Glückliche Beziehung führen: Diese Regeln für eine harmonische Partnerschaft helfen euch!

liebevoll verfasst von 
Laura
veröffentlicht am 14. März 2022 in der Kategorie 

Als Paar wünscht man sich in der Regel nichts mehr, als dass die Beziehung harmonisch und ohne Konflikte verläuft. Man möchte möglichst wenig miteinander streiten, sich in allen Lebensbereichen gegenseitig unterstützen und ein unbeschwertes Leben als Liebespaar führen. Auch wenn beide Personen diesen Wunsch in sich tragen, verläuft eine Beziehung leider nicht immer rundum harmonisch. Hierfür können ganz unterschiedliche Faktoren verantwortlich sein. Diese haben meist zur Folge, dass sie das Beziehungsfundament ins Wanken bringen und dafür sorgen, dass emotionale Verletzungen und Streitigkeiten entstehen. Auch wenn solche Herausforderungen aktuell in eurem Alltag entstehen, dann bedeutet das nicht, dass eure Beziehung nicht stark ist oder dass es zwischen euch nicht wieder gut werden kann. Wenn man schwierige Phasen als Paar meistert, dann kann man dadurch noch enger zusammenwachsen und die Beziehung stärken.

Ihr habt den Wunsch, eine rundum glückliche Beziehung zu führen? Oder aber ihr fühlt euch aktuell von ein paar Themen belastet und möchtet daran arbeiten, wieder ein stabiles Beziehungsfundament zu errichten? Wir zeigen euch, wovon eine harmonische Beziehung belastet werden kann. Anschließend erklären wir, durch welche zehn Strategien ihr eure Partnerschaft stärkt. So steht einer glücklichen Beziehung ohne Konflikte nichts mehr im Weg.

Welche Faktoren können eine glückliche Beziehung (negativ) beeinflussen?

Auch wenn in einer Partnerschaft scheinbar alles harmonisch verläuft, gibt es ein paar Faktoren, die dieses Gleichgewicht beeinflussen können. Diese möchten wir euch euch nachfolgend Schritt für Schritt vorstellen.

Achtung: Wir möchten ausschließlich ein paar Gründe nennen, die die Beziehung negativ beeinflussen können. Wir möchten damit nicht sagen, dass eine harmonische Partnerschaft nicht mehr möglich ist. Auch wenn man einem oder mehreren von diesen Faktoren begegnet ist, kann es möglich sein, die Beziehung zu retten. Allerdings erfordert es häufig intensive Arbeit als Paar, um entstandene emotionale Verletzungen zu lösen und wieder zueinander zu finden.

Interesse an anderen Personen: Es kommt zum Fremdverlieben, zum Fremdgehen oder zur Affäre

Manchmal läuft in einer Beziehung nur von Außen betrachtet alles gut. Auch wenn es womöglich wenige Konflikte gibt und man den Alltag zusammen durchlebt, muss das nicht bedeuten, dass man sich rundum wohl fühlt. Es kann trotz allem sein, dass eigene Bedürfnisse nicht erfüllt werden oder es Themen geben, die einen im Rahmen der Beziehung belasten. Wünscht man sich beispielsweise mehr Nähe oder Aufmerksamkeit von seiner Partnerin oder seinem Partner, erhält diese Dinge jedoch nicht, kann das Unzufriedenheit auslösen. Lernt man allerdings jemanden kennen, der einem diese Bedürfnisse erfüllt, kann es sein, dass man Interesse für diese Person entwickelt. In solchen Situationen spricht man vom Fremdverlieben. Sollte es sich um den Wunsch nach körperlicher Nähe zu einem anderen Menschen handeln, kann es zum Fremdgehen oder zu einer Affäre kommen. Diese neue Person kann die unerfüllten Bedürfnisse stillen. Kommt das Fremdverlieben, das Fremdgehen oder die Affäre ans Licht, dann löst das viele emotionale Verletzungen bei der betrogenen Partnerin / dem betrogenen Partner aus. Häufig stellt man sich die Frage, ob eine Trennung hier nicht die bessere Lösung wäre. Ein solcher Vertrauensbruch kann dazu führen, dass eine ansonsten intakte Beziehung ins Wanken gerät.

Tieferliegende Sorgen: Man hat Angst, etwas zu verpassen

Insbesondere in Langzeitbeziehungen haben manche Menschen manchmal die Sorge, dass sie in ihrem Leben etwas verpasst haben. Dies kann damit begründet werden, dass man womöglich schon seit der Schule oder der Ausbildung mit derselben Person zusammen ist. Andere Menschen im näheren Umfeld haben hier womöglich ein anderes Leben geführt: Sie waren auf Partys, haben viele lockere Bekanntschaften gepflegt und abends immer mal wieder jemand Neuen mit nach Hause genommen. Wenn man diese Dinge nicht selbst miterlebt hat, dann fragt man sich manchmal, ob man in seinem Leben dadurch etwas verpasst haben könnte. Diese Angst und die damit verbundenen Sorgen kommen in der Regel durch den ständigen Vergleich mit anderen Personen zustande. Trotzdem können sie den Beziehungsalltag beeinflussen, wenn sie nicht aufgelöst werden. Man ist dann beispielsweise von Unzufriedenheit und Unsicherheit umgeben oder kann den Alltag nicht mehr so genießen wie früher.

Ein Wandel in der Beziehung: Die anfängliche Verliebtheit verschwindet

In einer Beziehung ist es ganz normal, dass die anfänglichen Schmetterlinge im Bauch und die rosarote Brille irgendwann verschwinden. Dann tritt an die Stelle der Verliebtheit das tiefe Gefühl von Liebe. Manche Menschen haben allerdings in dieser Phase der Partnerschaft den Eindruck, als würde die Beziehung einen Wandel durchleben. Es fühlt sich an, als würden die eigenen Gefühle verschwinden und als gäbe es weniger Spannung und Aufregung in der Partnerschaft. Vielleicht erhält man auch den Eindruck, dass die Partnerin oder der Partner einen nicht mehr so attraktiv findet oder kein wirkliches Interesse mehr hat. Dieser Wandel kann dazu beitragen, dass man die Beziehung hinterfragt, auch wenn man glücklich ist und das Zusammenleben genießt.

Ängste im Alltag: Bindungsangst kann die Beziehung aus dem Gleichgewicht bringen

Wenn man Bindungsangst in sich trägt, dann fällt es einem schwer eine feste Bindung zu einer anderen Person einzugehen. Dies kann sich bereits in der Dating-Phase zeigen. Man versetzt die potenzielle Partnerin oder den potenziellen Partner dann hin und wieder oder entscheidet sich gegen die Beziehung, wenn es ernster wird. Die Bindungsangst kann allerdings auch in einer bestehenden Beziehung eine Rolle spielen. Sie kommt dann zum Vorschein, wenn man als Paar den nächsten Schritt gehen und zum Beispiel in eine gemeinsame Wohnung ziehen oder eine Familie gründen möchte. Diese nächste Phase in der Partnerschaft kann aufgrund der Bindungsangst nicht so richtig genossen werden. Stattdessen macht man sich viele Sorgen über diesen Schritt. Dies hängt häufig auch mit Prägungen und unguten Erlebnissen aus der Vergangenheit zusammen. Auch wenn man also eine Glückliche Beziehung führt, kann es sein, dass bestehende Ängste an einem gewissen Punkt auf die Partnerschaft einwirken.

Psychische Störungen im Alltag: Beziehung mit einem Narzissten

Eine narzisstische Person zeichnet sich dadurch aus, dass sie außergewöhnlich egoistisch und selbstsüchtig ist und ein sehr positiv geprägtes Selbstbild hat. Sie macht sich auf diese Weise gegen negatives Feedback und Kritik immun. Wenn man eine Beziehung mit einem Narzissten führt, dann kann diese psychische Störung auch für die Partnerin oder den Partner mit der Zeit zur Belastung werden. Auch wenn man die andere Person liebt, empfindet man doch ein Ungleichgewicht von Geben und Nehmen in der Partnerschaft. Außerdem gibt es häufiger Konflikte und Streitigkeiten, welche emotionale Verletzungen mit sich bringen. Diese Gegebenheiten machen eine durchweg harmonische Betziehung mit einem Narzissten häufig sehr schwierig. Auch wenn es immer mal wieder gute Phasen in der Partnerschaft gibt, kann die Persönlichkeitsstörung doch zur Belastung werden.

Zweifel an der Beziehung: Es bestehen Unstimmigkeiten

Wenn ein paar Zweifel in der ansonsten so harmonischen Partnerschaft aufkommen, dann kann dies verschiedene Gründe haben. Häufig haben Zweifel damit zu tun, dass einem etwas in der Partnerschaft fehlt und manche Bedürfnisse unerfüllt bleiben. Womöglich wünscht man sich zum Beispiel mehr Zeit zu zweit oder würde gerne eine passendere Work-Life-Balance integrieren. Oder aber es handelt sich um größere Themen und man wünscht sich beispielsweise eine Familie zu gründen, aber die Partnerin oder der Partner ist für diesen Schritt aktuell noch nicht bereit. Befindet man sich in einer solchen Situation, dann können Zweifel an der Beziehung aufkommen. Vielleicht fragt man sich, warum die andere Person diese persönlichen Wünsche nicht hat oder ob man selbst zu wenig in der Beziehung gibt. Wenn die eigenen Zweifel sich verstärken, dann kann dies zu starken Gefühle wie Wut, Trauer und Angst sowie zu Unzufriedenheit führen. Man fragt sich, ob die Fortführung der Beziehung noch Sinn macht, oder ob es aufgrund der verschiedenen Vorstellungen besser wäre, wenn man sich trennt.

Gefühlschaos in der Beziehung: Was tun, wenn man unglücklich ist?

Manchmal hat man im Alltag das Gefühl, dass man unglücklich ist und dass man nicht so richtig weiß, wie es in Zukunft weitergehen soll. Dieser Eindruck muss sich nicht immer auf ein spezifisches Ereignis, wie zum Beispiel einen Konflikt oder ein Streitgespräch, stützen. Manchmal überkommt einen dieses Gefühl auch ohne einen scheinbar bestehenden Auslöser. Auch wenn es keinen offensichtlichen Grund für diese Gefühlslage gibt, gibt es eine Ursache hinter diesen unguten Gedanken. Auch hier kann es sich erneut um unerfüllte Bedürfnisse in der Beziehung handeln. Oder aber man fühlt sich von den bestehenden Aufgaben und Herausforderungen aus den anderen Lebensbereichen aktuell überfordert. Unabhängig davon, welcher Auslöser wirklich hinter diesem Gefühlschaos steckt, kann die aktuelle Lage die Beziehung beeinflussen. Daher ist es wichtig, die wahre Ursache hinter der Unzufriedenheit zu finden und sie nachfolgend Schritt für Schritt aufzulösen.

Der Gedanke an eine Trennung: Das Beziehungsende steht bevor

Auch dann, wenn einer der beiden Partner über eine Trennung nachdenkt, kann die ansonsten so intakte Beziehung negativ beeinflusst werden. Das liegt in dieser spezifischen Situation daran, dass man sich fragt, ob es überhaupt noch eine Zukunft gibt und ob es sich lohnt, für die Beziehung zu kämpfen. Insbesondere die Person, die den Gedanken an eine Trennung aktuell nicht in sich trägt, fragt sich, warum sich die Gefühle der anderen Person so gewandelt haben. Vielleicht hat sie selbst den Eindruck, dass in der Beziehung alles harmonisch läuft und es wenig Streit gibt. Bemerkt man allerdings, dass die Partnerin oder der Partner unglücklich ist, stellt das den eigenen Eindruck von der Partnerschaft völlig auf den Kopf. Womöglich weiß auch die andere Person gar nicht so genau, warum sie über eine Trennung nachdenkt und welche Auslöser hierzu beigetragen haben. Um in diesem Rahmen Klarheit zu schaffen, sollte man ein harmonisches Gespräch führen und überprüfen, welche Veränderungen im Alltag zu dieser Situation beigetragen haben könnten.

Altersunterschied zwischen Partnerin und Partner: Der Auslöser für innere Belastungen?

In nahezu jeder Beziehungen gibt es einen Altersunterschied zwischen beiden Partnern. Dieser kann manchmal ganz klein sein und nur ein paar Monate oder wenige Jahre betragen. Manchmal treffen jedoch auch Menschen aufeinander, die trotz eines größeren Altersunterschieds eine Beziehung eingehen. Wenn sie sich lieben und glücklich gemeinsam sind, dann ist dies die beste Voraussetzung für eine funktionierende Partnerschaft. Manchmal wird ein großer Altersunterschied von der Gesellschaft allerdings als “merkwürdig” oder “anders” wahrgenommen. Man bekommt dann womöglich ein paar komische Blicke, wenn man händchenhaltend in der Stadt ist. Oder aber man fühlt sich unwohl und tut in der Öffentlichkeit eher so, als sei man nur befreundet. Diese Situation kann dazu führen, dass einen der Altersunterschied doch mehr belastet, als man eigentlich denkt. Hier kann es auch dazu kommen, dass man die Beziehung zu seiner Partnerin oder zu seinem Partner doch infrage stellt und darüber nachdenkt, ob eine Partnerschaft mit einer gleichaltrigen Person nicht stimmiger wäre.

Familie gründen: (Keine) Kinder in der Beziehung

Viele Paare haben den Wunsch, ihre Beziehung mit der Zeit zu stärken und irgendwann gemeinsam eine Familie zu gründen. Doch was kann man tun, wenn nur einer den Kinderwunsch in sich trägt und die andere Person nicht das Ziel hat, eine Familie zu gründen. Steht man vor einer solchen Situation, dann treffen unterschiedliche Bedürfnisse aufeinander. Hier ist es in der Regel nicht ratsam, eine einfache Liste mit Vorteilen und Nachteilen aufzustellen. Stattdessen handelt es sich um die eigenen Ziele und Wünsche, die man in seinem Leben hat. Gibt es hierbei Unstimmigkeiten zu den Vorstellungen der Partnerin / des Partners, dann sollte man gemeinsam überlegen, wie es weitergehen kann. Womöglich gibt es auch ein paar Ursachen, die dazu führen, dass man beispielsweise keine Kinder haben möchte. Es handelt sich hierbei häufig um Prägungen und ungute Erlebnisse aus der Kindheit. Wenn diese Themen gelöst sind, kann man für sich erneut prüfen, ob man tatsächlich keinen Kinderwunsch in sich trägt.

Glückliche Beziehung führen: Tipps für eine harmonische Partnerschaft

Ihr möchtet an eurer Partnerschaft arbeiten und euer Beziehungsfundament nachhaltig stärken? Oder ihr habt euch in einem der oben genannten Themen wiedergefunden und möchtet dieses nun auflösen, um wieder einen harmonischen Alltag als Paar zu erleben? Kein Problem! Wir zeigen euch nachfolgend, durch welche zehn Strategien ihr eine glückliche Beziehung führen könnt. Dies beinhaltet unter anderem eine Strategie, durch die ihr schwierige Themen bearbeitet und meistert. Durch diesen Tipp könnt ihr euch den oben genannten Faktoren stellen, solltet ihr euch aktuell von ihnen umgeben fühlen.

Strategie 1: Ein starkes Beziehungsfundament errichten und emotionale Verletzungen auflösen

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine funktionierende Partnerschaft besteht darin, dass ihr ein starkes Beziehungsfundament habt. Wenn es in eurem Fundament bereits Risse gibt oder es beginnt zu bröckeln, dann solltet ihr daran arbeiten und wieder das Gleichgewicht zurückgewinnen. Doch wie genau gelingt das? Wenn das Beziehungsfundament aktuell nicht mehr so stabil ist, dann sind der Grund dafür wahrscheinlich emotionale Verletzungen und Prägungen aus der Vergangenheit. Diese sollten gelöst werden, damit ihr als Paar noch näher zusammenwachsen könnt. Um emotionale Verletzungen zu lösen könnt ihr die SystemEmpowering Methode nutzen. Dadurch geht ihr an den Punkt in eurer Vergangenheit zurück, an dem es mal gut war. Von hier aus könnt ihr entstandene emotionale Verletzungen lösen und alte Konfliktthemen aufarbeiten. So stärkt ihr eure Beziehung und könnt gleichzeitig dafür sorgen, dass ihr auch bei zukünftigen Streitigkeiten sofort wisst, wie ihr bei der Auflösung dieser Konflikte vorgehen könnt. Solltet ihr hierzu gerne mehr erfahren wollen, dann schaut doch mal in unserer Masterclass vorbei. Dort bringen wir euch die SystemEmpowering Methode näher und zeigen, wie emotionale Verletzungen wirksam gelöst werden.

Strategie 2: Richtig kommunizieren und streiten

Auch eine harmonische Kommunikation gehört zu den Grundvoraussetzungen für eine glückliche Beziehung. Diese beinhaltet, dass man auch in schwierigen Situationen oder bei Streitigkeiten einen kühlen Kopf behalten und trotz unterschiedlicher Meinungen wertschätzend kommunizieren kann. Damit die Kommunikation in der Partnerschaft gelingt, sind verschiedene Dinge relevant. Man sollte beispielsweise als Paar wissen, wie man bei Uneinigkeiten sprachlich richtig kommunizieren kann und wie man es schafft, seine eigenen Meinung ohne Vorwürfe und Anschuldigungen zu artikulieren. Außerdem ist es wichtig, dass man sich richtig entschuldigen kann und es dadurch schafft, ungute Gefühle und Leid von der anderen Person zu nehmen. Wenn man als Paar harmonisch und wertschätzend miteinander kommunizieren kann, dann ist die Auflösung von Konflikten ein Kinderspiel. So könnt ihr den Alltag noch liebevoller durchleben. Wenn ihr gerne mehr über diese Themen erfahren möchtet, dann schaut gerne mal in unserem kostenlosen Videokurs vorbei. Dort zeigen wir euch unter anderem, wie man sich richtig entschuldigen kann und wie ihr es schafft Entscheidungen harmonisch zu treffen.

Strategie 3: Das richtige Maß an Nähe und Distanz im Alltag

In einer Beziehung haben beide Partner persönliche Bedürfnisse, welche sie im Alltag ausleben sollten. So ist es auch in Bezug auf das richtige Maß an Nähe und Distanz. Manche Menschen wünschen sich auch im Alltag viel Nähe und gemeinsame Zeit mit der anderen Person. Anderen wiederum ist die Nähe nicht so wichtig und sie möchten trotz Beziehung ungestört ihren Hobbys nachgehen oder Zeit mit Freunden verbringen. Damit ihr eine glückliche Beziehung führen könnt, solltet ihr offen über dieses Thema sprechen. Hierbei ist es wichtig, dass ihr einander zuerst erklärt, welche Bedürfnisse ihr in diesem Bereich habt und wie ihr die Situation aktuell wahrnehmt. Nun könnt ihr beurteilen, inwiefern eure Vorstellungen zueinander passen. Sollte es aktuell Unstimmigkeiten geben, könnt ihr durch die neu gewonnenen Erkenntnisse ein paar Strategien für euren Alltag entwickeln. So schafft ihr es mit der Zeit, das richtige Maß an Nähe und Distanz zu finden, welches für euch beide stimmig ist.

Strategie 4: Selbstliebe und Selbstfürsorge

Damit eine Beziehung funktionieren kann, sollte man auch mit sich selbst in Reinen sein. Hat man also aktuell das Gefühl, dass einen verschiedene Ängste und Sorgen umgeben oder dass man sich nicht so richtig wohl fühlt, dann kann man sein Leben selbst in die Hand nehmen und etwas daran verändern. Hilfreich ist es beispielsweise, wenn man sich seiner eigenen Bedürfnisse und Werte wieder bewusst wird. Dies könnt ihr schaffen, indem ihr euch einfach ein Notizbuch und einen Stift schnappt und für euch reflektiert, was euch in eurem Leben sowie in der Beziehung wichtig ist. Zusätzlich könnt ihr an eurem Selbstvertrauen arbeiten und versuchen, euren Alltag stimmiger zu gestalten. Dies gelingt durch die “Tut mir gut”-Liste, die wir euch in unserem kostenlosen Videokurs genauer vorstellen. Wenn ihr also wissen möchtet, wie ihr im Alltag mehr Kraft tanken könnt und trotz vieler Aufgaben voller Energie bleibt, könnt ihr gerne mal in unserem Kurs vorbeischauen.

Strategie 5: Gegenseitige Akzeptanz und Toleranz

Eine Beziehung besteht aus zwei Personen, die ganz verschiedene Bedürfnisse, Ansichten und Meinungen in sich tragen. Diese Ausgangssituation führt manchmal dazu, dass man sich aufgrund verschiedener Wahrnehmungen streitet oder es zum Konflikt kommt. Allerdings solltet ihr euch immer wieder darauf besinnen, dass ihr - nur weil ihr ein Paar seid - nicht alles identisch sehen müsst. Es ist vollkommen okay, wenn ihr bei einer bestimmten Thematik verschiedene Ansichten habt oder nicht auf den gleichen Nenner kommt. Wichtig ist, dass ihr die Meinung eurer Partnerin oder eures Partners stets respektvoll und wertschätzend annehmt. Akzeptiert, dass ihr nicht zu allen Themen die gleiche Meinung habt und begegnet einander mit Verständnis. So schafft ihr es, dass eine Meinungsverschiedenheit nicht zum Beziehungsproblem wird. Außerdem stellt ihr sicher, dass ihr beide stets eure Haltung äußern könnt und es nicht dazu kommt, dass einer seine Meinung immer wieder bewusst zurückhält.

Strategie 6: Bewusste Zeiten als Paar

Auch im stressigen Alltag, bei anstehenden Herausforderungen oder wenn die dunkle Jahreszeit wieder anbricht sollte man sich immer wieder bewusst Zeit als Liebespaar nehmen. In dieser Zeit könnt ihr das Handy weglegen, um nicht unterbrochen zu werden. Nehmt euch ein paar Stunden nur für euch, tauscht euch über die letzten Tage aus, genießt die Momente ungeteilter Aufmerksamkeit oder spielt ein Spiel für Paare. Im Alltag hat man häufig nicht so viel Zeit für solche Momente, da aufgrund der Arbeit, der Kinderbetreuung und anderer Verpflichtungen viel zu tun ist. Daher ist es wichtig, dass man sich als Paar selbstständig solche Zeiten erschafft und diese bewusst einplant. Hierfür könnt ihr zum Beispiel einfach einen Termin in eurem Kalender machen. Achtet dabei unbedingt darauf, dass ihr in dieser Zeit keinen anderen Aufgaben nachkommen müsst, sondern euch aufeinander einlassen könnt.

Strategie 7: Das Gleichgewicht von Geben und Nehmen

Das Gleichgewicht von Geben und Nehmen ist ein wichtiges Systemgesetz im SystemEmpowering. Es bedeutet, dass man als Person innerhalb einer Beziehung nicht immer nur etwas von der Partnerin oder von dem Partner nimmt, sondern auch geben sollte. Gleichermaßen ist es auch wichtig, dass man nicht immer nur alles gibt, sondern versteht, dass man auch nehmen darf. Wenn ihr hier ein stimmiges Gleichgewicht findet, dann kommt es nicht dazu, dass sich einer von euch ungerecht behandelt fühlt und ihr eure persönlichen Interessen beide ausleben könnt. Dadurch stärkt eure Beziehung nachhaltig und werdet außerdem noch zufriedener.

Strategie 8: Gemeinsame Ziele und Visionen für die Zukunft

Selbstverständlich lebt man als Liebespaar im Hier und Jetzt. Wenn man sich allerdings zusammen Ziele für die Zukunft setzt, dann kann das zusammenschweißen und dafür sorgen, dass man gemeinsam auf diese Visionen hinarbeitet. Vielleicht wünscht sich der Partner beispielsweise ein Zusammenziehen in sein Haus. Oder eure Partnerin würde gerne mehr gemeinsam unternehmen und neue Orte erkunden. Spricht man im Gegenzug dazu nur selten über die Zukunft, dann kann sich das Gefühl einschleichen, dass jeder nur auf seine persönlichen Wünsche hinarbeitet. Hat man gemeinsam Ziele vor Augen, dann schafft dies Verbundenheit und sorgt dafür, dass man sich sicher und geborgen fühlt. Wenn ihr bisher noch nicht so wirklich über eure Visionen gesprochen habt, dann setzt euch einfach heute Abend mit eurer Partnerin oder eurem Partner zusammen und schafft in diesem Bereich Klarheit. Ihr könnt euch selbstverständlich auch erstmal unabhängig voneinander Gedanken über die Zukunft machen und eigene Ziele sowie Ziele für die Beziehung definieren. Anschließend könnt ihr eure Vorstellungen abgleichen und reflektieren, welche Visionen ihr verfolgen möchtet.

Strategie 9: Die Sprachen der Liebe

Jeder Mensch drückt seine Gefühle auf eine andere Art und Weise aus. Manche zeigen durch Geschenke, was ihnen die andere Person bedeutet. Andere drücken ihre Liebe durch Lob und Anerkennung gegenüber der Partnerin oder dem Partner aus. Wenn ihr Klarheit darüber habt, welche Sprache der Liebe ihr sprecht, dann könnt ihr euch mit eurer Partnerin oder eurem Partner darüber austauschen. Prüft hierbei zum Beispiel, ob ihr die gleiche Sprache sprecht oder - falls nein - welche Sprache die andere Person nutzt, um ihre Gefühle auszudrücken. Wenn ihr Klarheit darüber habt, wie ihr eure Liebe zeigt, könnt ihr dieses Wissen auch im Alltag anwenden. Womöglich ist es von der anderen Person also überhaupt nicht böse gemeint, wenn sie weniger Interesse an Zärtlichkeiten hat. Denkbar ist, dass dies einfach nicht ihre Sprache der Liebe ist.

Strategie 10: Als Paar stimmige Entscheidungen treffen

Wenn man eine Beziehung führt, dann steht man früher oder später auch ein paar Entscheidungen gegenüber, die getroffen werden müssen. Hierbei sollte man sich selbstverständlich mit der Partnerin oder dem Partner absprechen. Außerdem ist es wichtig, dass man vor einer zu treffenden Entscheidung zuerst prüft, welche negativen Konsequenzen eintreten können und ob die Entscheidung wirklich stimmig ist. Erst dann, wenn ihr euch dieser Aspekte bewusst geworden seid, könnt ihr die richtige Entscheidung treffen. Hierzu könnt ihr übrigens den ÖkoCheck nutzen. Was es hiermit genau auf sich hat und worum es beim ÖkoCheck im Detail geht, stellen wir euch in unserem kostenlosen Videokurs vor. Schaut dort also gerne mal vorbei, wenn ihr dieses wichtige Tool zukünftig im Rahme eurer Partnerschaft nutzen möchtet.

Test: Führt ihr eine glückliche Beziehung?

Ihr möchtet gerne überprüfen, ob eure Beziehung wirklich so harmonisch und glücklich ist, wie ihr denkt? Dann könnt ihr hierfür die nachfolgenden Fragen nutzen, die wir speziell für euch zusammengestellt haben. Ihr könnt außerdem die Fragen an den Partner stellen und gemeinsam über die verschiedenen Aspekte sprechen. Wir würden euch allerdings grundsätzlich dazu raten, dass ihr von einer solchen Checkliste nicht eure Beziehung abhängig macht. Solltet ihr bei einem solchen Test das Gefühl haben, dass eure Beziehung momentan nicht so gut verläuft, dann muss das keinesfalls der Wahrheit entsprechen. Betrachtet solche Beziehungstests eher als eine Art Richtungsweiser. Womöglich stellt ihr durch eine solch Checkliste zum Beispiel fest, dass es in manchen Bereichen der Beziehung noch Potenzial gibt. Dann könnt ihr das gewonnene Wissen nutzen, um eure Partnerschaft hier weiter zu stärken. Sollte es verschiedene Themenbereiche geben, an denen ihr arbeiten möchtet, dann könnt ihr außerdem professionelle Hilfe hinzuziehen, um wieder ein stabiles Beziehungsfundament zu errichten.

  • Seid ihr aktuell mit euch selbst zufrieden?
  • Könnt ihr Konflikte und Streitigkeiten mit eurer Partnerin oder eurem Partner harmonisch lösen?
  • Habt ihr das Gefühl, dass ihr voller Energie und Power seid?
  • Seid ihr offen für die Meinung eurer Partnerin oder eures Partners?
  • Fühlt ihr euch in eurer Beziehung verstanden?
  • Nehmt ihr euch im Beziehungsalltag genug Zeit füreinander?
  • Könnt ihr gut miteinander kommunizieren und stimmige Entscheidungen treffen?
  • Habt ihr das Gefühl, dass eure Bedürfnisse vollständig erfüllt werden?
  • Habt ihr eine klare Vorstellung davon, wie eure Zukunft aussehen könnte?
  • Könnt ihr Meinungsverschiedenheiten klären und die Haltung der anderen Person wertschätzen, auch wenn sie nicht eurer eigene entspricht?
  • Seid ihr offen dafür Fehler einzugestehen und euch zu Entschuldigen, wenn es erforderlich ist?
  • Habt ihr das Gefühl, dass ihr eine glückliche Beziehung führt?

Wenn ihr die meisten dieser Fragen mit einem “Ja” beantworten konntet, dann kann das ein Zeichen dafür sein, dass ihr eine harmonische Beziehung führt und aktuell glücklich seid. Die Fragen, die ihr mit einem “Nein” beantwortet habt, können erste Hinweise für Themen sein, an denen ihr als Paar oder selbstständig noch weiter arbeiten könnt. Hier gibt es wahrscheinlich noch Potenzial nach oben und die Chance, dass ihr als Paar weiter gemeinsam wachst.

Podcast-Folgen zum Thema "glückliche Beziehung führen"

Hört ihr gerne Podcasts und habt Lust, noch mehr zum Themenbereich „glückliche Beziehung führen“ zu erfahren? Kein Problem! Wir haben euch ein paar spannende Folgen aus unserem Podcast zu genau diesem Thema verlinkt:

Unser Fazit

Eine glückliche Beziehung baut auf vielen verschiedenen Bausteinen auf. Besonders bedeutsam ist ein harmonisches Beziehungsfundament sowie die gemeinsame Kommunikation im Alltag. Durch diese beiden Elemente stellt ihr sicher, dass ihr auch in schwierigen Situationen eine stimmige Lösung findet und dass emotionale Verletzungen keinen Raum in eurem Alltag haben. Die übrigen Punkte, die wir in diesem Artikel genannt haben, helfen euch dabei, die Beziehung weiter zu stärken und noch harmonischer zu gestalten.

Ihr möchtet gerne noch mehr zu diesem Thema erfahren? Kein Problem! Auf unserer Seite “glückliche Beziehung führen" könnt ihr noch einmal alle Punkte in Ruhe nachlesen und euch über die wichtigsten Faktoren bewusst werden. Wenn ihr gerne daran arbeiten möchtet mehr Zeit als Paar zu verbringen, dann findet ihr auch hierzu in unserem Blog-Bereich eine passende Lösung. Wir zeigen euch, welche Elemente euch noch mehr Spaß in eurer Partnerschaft verleihen. Außerdem könnt ihr euch auch in unserem Artikel “Nähe im Alltag: So führt ihr eine dauerhaft glückliche Beziehung” weiter darüber informieren, wie ihr bewusst mehr Zeit zusammen verbringt. Solltet ihr euch professionelle Hilfe bei der Errichtung eines stabilen Beziehungsfundaments wünschen, könnte ein Paarcoaching oder eine Paartherapie mit geschulten Paartherapeuten für euch passend sein. Sollte dies für euch spannend klingen, könnt ihr gerne mal auf den jeweiligen Seiten vorbeischauen!

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