Wie oft streiten ist normal? Wirksame Impulse von Paartherapeuten

liebevoll verfasst von 
Laura
Aktualisiert am 28. Februar 2024,  veröffentlicht am 12. Februar 2024 in ,
 veröffentlicht am 12. Februar 2024 in

Im Internet stolpert man immer mal wieder über die Frage danach, wie oft streiten in einer Beziehung eigentlich normal ist. Bedacht werden muss hierbei natürlich, dass das Auftreten von Streitigkeiten in zwischenmenschlichen Beziehungen sehr vielfältig sein kann und verschiedenste Ursachen sich hinter Konflikte verbergen können. In zwischenmenschlichen Interaktionen ist es nahezu unvermeidlich, dass unterschiedliche Meinungen, Werte und Bedürfnisse aufeinanderprallen. Nicht immer lassen sich die Meinungsverschiedenheiten dann in einem harmonischen Gespräch lösen. Stattdessen kommt es zur Diskussion, in der Vorwürfe und Anschuldigungen leider oft die Regel sind.

Doch die Frage bleibt: Wie oft ist Streiten eigentlich normal? Besonders häufig kommt diese Fragestellung unserer Erfahrung nach auf, wenn man selbst aktuell mit dem Streitverhalten in seiner Beziehung unzufrieden ist und einen Vergleichswert sucht. Man fragt sich dann, ob die Partnerschaft trotz der aktuell wahrgenommenen Herausforderungen noch “normal” verläuft oder ob Handlungsbedarf besteht. Eine Statistik muss her, die aufschlussreich ist. Doch so eine Statistik gibt es unserer Erfahrung nicht. Viel wichtiger ist es, die Dynamik von Konflikten in der eigenen Beziehung zu verstehen und für die Auflösung der eigenen Herausforderungen zu sorgen. Wir zeigen euch, wie das funktionieren kann!

Wie oft streiten ist normal: Darum braucht es zur Beantwortung dieser Frage keine Statistik

Die Frage danach, wie oft Streit in einer Beziehung als "normal" betrachtet werden kann, ist von Natur aus komplex und multifaktoriell. Der Mensch ist ein Individuum und jede Beziehung ist hinsichtlich ihrer Dynamik einzigartig. Daher ist es schwierig eine universelle Statistik zu erstellen, die festlegt, wie häufig Streitigkeiten auftreten sollten, um als normal zu gelten.

Vielmehr sollte die Betrachtung von Streit in Beziehungen auf einer tieferen Ebene erfolgen, die über bloße Zahlen hinausgeht. Jedes Paar hat seine eigene Art mit Konflikten umzugehen. Außerdem kann die Häufigkeit von Streitigkeiten von vielen Faktoren beeinflusst werden: Kommunikationsstile, Persönlichkeiten, Lebensumstände und kulturelle Hintergründe spielen beispielsweise eine Rolle in der Entstehung von Meinungsverschiedenheiten.

Solltet ihr euch gerade also mehr streiten als laut irgendeiner Statistik als “normal” angesehen wird, dann ist das kein Anzeichen dafür, dass eure Beziehung gerade nicht gut läuft. Gleichermaßen würde man eine Beziehung ja auch nicht als “schlecht” einstufen, wenn man sich aktuell überhaupt nicht streitet, aber Konflikte einmal im Monat als angemessen angesehen werden.

Anstatt sich auf eine bestimmte Anzahl von Streitigkeiten pro Monat oder Woche zu fixieren, würden wir euch empfehlen den Fokus darauf zu legen, wie ihr die Konflikte in eurer Beziehung bewältigen könnt. Sollten destruktive Auseinandersetzungen bei euch langfristig präsent sein, dann kann dies das Fundament eurer Partnerschaft untergraben und verschiedene Probleme und Konsequenzen mit sich bringen. Hierauf gehen wir in den folgenden Abschnitten genauer ein.

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Typische Probleme von regelmäßigen Streitigkeiten in der Beziehung

Regelmäßige Streitigkeiten in einer Beziehung können vielfältige Herausforderungen darstellen und sind oft ein deutlicher Indikator für ungelöste Spannungen, die immer wieder an die Oberfläche kommen. Insbesondere ein wiederkehrendes Aufkommen bestimmter Themen signalisiert nicht nur das Vorhandensein von Konfliktpunkten, sondern weist auch darauf hin, dass diese in der Vergangenheit möglicherweise nicht adäquat gelöst wurden. Dieser Teufelskreis kann zu einer anhaltenden Unzufriedenheit und einem Gefühl der Instabilität in der Beziehung führen.

Ein weiterer problematischer Aspekt sind faule Kompromisse. Wenn Paare in ihren Auseinandersetzungen nur oberflächlich Kompromisse eingehen, ohne die zugrunde liegenden Probleme zu adressieren, kann dies zu einer ständigen Wiederkehr der gleichen Konflikte führen. Das bloße Verschieben von Problemen anstelle ihrer Lösung führt dann oft dazu, dass unangenehme Gefühle wie Wut, Angst oder Trauer ungelöst bleiben und sich im Laufe der Zeit aufstauen. Dann spricht man als Liebespaar immer wieder über das gleiche Thema, ohne hier eine stimmige Lösung zu finden.

Ungelöste Konflikte hinterlassen nicht nur emotionale Narben, sondern beeinträchtigen auch das allgemeine Gefühl der Harmonie in der Beziehung. Die Partnerschaft kann sich zunehmend unstimmig anfühlen und Unzufriedenheit breitet sich aus. Dieser negative Einfluss kann sich auch auf andere Aspekte des Lebens auswirken, einschließlich des sozialen Umfelds oder des Berufslebens.

Konsequenzen von ständigem Streit in der Beziehung

Sollten vermehrt Streitigkeiten in eurer Beziehung auftreten, dann ist das nicht pauschal ein Indiz dafür, dass eure Beziehung gerade schlecht läuft. Allerdings solltet ihr euch trotzdem darauf fokussieren diese Themen zeitnah anzugehen. Unserer Erfahrung nach sind ständige Streitigkeiten nicht nur für alle Beteiligten belastend, sondern bringen auch unschöne Konsequenzen mit sich. Diese kommen dann maßgeblich durch die emotionalen Verletzungen und die unguten Gefühle zustande, die bislang nicht aufgelöst wurden. Welche Folgen ständiger Streit in der Beziehung mit sich bringen kann, haben wir hier in Stichpunkten für euch zusammengefasst:

  • Emotionale Belastung: Kontinuierliche Streitigkeiten können zu erhöhtem Stress und emotionaler Belastung führen. Dies kann zu einem Gefühl von Frustration, Wut, Traurigkeit oder Resignation beitragen, was die allgemeine Lebensqualität beeinträchtigen kann. Dadurch fühlt man sich oft leer und energielos und kann sich nicht mehr motivieren - auch nicht für Dinge, die einem ansonsten großen Spaß bereiten und eine Bereicherung sind.
  • Infragestellung der Beziehung: Wenn Konflikte in einer Beziehung wiederkehrend sind und für einen längeren Zeitraum die Normalität darstellen, kann dies dazu beitragen, dass man damit beginnt die eigene Partnerschaft zu hinterfragen. Gerade dann, wenn man vermehrt andere glückliche Paare sieht oder sich an Statistiken festklammert, die aussagen, dass wenig Streit in einer Beziehung normal ist, löst das oft Zweifel aus.
  • Kommunikationsbarrieren: Regelmäßige Konflikte können zu einer Verschlechterung der Kommunikation führen. Vielleicht entstehen bei euch zunehmend Schwierigkeiten, offen miteinander zu sprechen, was zu Missverständnissen und einer zunehmenden Kluft in eurer Beziehung beiträgt. Dies trägt langfristig auch zu einer gewissen Distanz bei, die in einem schleichenden Prozess immer größer wird.
  • Vertrauensverlust: Wiederholte Streitigkeiten können weiterhin auch das Vertrauen zwischen euch erheblich beeinträchtigen. Dann entwickelt sich zunehmend Misstrauen, weil die Konfliktthemen nicht konstruktiv gelöst werden und negative Gefühle anhalten. Der Glaube daran, dass man diese Situation als Liebespaar meistern kann, schwindet dann immer weiter.
  • Gesundheitsprobleme: Die anhaltende Belastung durch Konflikte in der Beziehung kann sich auch auf die physische Gesundheit auswirken. Stressbedingte Gesundheitsprobleme wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder Magen-Darm-Beschwerden können auftreten. Auch dies wirkt sich dann natürlich wieder auf andere Lebensbereiche aus. Bei der Arbeit kann man dann beispielsweise nicht mehr seine volle Leistung zeigen und auch für Freunde und die Familie bleibt weniger Zeit übrig.
  • Beziehungszusammenbruch: In extremen Fällen können anhaltende und ungelöste Konflikte dazu führen, dass die wahrgenommene Bindung zur Partnerin oder zum Partner abschwächt. Dann bleiben Gespräche aus, die Distanz wächst und möglicherweise kommen auch erste Trennungsgedanken auf. Der Zusammenbruch der Beziehung ist in so einem Fall unausweichlich, wenn man nicht aktiv wird und sich den eigenen Konfliktthemen stellt.
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Eure Lösung: Wirksame Impulse, um bestehende Konfliktthemen konstruktiv zu lösen

In jeder Beziehung ist das Aufkommen von Konflikten unausweichlich und doch liegt gerade in der Auseinandersetzung mit diesen Herausforderungen oft der Schlüssel zu einer tieferen Verbindung. Auch wenn ihr euch gerade in einer schwierigen und kraftraubenden Situation befindet, möchten wir euch gerne mit auf den Weg geben, dass eine längere Phase der Auseinandersetzung in einer Partnerschaft durchaus überwunden werden kann. Betrachtet die bestehenden Konflikte dafür als Chance, um gemeinsam zu wachsen und die Beziehung zu stärken, und macht euch auf den Weg heraus aus der Krise. Wir zeigen euch, wie das gelingt und welche Impulse euch auf diesem Weg begleiten können.

Verlagert den Punkt, an dem es in eurer Beziehung mal gut war, ins Hier und Jetzt

Dies ist leichter gesagt als getan, denn wenn man sich aktuell in einer Konfliktphase befindet, dann lässt sich diese nicht ohne Weiteres überwinden. Innerhalb unserer Ausbildung durften wir die SystemEmpowering Methode kennenlernen, die wir seitdem nutzen, um Streitigkeiten und damit einhergehende emotionale Verletzungen zu lösen. Da diese Methodik überaus wirksam und nachhaltig ist, würden wir euch ebenfalls dazu raten, euch diese anzueignen und dadurch bestehende Konfliktthemen aufzuarbeiten. Nur dann, wenn ihr den Punkt, an dem es mal gut war, ins Hier und Jetzt verschiebt und ein stabiles Fundament errichtet, könnt ihr Auseinandersetzungen langfristig hinter euch lassen.

Zur Anwendung der SystemEmpowering Methode geht ihr zuerst an den Punkt in eurer Vergangenheit zurück, an dem es mal gut war. Dies ist typischerweise der Zeitpunkt, bevor es einen Streit gab. Gedanklich könnt ihr euch in die Vergangenheit bewegen und prüfen, wann dieser Moment gewesen sein könnte. Wichtig ist, dass keiner von euch hier ungute Gefühle verspürt. Sollte das der Fall sein, dann gab es bereits eine emotionale Verletzung und ihr müsst euch noch weiter in die Vergangenheit begeben. Von dort an könnt ihr dann die erste emotionale Verletzung aufarbeiten. Wie genau das gelingt und wie es von hier an weitergeht, könnt ihr auf unserer Methodik-Seite nachlesen. Alternativ könnt ihr auch gerne mal in unseren Podcast reinhören. Auch dort sprechen wir regelmäßig über die korrekte Auflösung von emotionalen Verletzungen.

Wenn ihr euch mit vergangenen emotionalen Verletzungen auseinandergesetzt und diese nachhaltig gelöst habt, werdet ihr schnell merken, wie ihr wieder mehr Energie und Power erhaltet. Ihr erschafft dadurch ein stabiles Fundament für eure Beziehung. Hierauf aufbauend könnt ihr auf den oberen Ebenen weitere stimmige Veränderungen bewirken, um dafür zu sorgen, dass ihr nicht noch einmal in eine Konfliktspirale geratet und die Kommunikation euch zukünftig einfacher fällt.

Optimiert eure Kommunikation und sorgt für spürbar harmonische Gespräche

In einem Alltag, der von hektischem Tempo und zahlreichen Ablenkungen geprägt ist, spielt die Qualität eurer Kommunikation eine entscheidende Rolle für euer Wohlbefinden. Wenn ihr es schafft, jederzeit harmonische Gespräche zu führen - auch dann, wenn es sich um ein schwieriges Thema handelt - könnt ihr dadurch das Gefühl von Harmonie und Verbundenheit stärken. Wichtig ist, dass ihr dafür Lösungen findet, du zu euch und eurer Situation passen. Wir haben fünf kleine Impulse vorbereitet, die ihr anwenden könnt und die euch hinsichtlich eurer Kommunikation helfen, um ein harmonisches Streitgespräch führen zu können:

  1. Aktives Zuhören: Oft hören wir zu, um zu antworten, anstatt wirklich zuzuhören. Eine simple, aber wirkungsvolle Methode ist das aktive Zuhören. Indem ihr euch darauf konzentriert, eurer Partnerin oder eurem Partner aufmerksam zuzuhören, ohne sofort eine Antwort zu formulieren, zeigt ihr Respekt und schafft Raum für eine tiefere Verbindung.
  2. Klare Kommunikation durch Ich-Botschaften: Statt Vorwürfen und Schuldzuweisungen können "Ich-Botschaften" dabei helfen, eure Bedürfnisse und Gefühle klar zu kommunizieren. Zum Beispiel: "Ich fühle mich überfordert, wenn die Aufgaben im Haushalt unausgewogen verteilt sind. Können wir darüber sprechen, wie wir das fairer gestalten können?"
  3. Eindeutige Termine: Im Alltag bleibt zwischen der Arbeit, der Erziehung, dem Haushalt und persönlichen Aktivitäten manchmal nicht viel Zeit, um sich wertschätzend auszutauschen und bestimmte Themen zu klären. Bewusst vereinbarte Gesprächstermine können euch dann helfen, jegliche Ablenkungen zu vermeiden und euch für den Austausch zu öffnen. Insbesondere bei belastenden Themen, die nicht zwischen Tür und Angel geklärt werden können, ist diese Vorgehensweise wirksam.
  4. Positive Verstärkung: Lob und positive Verstärkung sind starke Werkzeuge, um eine unterstützende Kommunikationskultur zu fördern. Kleine Gesten der Anerkennung, wie ein einfaches "Danke für deine Hilfe heute" oder "Ich schätze, wie du mit dieser Situation umgehst" stärken euer gegenseitiges Vertrauen.
  5. Gemeinsame Lösungen entwickeln: Konstruktive Kommunikation bedeutet nicht nur, Probleme zu identifizieren, sondern auch gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Ein Beispiel könnte sein, gemeinsam einen Zeitplan für gemeinsame Aktivitäten zu erstellen, um die Balance zwischen Arbeit und Freizeit zu verbessern. Ein weiteres Beispiel könnte darin bestehen, den Haushalt neu aufzuteilen, wenn die Aufgaben für einen von euch unstimmig sind. Arbeitet miteinander und nicht gegeneinander!

Die Optimierung der Kommunikation erfordert bewusste Anstrengungen von euch beiden und die aktive Auseinandersetzung mit dieser Thematik. Wenn ihr jedoch bereit seid, in eure Gespräche zu investieren und auf eine positive, respektvolle Art zu kommunizieren, könnt ihr zeitnah spürbare Verbesserungen in der Harmonie eurer Beziehungen erleben.

Reflektiert eure Kompromisse und erneuert diese bei Bedarf

In der Paartherapie erleben wir es immer wieder, dass in Beziehungen faule Kompromisse geschlossen werden. Hierbei handelt es sich um Vereinbarungen, mit denen mindestens eine Person nicht zufrieden ist und die sich unstimmig anfühlen. Bleiben solche Kompromisse allerdings längerfristig bestehen, dann kann es auch hier vorkommen, dass diese immer wieder auf den Tisch kommen und die Konfliktspirale ausgelöst haben. Wir würden euch deshalb einmal dazu raten, zurückliegende Kompromisse zu reflektieren. Hierfür könnt ihr die folgenden Fragestellungen nutzen:

  • Löst der Gedanke an den Kompromiss bei einem oder bei beiden von euch ungute Gefühle aus und fühlt sich unstimmig an?
  • Spricht einer oder sprechen beide von euch den Kompromiss immer mal wieder an?
  • Sorgt der Kompromiss nicht oder nur in Teilen für eine spürbare Verbesserung der Problematik, für die der Kompromiss ursprünglich geschlossen wurde?

Wenn ihr eine oder mehrere dieser Fragestellungen mit einem “ja” beantworten würdet, dann könnte es sein, dass es durchaus einen oder mehrere Kompromisse gibt, die für euch unstimmig sind. Wir würden euch in so einem Fall dazu raten, euch die konkreten Themen zu notieren und diese Schritt für Schritt anzugehen. In unserem Blog oder im Podcast könnt ihr im Detail erfahren, wie ihr richtig vorgeht, um faule Kompromisse in rundum stimmige Vereinbarungen zu verwandeln.

Werdet euch über eure Bedürfnisse, Ansichten und Wünsche bewusst

Unserer Erfahrung nach kommt es in einer Beziehung hin und wieder auch zum Streit, weil Unklarheit über die eigenen Bedürfnisse und Wünsche herrscht oder weil man nicht genau weiß, was die Partnerin oder der Partner gerade braucht. Deshalb laden wir euch dazu ein euch genau diesem Thema zu widmen und diesbezüglich Klarheit zu schaffen. Sucht euch dafür zuerst einmal ein Thema heraus, bei dem ihr euch mehr Klarheit wünscht. Dies könnte zum Beispiel das Thema “Familie” betreffen. Wie stellt ihr euch euer Familienleben vor? Wie sieht es mit der Kinderplanung aus? Welche Werte möchtet ihr im Rahmen der Erziehung vermitteln? Was wünscht ihr euch für die Zukunft? All' das sind Fragestellungen, die ihr gemeinsam besprechen könnt. Jeder von euch kann hierzu seine Sichtweise formulieren. Dadurch lernt ihr, was für eure Partnerin oder euren Partner wichtig ist.

Das gemeinsame Verständnis über zentrale Werte, Wünsche, Ziele und Bedürfnisse ist für euch ein weiterer wichtiger Baustein für euer stabiles Beziehungsfundament. Denn nur dann, wenn ihr wisst, worauf es euch ankommt, könnt ihr im Alltag auch dahingehend handeln. Dadurch fühlt sich keiner von euch zukünftig vernachlässigt oder nicht wertgeschätzt. Stattdessen könnt ihr besser aufeinander eingehen und dadurch die Entstehung von unguten Gefühlen oder emotionalen Verletzungen vermeiden.

Unser Fazit

Streit in einer Beziehung ist nichts Unübliches, sollte allerdings nicht zum Hauptbestandteil eurer Beziehung werden. Wir haben euch in diesem Blog-Artikel gezeigt, warum Statistiken zur Frage “Wie oft streiten ist normal?” nicht wirklich hilfreich sind und was ihr stattdessen tun könnt, um die Streitkultur in eurer Beziehung nachhaltig zu verbessern. Streit ist nicht automatisch schlecht oder schadet eurer Beziehung. Wenn ihr dies verinnerlicht und euch auf den Weg macht, um Konflikte nachhaltig aufzuarbeiten, könnt ihr eure Beziehung auf das nächste Level bringen.

Solltet ihr euch gerne weiter mit dieser Thematik auseinandersetzen wollen und euch weiterführende Informationen wünschen, dass seid ihr in unserem Blog genau richtig. Hier haben wir bereits verschiedene Artikel vorbereitet, durch die ihr die Ursachen hinter euren Konflikten nachhaltig aufarbeiten, bestehende Konflikte lösen und wieder eine rundum glückliche Beziehung führen könnt. Auch in unserem Podcast gehen wir regelmäßig auf das Thema ein. Hört also auch dort gerne mal rein! Solltet ihr das Gefühl haben, dass die Ansätze für euch zwar passend sind, aber die richtige Vorgehensweise noch nicht eindeutig ist, kann auch eine Paartherapie hilfreich sein, um aus der Konfliktspirale zu entkommen. Vereinbart dafür gerne einfach mal einen Termin in unserem Kalender. Dann können wir klären, ob wir euch in eurer Situation unterstützen können und wie ihr zeitnah wieder ein stabiles Beziehungsfundament entwickelt.

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