Kein Vertrauen mehr zum Partner oder zur Partnerin? So kann es für eure Beziehung weitergehen!

Liebevoll verfasst von
Laura
vom
15. Januar 2024

Wenn nahezu kein Vertrauen mehr zum Partner oder zur Partnerin vorhanden ist, dann gibt es für diese Entwicklung innerhalb der Beziehung verschiedene Ursachen. Auch wenn diese vielleicht noch nicht sofort ersichtlich oder greifbar sind, gerät die Vertrauensbasis typischerweise nicht einfach so ins Wanken. Viel mehr gab es möglicherweise aufgestaute emotionale Verletzungen, ständige Lügen oder auch einen Vertrauensbruch in Form des Fremdgehens, der bei euch zu Unsicherheiten geführt hat. Wenn man festgestellt hat, dass das Vertrauen schwindet, kann das in einer Beziehung ein zutiefst schmerzhaftes, erschütterndes und herausforderndes Ereignis sein. Doch die gute Nachricht ist, dass es Möglichkeiten gibt, mit diesem Vertrauensverlust umzugehen und die Beziehung zu retten, wenn beide Partner gewillt sind, an ihr zu arbeiten. Wie ihr das schaffen könnt, erfahrt ihr hier!

Zuerst gehen wir dafür im Detail auf fünf typische Ursachen ein, die dafür sorgen können, dass das Vertrauen in einer Beziehung verschwunden ist und man beginnt zu zweifeln. Im Anschluss daran stellen wir die typischen Probleme und Folgen dar, die in so einer herausfordernden Situation aufkommen können. Damit ihr genau wisst, wie ihr aus dieser Negativspirale entflieht und was getan werden kann, um wieder das Vertrauen aufbauen zu können, haben wir euch im letzten Abschnitt eine wirksame 5-Schritte-Anleitung zur Verfügung gestellt.

Die Ursachen: Darum habt ihr kein Vertrauen mehr zum Partner oder zur Partnerin

Wenn das Vertrauen in der Partnerschaft spürbar abnimmt und die Distanz immer weiter steigt, dann steht oftmals die Frage nach dem “Warum?” ungeklärt im Raum. Natürlich muss jede Liebesbeziehung hier individuell betrachtet werden und es gibt nicht den einen Grund dafür, dass das Vertrauen abnimmt. Viel mehr lassen sich unserer Erfahrung nach verschiedenste Ursachen für diesen Tatbestand voneinander unterscheiden. Nachfolgend haben wir die fünf Ursachen zusammengestellt, die unserer Erfahrung als Paartherapeuten nach besonders oft dafür verantwortlich sind, dass das Vertrauen schwindet.

Schaut euch diese Aspekte gerne einmal in Ruhe an und reflektiert sie. Ist eine der Ursachen vielleicht auch in eurer konkreten Situation zutreffend? Oder handelt es sich bei euch um ein anderes Problem, das gelöst werden muss? Klarheit darüber zu gewinnen, welche Ursachen die aktuell beobachtbaren Entwicklungen in der Beziehung vorangetrieben haben, ist aus unserer Sicht ein erster wichtiger Schritt. Auf Basis dieser Erkenntnisse könnt ihr als Paar weitermachen, um euer Vertrauen wieder von Grund auf zu stärken.

Ursache 1: Emotionale Verletzungen und ungute Gefühle belasten das Beziehungsfundament

Auch wenn man innerhalb einer Partnerschaft stets aus einer positiven Absicht heraus handelt und nicht die Intention hat, die andere Person zu verletzen, können ungute Gefühle entstehen. Auch emotionale Verletzungen sind in so einem Moment keine Seltenheit. Löst man diese allerdings nicht nachhaltig und mithilfe einer bewährten Methodik auf, kann das Leid in der Beziehung verursachen. Weiterhin sind genau diese emotionalen Verletzungen manchmal auch dafür verantwortlich, dass man sich von seiner Partnerin oder seinem Partner distanziert. Denn sind solche Verletzungen vorhanden, wird im Alltag zusätzliche Energie gebraucht, um sie zu deckeln. Sind Enttäuschung, Trauer und Wut langfristig vorhanden, dann führt das außerdem dazu, dass Konflikte immer wieder auf den Tisch kommen und das Beziehungsfundament belasten. Hierunter leidet dann oftmals auch das Vertrauen.

Ursache 2: Affäre, Fremdgehen oder Fremdverlieben

Auch ein großer Vertrauensbruch, wie eine Affäre oder das Fremdgehen, bringt oftmals einen spürbaren Verlust des Vertrauens mit sich. Insbesondere dann, wenn sich die Partnerin oder der Partner für eine Affäre geöffnet hat, beginnt man oftmals damit die gesamte Beziehung zu hinterfragen. Typischerweise hätte man damit nicht gerechnet. Erfährt man dann aber, dass die andere Person fremdgegangen ist, stellt dies das eigene Bild von der Beziehung vollständig auf den Kopf. Dadurch schwindet häufig auch das Vertrauen in die andere Person schlagartig. Dann beginnt man jegliche Verhaltensweisen, Nachrichten, Blicke oder Anmerkungen zu hinterfragen. Die Einordnung von wahr und falsch ist hier oft herausfordernd.

Ursache 3: Lügen und Täuschungen in der Beziehung

Auch in glücklichen Beziehungen kann es vorkommen, dass Lügen ein Teil des Alltags sind. Häufig beginnt dieser Kreislauf mit kleinen Notlügen, die getätigt werden, um eine stressige Situation zu entschärfen oder um ein herausforderndes Gespräch zu unterbinden. Daraus entwickeln sich ab und an allerdings auch größere Lügen, die dann in seltenen Fällen zur Normalität werden. Bekommt man mit, dass die Partnerin oder der Partner häufiger nicht die Wahrheit erzählt oder wichtige Bestandteile auslässt oder verdreht, beeinflusst dass das eigene Vertrauen. Das trägt dann ab und an dazu bei, dass zukünftige Aussagen ebenfalls hinterfragt werden und man zunehmend aneinander zweifelt.

Ursache 4: Wiederkehrende Enttäuschungen in der Beziehung

Enttäuschungen können durch verschiedenste Dinge ausgelöst werden. Hat man sich beispielsweise mit der Partnerin oder dem Partner zu einer gemeinsamen Date Night verabredet und diese kann nicht stattfinden, weil sich die eine Person verspätet, resultiert daraus oft eine gewisse Enttäuschung. Diese kann im Gegensatz dazu aber auch dann entstehen, wenn unerfüllte Erwartungen im Raum stehen und die Partnerin oder der Partner nicht auf die eigenen Bedürfnisse eingeht. Sind Enttäuschungen in der Beziehung präsent, dann kann das dazu beitragen, dass man sich voneinander distanziert. Das unterbewusste Ziel besteht hier manchmal darin, weniger Enttäuschungen zu erfahren. Dadurch schwindet allerdings auch das Vertrauen in der Beziehung.

Ursache 5: Eine unstimmige Kommunikation belastet eure Partnerschaft

Die Kommunikation ist das Fundament einer glücklichen und harmonischen Beziehung. Gerät diese ins Wanken und schafft man es nicht, so zu kommunizieren, wie man sich dies als Liebespaar wünscht, kann das für die Partnerschaft herausfordernd sein. Dann bleiben womöglich auch Konfliktthemen, ungute Gefühle oder auch der alltägliche Austausch auf der Strecke. Auch dies kann die Vertrauensbasis in der Beziehung belasten und dazu beitragen, dass man an der Partnerin oder dem Partner und damit auch an der Beziehung zweifelt.

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Das Problem: So zeigt sich mangelndes Vertrauen im Alltag

Wenn man der Partnerin oder dem Partner nicht mehr wie gewohnt vertraut oder das eigene Vertrauen anzweifelt, dann zeigt sich dies auch im Alltag. Betroffene berichten in so einer Situation typischerweise von einer gewissen Unzufriedenheit, die sie im Alltag beschäftigt und auch belastet. Schließlich möchte man sich selbstverständlich auf die andere Person verlassen. Allerdings gibt es einfach Aspekte, die aktuell dazu beitragen, dass man sich hierauf nicht einlassen kann.

Weiterhin sind dann, wenn die Vertrauensbasis beeinträchtigt wird, auch ungute Gefühle zunehmend präsent. Hiermit einher geht möglicherweise die Angst, dass die Vertrauensbasis auch langfristig instabil bleiben wird und die Beziehung zunehmend an Sicherheit und Stabilität verliert. Aber auch die Wut darüber, dass zum Beispiel gewisse Vorfälle dazu geführt haben, dass man einander nun weniger vertraut, kann den Alltag belasten und auch dazu beitragen, dass man sich energielos und leer fühlt. Viele Paare umgibt in so einem Moment auch eine gewisse Trauer in Bezug darauf, wie sich das Zusammenspiel innerhalb der Beziehung entwickelt hat. Der Wunsch danach, eine Lösung zu finden und wieder die gewohnte Basis herzustellen, steht dann im Raum.

Sollte die Vertrauensbasis im Alltag spürbar fehlen, dann trägt dies oftmals auch dazu bei, dass man sich zunehmend voneinander distanziert. Dies kann man beispielsweise daran feststellen, dass zunehmend mehr Aktivitäten mit Freunden geplant werden oder man mehr Zeit für andere Dinge einplant, die man sonst möglicherweise der Partnerin oder dem Partner gewidmet hätte. Die ebenfalls aufkommenden Zweifel und die Tendenz, sämtliche Aussagen und Verhaltensweisen zu hinterfragen, können die Vertrauensbasis dann auch langfristig beeinträchtigen.

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Langfristige Konsequenzen: Was passiert, wenn das Vertrauen langfristig nicht zurückkehrt?

Aus paartherapeutischer Sicht würden wir euch jederzeit dazu raten, an eurer beeinträchtigen Vertrauensbasis zu arbeiten und dadurch dafür zu sorgen, dass ihr wieder zueinander findet. Allerdings ist dies oft gar nicht so leicht, wie es erscheint. Schließlich muss man dafür methodisch und auch strukturiert vorgehen, damit wirklich die Veränderungen erzielt werden können, die man sich als Paar wünscht und die einen wirklich weiterbringen. Wenn euch dies noch schwer fällt, dann ist das ganz gewiss keine Seltenheit. Allerdings kann eine fehlende Auseinandersetzung mit den Ursachen und den aktuell bestehenden Problemen dazu beitragen, dass das Vertrauen zuerst einmal nicht zurückkehrt und euch auch in der Zukunft beeinträchtigen wird. Damit gehen oft auch die nachfolgenden Konsequenzen einher:

  • Distanz und Isolation: Ein Vertrauensverlust kann dazu führen, dass ihr euch auch in der Zukunft noch weiter voneinander distanziert und euch auch in der Beziehung zurückzieht. Damit geht manchmal auch eine emotionale Isolierung voneinander einher.
  • Misstrauen: Ein Mangel an Vertrauen kann in der Konsequenz auch zu anhaltendem Misstrauen führen. In der Beziehung könnten einer oder auch ihr beide dann damit beginnen, die Absichten und Handlungen des anderen ständig zu hinterfragen.
  • Kommunikationsprobleme: Das Vertrauen ist eng mit einer offenen und effektiven Kommunikation verknüpft. Wenn das Vertrauen verloren geht, dann kann die Kommunikation gestört werden, was zu Missverständnissen und Konflikten führt. Für euch als Paar besteht dann die Gefahr, dass ihr immer tiefer in die Konfliktspirale geratet und die emotionalen Verletzungen sich weiter verstärken.
  • Beziehungsstress: Ein Vertrauensverlust kann zu erheblichem Stress in der Beziehung führen. Konflikte und Spannungen können zunehmen, was die Lebensqualität für euch beide spürbar beeinträchtigt. Der Stress wirkt sich dann auch auf andere Lebensbereiche aus.
  • Beziehungszusammenbruch: In einigen Fällen kann der Verlust des Vertrauens auch zu einem Zusammenbruch der Beziehung führen. Das passiert unserer Erfahrung nach insbesondere dann, wenn die Vertrauensverletzung schwerwiegend ist und keine direkte Lösung ableitbar ist.
  • Emotionale Belastung: Ein Vertrauensverlust kann zu einer emotionalen Belastung führen, die sich auf das Wohlbefinden der betroffenen Personen auswirkt. Dann nehmen manchmal auch die Zufriedenheit und das Wohlbefinden innerhalb der Partnerschaft spürbar ab.
  • Langfristige Auswirkungen: Selbst wenn die Beziehung fortbesteht, können die langfristigen Auswirkungen eines Vertrauensverlusts dazu führen, dass die Beziehung nicht mehr so stark und stabil ist wie zuvor. Hier könnt ihr als Paar ansetzen und die Beziehung retten.
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Eure Lösung: Vertrauen aufbauen in 5 einfachen Schritten

Das Wiederaufbauen von Vertrauen in einer Beziehung kann eine der herausforderndsten, aber auch lohnendsten Aufgaben sein, denen sich Paare gegenübersehen können. Ob durch eine Vertrauensverletzung oder aufgrund von allgemeinem Misstrauen – die Fähigkeit, Vertrauen aufzubauen und zu festigen, ist entscheidend für das Gedeihen eurer Partnerschaft. Allerdings braucht es hierfür eine methodische und fundierte Vorgehensweise, damit eine starke Wirkung erzielt werden kann. Wir nutzen dafür innerhalb unserer Coachings die SystemEmpowering Methode. Wie ihr auf Basis dieser Methodik vorgehen könnt, um die Vertrauensbasis in eurer Beziehung von Grund auf zu stärken und vergangene emotionale Verletzungen aufzuarbeiten, zeigen wir euch nachfolgend Schritt für Schritt.

Schritt 1: Setzt euch aktiv mit den Ursachen auseinander, die zum Vertrauensverlust geführt haben

Wenn das Vertrauen innerhalb eurer Beziehung neu aufgearbeitet und aufgebaut werden soll, dann ist es dafür wichtig, dass ihr den Auslöser findet, der überhaupt zum Vertrauensverlust geführt hat. Im ersten Unterkapitel dieses Blog-Artikels haben wir euch bereits fünf typische Ursachen zusammengestellt, die für einen Vertrauensverlust in der Beziehung verantwortlich sein könnten. Diese könnt ihr sehr gerne noch einmal einzeln durchgehen und für euch reflektieren. Solltet ihr dabei feststellen, dass eine der Ursachen auch auf eure individuelle Situation zutrifft, dann seid ihr damit schon einmal einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gegangen. Solltet ihr jedoch merken, dass keiner der Auslöser so richtig zu euch passt, müsst ihr euch selbst auf den Weg machen und noch einmal prüfen, welche Themen in der Vergangenheit zu einem Verlust des Vertrauens zu eurer Partnerin oder eurem Partner geführt haben.

Die Suche nach der tatsächlichen Ursache ist in so einem Fall äußerst relevant. Denn mithilfe der SystemEmpowering Methode gehen wir genau an diesen Punkt zurück und arbeiten die Ursache, die zu dem Vertrauensverlust geführt hat, systematisch auf. Dafür suchen wir die erste emotionale Verletzung.

Schritt 2: Die erste emotionale Verletzung suchen und finden

Die erste emotionale Verletzung ist gleichzeitig auch der erste Auslöser dafür, dass das Vertrauen in der Beziehung verschwunden ist. Deshalb ist die Suche nach diesem Ursprung auch so wichtig, denn nur so kann das Vertrauen nachhaltig wiederhergestellt werden. Würden wir stattdessen nur auf den oberen Ebenen arbeiten, dann könnte das Vertrauen nicht nachhaltig zurückgewonnen werden.

Um die erste emotionale Verletzung zu finden, laden wir euch dazu ein eure Vergangenheit zu reflektieren. Als Ansatzpunkt könnt ihr dafür genau die Ursache heranziehen, die ihr im vorherigen Abschnitt herangezogen habt. Solltet ihr beispielsweise festgestellt haben, dass wiederkehrende Lügen und Täuschungen bei euch präsent sind, dann gilt es den Punkt zu finden, an dem die Lügen zum ersten Mal in eurer Beziehung begonnen haben und an dem darauf aufbauend die ersten Verletzungen entstanden sind. Sollte eure Partnerin oder euer Partner stattdessen eine Affäre eingegangen sein, dann gilt es den ersten Punkt zu finden, durch den die andere Person sich hierfür geöffnet hat. Im nächsten Schritt könnt ihr dann an dem jeweilig gefundenen Punkt ansetzen, um die erste emotionale Verletzung zu lösen.

Schritt 3: Die erste emotionale Verletzung auflösen

Wenn ihr die erste emotionale Verletzung gefunden habt, könnt ihr daran ansetzen und diese aufarbeiten. Auch hierfür nutzen wir innerhalb der Paartherapie die SystemEmpowering Methode. Dafür ist es wichtig, dass ihr gedanklich genau dorthin geht, wo die Vertrauensbasis noch harmonisch war und wo das erste Erlebnis stattgefunden hat, dass dieses Vertrauen beeinträchtigt hat. Wichtig ist, dass ihr euch bei diesem Prozess dissoziiert in die Situation zurückversetzt. Es geht nicht darum, einmal durchlebtes Leid noch ein zweites Mal zu erfahren, sondern die Situation neu zu betrachten.

Nun geht es darum, die entstandene emotionale Verletzung aufzulösen. Dies gelingt dadurch, dass die verletzte Person ihr Leid zeigt und die entstandene Trauer, Wut oder Angst anteilig an die andere beteiligte Person abgeben kann. Die verursachende Person sieht das Leid und kann die entstandenen unguten Gefühle anteilig annehmen. Hierbei solltet ihr auf eine sprachlich richtige Vorgehensweise achten. Ist dieser Teilprozess abgeschlossen und wurde das Leid gesehen und aufgelöst, werdet ihr beide schnell merken, wie ihr neue Energie erhaltet. Die Belastung aus der Vergangenheit hat sich aufgelöst. Nun gilt es, auch die nachfolgend entstandenen emotionalen Verletzungen aufzuarbeiten.

Schritt 4: Weitere emotionale Verletzungen nachhaltig aufarbeiten

Nachdem die erste emotionale Verletzung gelöst wurde, könnt ihr mit der gleichen Vorgehensweise auch die nachfolgend entstandenen emotionalen Verletzungen aufarbeiten. Dafür könnt ihr euch gedanklich weiter in Richtung Gegenwart bewegen und dabei zum Beispiel die nachfolgenden Fragen beantworten: Wie hättet ihr euch mit den neu erlangten Wissen nun verhalten? Wie hättet ihr auf bestimmte Ereignisse reagiert? Wenn man nach der Auflösung der ersten emotionalen Verletzung in die Zukunft blickt stellt man oft fest, dass die nachfolgenden emotionalen Verletzungen gar nicht so entstanden wären.

Wenn ihr als Liebespaar alle emotionalen Verletzungen aufgelöst habt, dann werdet ihr merken, dass ihr euch zunehmend gestärkt fühlt und auch es genug Raum gibt, damit auch das Vertrauen nach und nach zurückkehren kann. Auf Basis dessen könnt ihr nun daran arbeiten geeignete Strategien in euren Alltag zu integrieren, die euer Beziehungsfundament nachhaltig stabilisieren und das Vertrauen stärken.

Schritt 5: Vertrauen stärken mithilfe von geeigneten Routinen und Lösungen

Die aufgearbeiteten emotionalen Verletzungen sind die Basis dafür, dass das Vertrauen in eurer Partnerschaft zurückkehren kann. Nachdem ihr mithilfe der SystemEmpowering Methode nun schon an eurem Fundament gearbeitet habt, könnt ihr auch auf den oberen Ebenen Lösungen finden, die euch weiterbringen. Wir können euch dafür zum Beispiel die zwei folgenden Dinge empfehlen:

  1. Regelmäßige Kommunikationstermine: Ein regelmäßiger Austausch von Gedanken, Gefühlen und Bedenken kann dazu beitragen, Missverständnisse zu vermeiden und das Vertrauen auch in der Zukunft noch weiter zu stärken. Wir würden euch dafür empfehlen regelmäßige Termine zu vereinbaren, an denen ihr euch austauschen könnt. Hier gibt es dann genug Raum, um zum Beispiel die vergangene Woche zu reflektieren oder über euch und eure Bedürfnisse zu sprechen. Hierdurch findet ihr als Paar wieder näher zusammen und stärkt dadurch auch eure Vertrauensbasis.
  2. Gemeinsame Ziele und Pläne: Indem ihr gemeinsame Ziele und Pläne für eure Zukunft entwickelt, könnt ihr ebenfalls eine stärkere Verbindung aufbauen. Dies müssen nicht immer größere Pläne wie gemeinsame Urlaube oder sonstige Themen sein. Stattdessen eignen sich auch schon kleine Dinge, um gemeinsame Ziele festzulegen. Passend kann es insbesondere beim Vertrauensaufbau zum Beispiel sein, sich gezielt gemeinsame Aktivitäten auszusuchen oder die Paarbeziehung durch Ziele, die man zusammen verfolgen kann, zu stärken.

Unser Fazit

Ein Vertrauensverlust kommt in Beziehungen häufiger vor, als viele Paare vermuten würden. Deshalb ist es auch umso wichtiger, dass ihr euch - sollte das Thema aktuell bei euch präsent sein - aktiv damit auseinandersetzt und geeignete Maßnahmen ergreift, durch die ihr das Vertrauen in eurer Beziehung wieder stärken könnt. Hierfür könnt ihr beispielsweise die fünf verschiedenen Schritte nutzen, die wir euch in diesem Blog-Artikel vorgestellt haben. Außerdem könnt ihr selbstverständlich auch noch eigene Strategien und Routinen ergreifen, durch die ihr wieder näher zusammenwachst.

Ihr wünscht euch noch weitere Inhalte zum Thema “Vertrauen aufbauen” und möchtet aktiv an eurer Partnerschaft arbeiten? Dann schaut doch gerne mal in unserem Blog vorbei. Dort haben wir bereits verschiedene Artikel für euch vorbereitet, die euch ebenfalls dabei helfen können eure Vertrauensbasis zu stabilisieren und als Paar zusammenzuwachsen. Außerdem könnt ihr auch sehr gerne in unseren Podcast reinhören. Auch hier haben wir schon verschiedene Folgen vorbereitet, die euch in eurer individuellen Situation weiterhelfen können.

Wer sind die Lebensidealisten?
Die Lebensidealisten sind zertifizierte Paartherapeuten und Empowerment Coaches. Wir begleiten euch auf dem Weg zu eurer Wunschbeziehung. Bereits mehr als 1000 Paare haben mit uns Affären, Konflikte und anderen Krisen verarbeitet und führen nun einen harmonischen Alltag voller Energie, Leichtigkeit und Glück.
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Wir sind Ina und Florian, die Gründer der Lebensidealisten. Wir durften bereits weit über 1.000 Paare auf dem Weg zu einer harmonischeren und glücklicheren Beziehung begleiten. Mithilfe der SystemEmpowering Methode lösen wir dabei immer wieder gezielt emotionale Verletzungen und ungute Gefühle auf.
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