 

Hier sind wir wieder bei den Themen der letzten beiden Podcastfolgen mit der Harmonie, Meinung nicht sagen können und so weiter, das ist natürlich absolut ein wichtiger Punkt.

„Zweitens: Werden du oder dein Partner im Gespräch miteinander schnell anklagend oder vorwurfsvoll? Drittens: Neigt ihr manchmal zu Verallgemeinerungen und reagiert nachtragend?“

Das sind drei wesentliche Punkte, die natürlich im Workbook mit der gewaltfreien Kommunikation durchaus sich verbessern können und die sehr viele spannende Impulse bringen können, vor allen Dingen dann, wenn ihr eher am Anfang der Beziehung seid, wenn ihr das Gefühl habt ihr seid eigentlich glücklich und harmonisch miteinander, aber ihr merkt, dass erste kleine Unstimmigkeiten / erste kleine Konflikte auftreten. Dann ist das hier mit der gewaltfreien Kommunikation, den Beispielen aus meiner Sicht ein guter Ansatz. 

Im Regelfall ist es aber so, dass genau die drei Sachen, die hier im ersten Moment abgefragt werden - sobald man da bei einen von den drei Dingen einen Haken macht (also unangenehme Themen vermeiden, bis man es nicht mehr runterschlucken kann; schnell anklagend und vorwerfend werden; Verallgemeinerung, also nachtragend zu reagieren), spricht das alles dafür, dass gewaltfreie Kommunikation alleine nicht mehr reicht, sondern dass sich Dinge aufgestaut haben aus der Vergangenheit heraus. 

Wie beurteilen wir die angewandte Methodik im Workbook?

Wir haben ja eigentlich beim Lösen von Verletzungen fünf Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, damit das nachhaltig funktioniert. Da steckt auch „sprachlich richtig“ drin, im Kern ist das bei uns auch gewaltfreie Kommunikation, als eine von fünf Voraussetzungen. Die anderen vier Voraussetzungen, die fehlen quasi in diesem Workbook und die würden im Minimum dann gebraucht werden, wenn sich Dinge aufgestaut haben. 

Von daher denke ich ist das ein guter Ansatz und kann unterstützend sehr gut helfen. Aber wenn man schon zu weit fortgeschritten in unguten Gefühlen ist und man eigentlich bei den ersten Dreien einen Haken macht, dann wird das Workbook alleine glaube ich nicht helfen. Und ich finde da ist wieder der Effekt, wie wir das mit der Podcast-Folge hatten mit den Kartenspielen für Paare: Wenn man jetzt hier in einer Konfliktspirale schon ist und das Leid schon groß ist und ich mir vorstelle, man setzt sich dann zusammen an so ein Workbook und würde die ersten Sachen, die einen auch sehr antriggern können (das muss man auch sagen) ausfüllen, ist die Gefahr einfach groß, dass man schnell in ein Streitgespräch kommt, was nicht gerade zu einem Mehrwert führt für das Buch oder für einen selbst. So dass man dann das Gefüh hat „okay, jetzt machts bei mir kein gutes Gefühl, wenn wir uns wieder in das Buch setzen, weil dann streiten wir uns wieder, dann kommt wieder miese Stimmung hoch“. Das ist halt die Frage.

Warum kann es sinnvoll sein, das Workbook alleine zu bearbeiten?

Vielleicht wäre da der Ansatz eher, dass man dieses Workbook dann einzeln für sich durcharbeitet, damit jeder so für sich da mal den Zugang findet zur gewaltfreien Kommunikation, Sätze so zu formulieren, dass sie eben weniger vorwerfend sind und so weiter. Vielleicht kann das der richtige Ansatz sein, indem man das nicht gemeinsam als Paar durcharbeitet. Das steht hier auch gar nicht, dass das unbedingt so gedacht wäre. Kommunikation in der Beziehung, also das ist eines, was man für sich durcharbeiten kann. 

Ich denke das macht Sinn, das im ersten Schritt für sich alleine durchzuarbeiten, um eben nicht in diese unguten Gefühle hineinzugeraten, und das dann später vielleicht gemeinsam nochmal durchzugehen und sich darüber auszutauschen.

Wie endet das Workbook?

Da gibt es auch zum Schluss diesen Vertrag, wie er hier steht. Also „das Thema unseres Gesprächs“, „wir sind zur folgenden Einigung gekommen“ mit Unterschrift sogar. Spätestens dann sollte man natürlich den Partner dazu nehmen. Ob man der Typ ist, ob man solche Verträge macht, ist natürlich nochmal ein anderes Thema. Das kann eine Verbindlichkeit schaffen, die aber normalerweise nicht gebraucht wird. Also wenn für beide Seiten das, was man aus einem Konflikt heraus löst, stimmig ist und ein gutes Gefühl macht und sich nicht irgendwie das Bauchgefühl wehrt und sagt „nee, das das ist nicht richtig was du da machst“ oder ich mich nicht zurückgenommen habe und gesagt habe „Hauptsache wir streiten jetzt nicht miteinander“, dann wird es nicht gebraucht.

Im Prinzip: Wann hält sich einer von beiden nicht an das, was man danach dann irgendwie vielleicht für die Zukunft vereinbart hat? Wenn es unstimmig war. Dann wird es auch so ein Vertrag nicht stimmiger machen. Wofür ist denn ein Vertrag? Dafür wenn es schief gelaufen ist, um sich wieder zu vertragen. Diesen Vertrag brauche ich dann, um mich wieder zu vertragen, also wenn es schief läuft. Den Vertrag braucht doch der andere nur um zu sagen „hier, du hast doch mir schriftlich gegeben, dass du das so nicht mehr machen wirst und jetzt machst du es trotzdem“. Was soll man damit machen? Was mache ich jetzt mit dem Vertrag? 

Dann kann ich dir jeden Abend das Buch auf deine Bettseite legen und dich daran erinnern, das macht bestimmt nicht gute Gefühle. Also wenn, dann würde ich auf jeden Fall Vertragsstrafen einführen, dass man zumindest sagt „okay, wenn du dich nicht daran hältst, dann musst du mich jetzt jeden Abend drei Stunden lang massieren“. Und nicht die körperliche Nähe als Vertragsstrafe, sondern die drei Stunden.

Aber auch insgesamt ziemlich dünn, weniger Inhalt als erwartet für eine Workbook finde ich schon, aber für den Anfang gut.

Das zweite Workbook: Sehnsucht und Vermissen in der Fernbeziehung

Kommen wir mal zum zweiten Buch. Das zweite Buch heißt „Sehnsucht und Vermissen in der Fernbeziehung“, also ein ganz anderer Schwerpunkt nochmal, ist aber von der gleichen Autorin, gleich aufgebaut, die Bücher ähneln sich sehr vom Aufbau, gleiches Prinzip. Da geht es in dem Buch darum, wie man mit der Sehnsucht in einer Fernbeziehung umgehen kann. Das ist auch eher auf den Einzelnen gemünzt. Aber auch darum, was Paare halt stärken kann in einer Fernbeziehung. Es gibt auch Übungen zusammen, also „findet gute Abschiedsrituale für euch“ (da soll man die aufschreiben zusammen), wie man mit Sehnsuchtanfällen umgeht (wie sie das nennt). Das ist für Paare geeignet, die besonders mit starker Sehnsucht in der Fernbeziehung zu kämpfen haben und sie sollen lernen, wie man mit Vermissen umgeht.

Wie beurteilen wir die angewandte Methodik im Workbook?

Da finde ich es halt sehr spannend, da kann es auch auf der oberen Ebene sein, also ein natürliches Vermissen, aber hinter einem Vermissen kann ja auch viel mehr stehen. Also Sehnsucht und Vermissen ist wahrscheinlich ähnlich wie Eifersucht, das ist immer in einem gewissen Rahmen für alle in Ordnung und förderlich für die Beziehung, also ganz normal. Es ist manchmal eher ein negatives Signal, wenn man sich drei Wochen nicht sieht und keine Sehnsucht und kein Vermissen entsteht. Aber die Frage ist ja immer: Wie aushaltbar ist das und ist das für mich etwas, was mich dann belastet? Also habe ich das Gefühl, ich kann mich nicht mehr bei der Arbeit konzentrieren vor lauter Sehnsucht und Vermissen? Habe ich Verlustangst? Mache ich mir voll Sorgen? Oder spielt da Eifersucht mit hinein?

Wenn ich jetzt richtig eine Prägung habe mit Verlusten oder mit Eifersucht, dann kann ich auch in meinem Sehnsuchtsanfall hier Sachen ausfüllen, das wird mich nicht retten. Weil das ist ja tiefer in mir drin. Also auch da wieder gleicher Ansatz wie beim ersten Buch: Das kann eine sehr gute Unterstützung sein, gerade das Fernbeziehungsbuch hat vor allen Dingen wirklich gute Tipps auf den höheren Ebenen, das andere ein bisschen weniger. 

Workbooks für Paare: Vor- und Nachteile

Aber insgesamt muss man sagen: Das Thema „Workbooks für Paare“ ist deutlich unterbesetzt. Wir haben jetzt online nicht wirklich viele gute Workbooks für Paare gefunden. Die haben jetzt bei Amazon bestellt, ohne Werbung für Amazon machen zu wollen. Aber das sind so die einzigen beiden, die wir gefunden haben, die auch einigermaßen gute und viele Bewertungen haben. Die anderen, die noch da waren, hatten kaum Bewertungen oder wenige gute Bewertungen. 

Als Workshop für Paare gibt es tatsächlich nicht so wahnsinnig viel. Vielleicht ist das auch etwas, was durch Onlinekurse nach und nach abgelöst wird, das man jetzt eher, anstatt ein Workbook zu drucken, Onlinekurse macht, wo dann da Anleitungen heraus entstehen. Obwohl ich mir das schon schön vorstelle. Das ist so ein bisschen das Prinzip auch wie es Bücher gibt für Paare, die sich gegenseitig dann Geschichten vorlesen, dass es doch nochmal etwas ist, was du in der Hand hast, was du zusammen ausfüllst, was auch bleibend ist in Gedanken, also dass du dir ins Regal stellen könntest und nochmal fünf Jahre oder zehn Jahre später zusammen angucken könntest, wenn die Fernbeziehung vielleicht vorbei ist und du zusammen wohnst - als Erinnerung. Das du dann sagen kannst: Wie sind wir damit umgegangen? Gefühle nochmal wieder zu holen, die ja auch nicht immer nur negativ sind.

Können Workbooks für Paare wirklich weiterhelfen?

Eigentlich können wir zum Fazit kommen. Wir können die Eingangsfrage ganz konkret nochmal beantworten. Also hilft ein Workbook, um die Paarkommunikation zu verbessern oder erweitert auch die Sehnsucht und das Vermissen in der Fernbeziehung zu erleichtern? Da würden wir bedingt sagen „ja“, solange man sich nicht in der Krise befindet, solange nicht tieferliegende Prägungen und Verletzungen dazu führen, dass ich nicht sprechen mag, dass ich nicht in Konflikte hineingehen mag. So lange ist das gut. Also tendenziell am Anfang der Beziehung ist das sehr sehr gut oder auch wenn man merkt die ersten Kleinigkeiten schleichen sich ein, dann ist es auch gut. Aber sobald man merkt, dass es ein Dauerthema ist, dass sich das aufstaut (also eigentlich die ersten drei Fragen in dem Buch mit „ja“ beantwortet werden können), dann ist es wahrscheinlich nicht so wirklich hilfreich. 

Und ich glaub auch was wichtig ist ist, dass die Leute Lust darauf, also dass Mann und Frau Lust darauf haben. Also ich glaube wenn du Bock darauf hast und da wirklich Lust drauf hast (also das sind 60 Seiten, aber das ist Schriftgröße zwischen 25 und 100, das ist riesig geschrieben), glaube ich ist es an einem bis zwei Abenden durchgearbeitet und dann hat man dieses Workbook kurz mal verschlungen, weil da ist nicht wirklich viel Substanz drin. Also das kann man schnell mal machen. Aber damit das einen Mehrwert hat und hilft, ist halt immer die Grundlage wichtig, dass nicht einer sagt „komm hier, ich habe ein Workbook, lass‘ uns das machen“ und der andere sagt „ich hab kein Bock“ und „schreib du, du liest nur vor“. Weißt du, das ist schon eine schlechte Grundlage. Da muss man Bock drauf haben, man muss Lust darauf haben und vielleicht das dann auch als Impulsgeber sehen, dass man sagt „wir arbeiten das jetzt nicht nur durch und dann soll es besser sein“, sondern vielleicht, dass das einfach die Impulse gibt dafür, das es auch besser werden kann.

Vielleicht gibt es ja auch Workbooks, die nur positiv sind. Das könnte man zum Beispiel nochmal mitnehmen in den Urlaub oder so – als Bestärkung – und sagen „okay, wir beschäftigen uns mit einem Workbook als Paar als positive Bestärkung und kommen nicht in die Gefahr, dass wir in Konflikte geraten, wenn wir uns damit beschäftigen, sondern nehmen es als Mehrwert mit für eine bewusste Zeit“. Da würde ich so an die Journale denken, solche Paarjournale, wenn es darum geht: Bin ich zufrieden? Wofür bin ich dankbar? Stimmt, da wird der Fokus sehr auf das Positive gelenkt. Aber vielleicht ist das ja der Ansatz, dass wir mal ein eigenes Workbook herausbringen, was genau die ganzen Dinge alle erfüllt. 

Unser Fazit

Schreibt uns doch mal, ob ihr Lust hättet auf eine Lebensidealisten-Workbook, das wir erstellen, oder ein Lebensidealisten-Paarjournal, wo alle unsere ganzen Methodiken und Tipps für den Alltag beinhaltet sind und euch die Möglichkeit gibt nachhaltig an der Beziehung zu arbeiten, vielleicht sogar begleitend zu Coachings. Das würde ich doch total spannend finden. Also gebt uns da gerne mal Feedback, ob euch das interessiert. Das wird jetzt spannend! 

Wir hoffen, dass das ihr da ein bisschen was mitnehmen konntet und das Fazit für euch nicht zu ernüchternd war, wenn ihr jetzt da viel Hoffnung in ein Workbook hineingelegt habt, dass euch das vielleicht aus der Krise hilft oder eure Kommunikation drastisch verbessert. Nuancen ja, drastisch verbessern eher nein. Von daher bringen wir vielleicht unser eigenes Workbook mal raus. Folgt uns sehr gerne, lasst uns ein Abo da, lasst uns ein Like da. Schaut auf unseren anderen Kanälen vorbei: Instagram, Facebook, Pinterest. Wir freuen uns sehr, wenn ihr uns auch da folgt, wenn ihr euch engagiert, Kommentare hinterlasst, uns Fragen stellt, so dass wir euch da unterstützen könnt. Ansonsten wünschen wir uns und euch eine schöne Zeit, eine harmonische und glückliche Beziehung und wir freuen uns, wenn wir euch in der nächsten Folge wiedersehen und ihr uns wiederhört. Bis zum nächsten Mal!

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