Podcast: Harmoniesucht in der Beziehung - So wirst du wieder konfliktfähig!

liebevoll verfasst von 
Florian
veröffentlicht am 31. März 2021 in der Kategorie ,
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So gehst du Konflikten nicht mehr aus dem Weg, sondern kannst dich ihnen stellen.

Harmoniesüchtig zu sein bedeutet, dass man jedem Konflikt ganz gezielt aus dem Weg geht. Man hält seine Meinung dabei oftmals zurück, um bloß keine Meinungsverschiedenheit zu begünstigen. In dieser Podcast-Folge erfährst du, wie du deine Harmoniesucht ablegen kannst und wieder konfliktfähig wirst.

Zuerst solltest du hierbei erkennen und akzeptieren, dass du harmoniesüchtig bist. Falls du noch unsicher bist, ob dein Verhalten tatsächlich schon zu einer Sucht geworden ist und ob du harmoniebedürftig bist, kannst du dich gerne in unserem dazugehörigen Blog-Beitrag weiter umsehen. Dort verraten wir dir, an welchen Anzeichen du eine Harmoniesucht erkennst.

Wenn du erkannt hast, dass du harmoniesüchtig bist, stehst du nun vor der Entscheidung, ob du etwas ändern möchtest. Möchtest du deine Meinung ohne ungutes Gefühl äußern können? Wenn du diese Frage mit einem „ja“ beantwortest, dann kannst du deinen Blick auf das Ziel “konfliktfähig werden“ richten.

Im nächsten Schritt geht es darum die Wurzeln der Harmoniesucht zu finden. Ein solches Verhalten entwickelt sich typischerweise nicht einfach so, sondern hat einen Ursprung, der diese Verhaltensweise begünstigt hat. Ein solcher Ursprung kann zum Beispiel eine Prägung aus der Kindheit oder eine emotionale Verletzung sein. Es ist wichtig, dass du den Ursprung deiner Harmoniesucht findest, denn nur so kannst du sie gezielt auflösen.

Hast du den Ursprung für deine Verhaltensweise gefunden, kannst du nun daran ansetzen und ihn Schritt für Schritt auflösen. Dies gelingt am besten mit der System Empowering Methode. Den genauen Ablauf dieser Auflösung erklären wir dir ausführlich in der Podcast-Folge.

Wenn du den Ursprung deiner Harmoniesucht aufgelöst hast, dann wirst du wahrscheinlich sehr zeitnah merken, wie du mehr und mehr Energie erhältst. Zuletzt solltest du nun daran arbeiten bestehende negative Glaubenssätze durch positive Glaubenssätze zu ersetzen und eine neue Haltung einzunehmen.

Ist auch dieser Schritt abgeschlossen, hast du deine Harmoniesucht besiegt. Du kannst nun deine Meinung ohne Probleme äußern und hast gelernt, dass eine Diskussion nichts schlechtes sein muss. Ganz im Gegenteil! Es ist gut, wenn man sich mit seiner Partnerin oder seinem Partner aktiv zu einem Thema austauschen kann.

Falls du gerne noch einmal genau nachlesen möchtest, wie du bei diesem Prozess Schritt für Schritt vorgehst und deine Konfliktfähigkeit aufbaust, dann kannst du dies gerne in unserem Blog-Beitrag tun.

Unterhalb findet ihr das Transkript dieser Folge.

Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Folge der Lebensidealisten. Mein Name ist Florian, ich bin Ina, wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen Paaren raus aus der Krise, hinein in eine harmonische und glückliche Beziehung. In dieser Folge soll es um Harmoniesucht gehen und wie du wieder konfliktfähig werden kannst. Wir zeigen dir in fünf Schritten, wie du wieder rauskommst aus der Harmoniesucht und dich wieder langsam anfängst wohler zu fühlen dabei in Konflikte zu gehen oder deine Meinung zu äußern. Es muss nicht alles im Streit enden. Aber wie du wieder in die Lage versetzt wirst, deine Meinung zu äußern, für dich einzustehen, Grenzen aufzusetzen, Nein zu sagen, so dass du wieder auf Augenhöhe mit deinem Partner / deiner Partnerin agieren kannst. Wir wünschen dir viele gute Impulse und viel Spaß beim Zuhören.

Wir sprechen hier über Harmoniesucht und vielleicht am Anfang erst mal ganz gut zu wissen: Was ist eigentlich Harmoniesucht? Also wie definieren wir das?

Was ist Harmoniesucht?

Wir haben da ein bisschen zusammen überlegt und haben so für uns eine Definition bekommen, dass es für uns heißt: Jedem Streit gezielt aus dem Weg zu gehen und damit sozusagen auch viele faule Kompromisse einzugehen. Wenn ich mich mit dem anderen nicht in einem Streit / in einer Diskussion auseinandersetzen mag, dann bin ich wahrscheinlich der Part, der sagt „okay, ist in Ordnung so“. Ich stimme etwas zu, was ich aber in mir drin eigentlich gar nicht so gut anfühlt oder nicht die erste Wahl ist. 

Was denn häufig halt auch passiert ist, dass wir, wenn wir harmoniesüchtig sind, etwas in uns drin an Gefühlen deckeln. Also „deckeln“, damit meinen wir immer, dass wir etwas in uns unterdrücken, also dass etwas nicht mehr vorkommen darf. Das ist natürlich total anstrengend, weil wenn wir etwas deckeln kostet das wahnsinnig viel Energie und meistens ist es ein Gefühl oder sind das Gefühle wie Angst, Traurigkeit, Wut, die gedeckelt werden und damit unterdrückt werden. Dann kann ich nicht aussprechen, was ich fühle, wenn ich das deckle. Dann bin ich natürlich auch in einer Lage, die ist sehr schwierig macht für mich auch einzustehen und mich abzugrenzen und zu sagen „was möchte ich / was möchte ich nicht“, wenn ich das Gefühl hab, ich kann gar nicht in einen Konflikt gehen, weil mich etwas zurückhält.

Was passiert dann immer regelmäßig? Wir sehen das dann wieder an dem Punkt, wenn die Paare zu uns kommen, sich in der Krise fühlen, und der eine tendenziell eher nicht redet und der andere schon. Dann sind das manchmal Paare, die sagen „wir haben nie gestritten, wir hatten eigentlich keine Streitigkeiten, das passiert eigentlich nicht“. Aber wenn man draufschaut und mal gemeinsam so reflektiert, dann kommt man an den Punkt zu sagen „könnt ihr ja auch nicht, weil einer von euch beiden nie seine Meinung äußert oder nie seine Grenzen aufzeigt oder sein Gefühl offenlegt, sondern regelmäßig einfach zustimmt, um das Ganze schnell zu beenden“.

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Warum fällt es manchen Menschen so schwer zu diskutieren?

Vielleicht müsste man nochmal sagen, man muss ja nicht streiten, diskutieren zählt auch schon dazu. Also in dem Sinne, dass wenn Paare sagen, sie kommen nie in eine Diskussion oder es stimmt immer alles, sie sind immer einer Meinung. Das ist oftmals Paare, die finde ich auch so einen sehr starken Teamgedanken haben oder einen funktionalen Gedanken, dass ja alles funktioniert und wo nicht der Vorteil vom Austausch gesehen wird, das jeder anders ist als Mensch und jeder eine andere Wahrnehmung hat, die ja auch einen Mehrwert bringen kann in der Beziehung / im Leben allgemein. Aber das kann ja nur hervorkommen, wenn beide das auch dürfen innerlich und beide sagen „ich darf für mich einstehen, ich darf sagen, wenn mir das nicht gefällt, ich darf sagen, was ich mir wünsche, ich kann das aber auch aushalten“. Ich glaube das ist so der Punkt „ich kann das auch aushalten, wenn mein Partner etwas mit mir klären möchte und eine andere Meinung hat und ich habe nicht den Drang in dem Moment zu sagen „es ist okay, du hast ja auch recht““. Das ist oftmals, da kommen wir glaube ich auch später nochmal drauf, es gibt ja auch so viele Glaubenssätze in dem Bereich, die das nochmal so beeinflussen.

Wie zeigt sich die Harmoniesucht im Coaching?

Ich habe dann gerade auch ein Beispiel aus einem Coaching letztens, wo auch jemand sehr auf Harmonie bedacht war und nicht in Konflikte gehen konnte was dazu führt, dass man in der Folge manchmal auch Entscheidungen nicht treffen mag. Eine Entscheidung kann dazu führen, dass der andere sagt „das ist jetzt aber nicht das, was ich möchte“ und schon ist man da, dass man darüber diskutiert oder dass man sich irgendwie austauschen muss. Die Gefahr, dass die Harmonie gefährdet ist. 

Das ist ein ganz einfaches Beispiel, der hat immer, wenn die beiden einen Filmeabend machen wollten und er sozusagen den Film aussuchen wollte oder das darum ging, hat er immer drei Filme rausgesucht, die er auch ganz gut findet, und hat dann quasi seiner Freundin immer drei Filme vorgelegt, sodass sie auch nochmal aus den Dreien, die er alle okay findet, eine Auswahl hat. Damit ziemlich sicher ist, dass das am Ende was gefunden wird, ohne dass man weiter in der Tiefe darüber diskutiert oder nochmal sagt „nee, das mag ich nicht, das mag ich nicht“. Er hat immer, wenn er entscheiden sollte, sich nur für eine Auswahl von etwas entschieden und seiner Freundin diese Auswahl präsentiert, um dann halt einem möglichen Konflikt aus dem Weg zu gehen.

Gut, also in dieser Folge wollen wir euch zeigen wie ihr Schritt für Schritt wieder konfliktfähig werdet und falls euer Partner oder Eure Partnerin Harmoniesüchtig ist, also das gerade nicht euch betrifft, sondern euren Partner / eure Partnerin, dann ist für euch die nächste Folge interessant, in der wir euch nochmal Tipps geben: Wie könnt ihr damit umgehen und wie könnt ihr vielleicht auch dann den Anstoß geben, dass sich der andere diese Folge hier anhört, um dann vielleicht sich selbst reflektieren?

Wie kann man die Harmoniesucht überwinden und konfliktfähig werden? - 5 Schritte

Genau, starten wir gleich mit Schritt 1.

Schritt 1: Erkenne und verstehe, dass du harmoniesüchtig bist

Also erstmal zu schauen, habe ich die Anzeichen von Harmoniesucht in mir? Das sozusagen mal abchecken. Bin ich jemand, dem es schwer fällt oder der äußerst selten Kritik äußern kann, weil ich das Gefühl habe, ich möchte andere nicht verletzen? Also macht das bei mir gleich ein ungutes Gefühl, wenn ich in ein Gespräch gehen muss, wo ich in die Gefahr laufe, wir könnten nicht einer Meinung sein oder der andere könnte sich verletzt fühlen? Möchte ich eigentlich diese Gespräche abgeben oder möchte ich drum herum gehen? Lasse ich Zeit verstreichen? Welche Strategien habe ich da so entwickelt? 

Dann auch, ob man sich selber unwohl schon dabei fühlt, wenn andere oder man selbst halt streitet? Also wenn man mal den Drang hat „okay Leute, lasst uns den Streit jetzt beenden, ich möchte jetzt gar nicht weiter drauf eingehen. Gibt es dafür nicht immer diese tolle Floskel „wenn du meinst“, die immer so zum Schluss gerne angenommen wird, dieses „ist jetzt auch okay, wenn du meinst, lass uns das mal so stehen lassen, lass uns das bloß beenden hier“. 

Unwohl fühlen vs. Streit nicht mehr aushalten können

Also ich glaube, um da nochmal zu differenzieren, ist nochmal zu schauen: Unwohl fühlt sich glaub ich im Streit jeder, selten fühlt man sich im Streit wohl. Aber es geht glaub vielmehr darum, dass so der sehr starke Drang existiert, dass unbedingt beenden zu müssen, egal wie und dann Überforderung eintritt und ich das Gefühl habe, dass Gefühle hochkommen, mit denen ich gerade gar nicht mehr klar komme, ich vielleicht anfange nicht mehr rational denken zu können, die Logik auch verliere. Das ist glaube ich so der Punkt, wo es dann schwierig wird. Also wie gut kann ich einen Streit aushalten? Unwohl fühlt sich wahrscheinlich tendenziell jeder, aber wie gut kann ich trotzdem für mich sorgen und auch sagen „ich beende den Streit nicht komme was wolle“, sondern es geht schon darum, dass ich auch eine gewisse Meinung halte und nicht zum Beispiel von meinen Werten abrücke und sage „Hauptsache raus aus dem Streit, egal meine Werte, das ist nicht so schlimm“.

Ich hatte da auch mal ein Paar zum Beispiel, da war es für ihn immer sehr schwer den Streit zu halten, weil bei ihm ganz schön ungute Gefühle hochkommen wie die Angst, dass die Beziehung zu Ende sein könnte. Also Ängste wie Unsicherheit, wie geht es weiter, also dass gleich das große Ganze immer infrage gestellt wird. Da hat man natürlich auch den Drang, dass nicht zu haben in seinem Leben. Da sind wir ja bei Schritt 4, wenn wir so auf den Ursprung schauen, da gibt es natürlich verschiedene Ursachen, warum so etwas überhaupt entsteht. 

Das letzte natürlich, was in dem Erkennen und Verstehen noch mit drinsteckt, du stellst die eigenen Bedürfnisse in den Hintergrund. Also du bist immer die Person, die eher nachgibt, die sagt „ist für mich jetzt auch nicht so wichtig“, obwohl innerlich da eine Stimme in dir ist, die sagt „nee, hättest du doch lieber das andere gemacht“. Aber du gehst dann eher – wie wir am Anfang sagten – den faulen Kompromiss ein. 

Genau, das ist Schritt 1, erkennen und verstehen „bin ich selber harmoniesüchtig oder habe ich einen sehr intensiven Drang zur Harmonie?“. Entscheidend ist das natürlich immer dann, wenn das einfach negative Auswirkungen für mich oder die Beziehung hat, die ich nicht mehr haben möchte, so in der Form.

Schritt 2: Habe den Wunsch, etwas an deiner Situation zu verändern

Genau das ist der Punkt. Also wenn ich merke, das hat für mich Nachteile, für die Beziehung Nachteile, oder auch mal so auf lange Perspektive mal in die Zukunft betrachtet, wird es Nachteile haben? Weil was passiert regelmäßig, wenn jemand die Dinge nicht offen ausspricht und im Umkehrschluss eher herunterschluckt? Irgendwann platzt der Deckel weg und dann kommt alles auf einmal hervor und dann kommt es zu einem Rundumschlag, dann kommt es zu entsprechendem Verhalten oder Dingen wie vielleicht ein Fremdgehen. Also irgend sowas kommt dann auf einmal, wo die Situation eigentlich aus dem Ruder läuft. Genau, weil die Energie sich dann so zusammenstaut, dass der andere dann natürlich auch total überfordert ist mit der Situation. 

Deckel halten nicht mehr und es kommt zur Streitsituation

Wenn Deckel wegfliegen ist ja immer das spannende, dass der Partner / die Partnerin die Reaktion, die dann passiert, überhaupt nicht kennt oder sehr selten kennt und natürlich auch total überfordert ist. Also jemand, der eigentlich immer ruhig ist und nachgibt, der wird dann laut, fängt an herumzuschreien, wird in der Sprache sehr absolut, wird sehr hart, weil es auch eine Überforderung ist. Einerseits, weil es kommt so viel auf einmal. Die meisten können damit leben, wenn man so step by step immer dann, wenn ein ungutes Gefühl entsteht oder wenn irgendwas ist, das reflektiert, gemeinsam bespricht und sich da entsprechend herauszieht und das Gefühl löst. Aber wenn ich auf einmal vorgehalten bekomme, dass die letzten 3 oder 5 Jahre so und so waren und ich dann auf einmal diesen riesigen Block von unguten Gefühle, von Feedback, von Kritik und Vorwürfen habe, ist das einfach schwierig zu handeln. 

Frühzeitig mit Konflikten und emotionalen Verletzungen auseinandersetzen

Deswegen stellt die Fragen: Möchtest du Konflikte in Zukunft ansprechen und nachhaltig lösen können? Möchtest du für deine Meinung einstehen können? Das sind die beiden Fragen, die eigentlich entscheidend sind, um halt nicht in diese natürliche Konsequenz reinzulaufen, dass irgendwann der Deckel wegfliegt und das so aus einem herausbringt. Wichtig ist auch immer: Die meisten beschreiben, dass wenn dann der Deckel weggeflogen ist und sie dann die letzten Monate und Jahre reflektieren, dass sie eigentlich nicht zufrieden und nicht glücklich waren, dass sie eher mit irgendetwas kompensiert haben. Da hinzuschauen, das frühzeitig zu erkennen. Denn was auch jedes Paar sagt, wenn es dann da ist: Warum haben wir das nicht schon vor fünf Jahren gemacht? Warum musste es erst zu diesem Punkt kommen dass wir jetzt hier sitzen? Wir hätten uns doch, wenn wir vor 5 Jahren das schon gemacht, so viel Leid ersparen können.

Unsere Erfahrungen mit Harmoniesucht im Coaching

Das ist gerade bei mir bei so vielen Paaren so aktuell, dass genau diese Dinge entstehen. Ich habe gerade so viel Paare, wo diese Harmoniesucht-Dinge nicht aussprechen, dann in diesen Konflikt hineingeraten plötzlich und genau diese ganzen Reflexionsansätze da sind, deswegen sprudelt das quasi gerade raus. Was auch immer wieder da ist ist, dass einer von beiden sagt „ich hatte schon mal vor 3 Jahren, vor 5 Jahren, im letzten Jahr den Gedanken ein Paarcoaching, entweder ich hab es nicht ausgesprochen oder ich war nicht beharrlich genug und um zu sagen „ich glaube das brauchen wir wirklich““. Und dann ist man da und sagt „man, hätten wir es früher gemacht“. Also kommt bei euch der Gedanke, dass ihr unzufrieden und glücklich seid, ungute Gefühle sich aufstauen, die ihr mit irgendwas kompensiert, oder einfach das Gefühl euer Partner spricht nicht das aus, was gerade so los ist bei ihm, dann ist das der Punkt dahin zu gucken und nicht wegzugucken und nichts zu tun. Denn es wird nicht besser werden, es wird in der Dramatik, im Leid schlimmer werden und schwieriger werden zu lösen.

Schritt 3: Finde die Entstehung deiner Harmoniesucht

Wir haben uns eben auch mit ganz viel Wirkung beschäftigt, also wie wirkt sich das aus, wie erkennt man das Verhalten? Aber jede Wirkung hat ja auch eine Ursache und da gilt es natürlich dahinzuschauen. Häufig sind das emotionale Verletzungen aus der Vergangenheit, die so etwas ausgelöst haben. Das können vorherige Beziehung sein, das können Glaubenssätze und Prägung aus der Kindheit sein, aus der Jugend, aus der Ausbildungszeit, was auch immer. Man ist durch so viel geprägt in seinem Leben, durch so viele Personen und Ereignisse. Und dass die natürlich zu einer Verhaltensweise geführt haben, die in einer Beziehung vielleicht gerade hinderlich oder limitierend sind. 

Da geht es darum die aufzulösen, um natürlich auch eine Ausgeglichenheit zwischen – wir nennen das immer Herz und Schwert – herzustellen. Wenn ich die Gefühle bei meinem Partner und bei mir sehen kann, aber dennoch auch für mich einstehen kann und meinem Partner auch sagen kann, was ich möchte und was ich nicht möchte. Und nicht nur das Herz zu haben und zu sagen „okay, wir gucken auf deine Gefühle und ich mag nicht sagen, was mich beschäftigt“, sondern halt auch für sich die Grenze zu sehen und für sich selbst zu sorgen. Solange das natürlich nicht gelöst ist, also die Prägung zum Beispiel aus der Kindheit, aus der Beziehung zuvor, bleibt es an mir hängen und beeinflusst meine Verhaltensweise. Und das wird dann immer wieder natürlich zu Konflikten vielleicht in der Partnerschaft führen, weil das immer wieder hochkommt. Dann ist es vielleicht eine zeitlang besser, aber das ist meistens so phasenweise und oft ist auch eine Steigerung eigentlich zu sehen, weil auch da immer mehr – wir nennen es immer so Brillen, die sich aufbauen, also Erfahrungswerte gesammelt werden – das einen das immer wieder als Thema im Leben hervorgebracht wird. Also dass man immer wieder die Erfahrung mit dem Partner der Partnerin macht „okay, ich kann nicht meine Meinung äußern, dann regt sich derjenige auf“.

Muss man den richtigen Moment abwarten, um miteinander zu kommunizieren?

Ich finde zum Beispiel immer, da gibt es diesen Spruch häufig bei Paaren, habe ich schon häufig gehört, dieses: „Ich frage meinen Partner, aber ich sage später nochmal Bescheid, ich muss mal gucken wie derjenige drauf ist oder ich muss mal gucken, wie das passt und wie die Stimmung ist“. Also so was Typisches wie bei Verabredungen oder wenn es um irgendwelche Sachen geht, etwas abzuklären für Geschenke oder was weiß ich, irgendwas. Das finde ich immer total faszinierend. Also das heißt ja eigentlich im Umkehrschluss „okay, meine Bedürfnisse muss ich sehr zurückhalten und ich muss erst mal schauen, wie ist die Lage bei dem anderen, das wirklich ausloten, um dann erst mein Anliegen vorzubringen und eine gute Chance zu haben“. 

Klar, damit ist er häufig nicht gemeint, dass man sagt „okay, ich rufe den in dem Moment an und ich weiß, dass er gerade voll im Stress ist bei der Arbeit und so weiter“. Aber bei manchen Paaren dauert es wirklich, dass man sagen „okay, zum Wochenende hin“. Also dass es doch ein sehr langer Zeitraum ist, bis der Moment eintritt. Selbst dann ist ja auch noch eine Unsicherheit „wie reagiert der andere?“. Ich finde immer, dass es keine Kommunikation auf Augenhöhe ist. Das hat für mich immer so ein bisschen so das Gefühl wie Eltern und Kinder schnell, also sozusagen „ich muss Mama und Papa fragen, darf ich bei meinem Kumpel schlafen“. Da hab ich auch eben als erstes dran gedacht. Das kann natürlich eine Prägung sein, die erst in der Partnerschaft entstanden ist, eine Brille. Das kann aber auch eine Prägung aus der Kindheit sein, dass man immer das Gefühl hatte, man muss mein Papa oder Mama einen guten Moment abwarten, um etwas zu fragen. Das gibt es sicherlich auch andersherum, aber ich kenne das immer mal, dass das Klienten erzählen über ihre Eltern, dass die Mutter sagt „Frag‘ Papa heut mal nicht“. Also wenn Papa gestresst von der Arbeit kommt oder nicht gut drauf ist. Das kann natürlich auch was machen, dieses Abwarten bis der Mann bis die Frau wieder gut drauf ist, in Stimmung ist. 

Das ist ja tatsächlich sogar empfehlenswert, wenn man Feedback geben oder Konflikte lösen will. Aber eben nicht, wenn ich jetzt sowas klären möchte wie „wollen wir uns am Wochenende zum Grillen treffen?“. 

Die Harmoniesucht kann verschiedenste Ursprünge haben

Die Entstehung der Harmoniesucht, also zu schauen woher kommt das, das ist ganz wichtig. Da gibt es natürlich prägnante Erlebnisse und Punkte, wie zum Beispiel die Eltern streiten sich ganz viel und dann trennen die sich. Daraus kann natürlich entstehen, dass man den Glaubenssatz hat „ich sollte Konflikte vermeiden, damit eine Beziehung funktioniert, ansonsten tritt eine Trennung ein“. Oder „Mann oder Frau sollte so und so sein“, das haben wir auch sehr häufig, dass bestimmte Geschlechterrollen ausgefüllt werden, damit etwas funktioniert.

Damit sind wir auch beim Punkt, was ich vorhin sagte, mit den Glaubenssätzen, die so allgemein sind. Wo viele immer drüber lächeln, wenn wir im Coaching erwähnen oder erfragen, ob sowas mitschwingt, weil die ja eigentlich allen Leuten bekannt sind. Aber bei Glaubenssätzen finde ich immer so spannend, dass wenn man hinter die Begründung von einem Glaubenssatz schaut und fragt „Wie kommst du denn darauf?“ oder „Wieso ist das denn so?“ oder „Wo hast du das denn gelesen, wer hat das denn so festgesetzt, ist das ein Gesetz oder so?“, dass die Menschen das so verinnerlicht haben, dass sie das häufig gar nicht mehr erklären können. „Das ist einfach so, das mache ich einfach so“ – „Ja, aber das ist doch voll limitierend für dich“ – „Ja, stimmt“. Jetzt in dem Zusammenhang wäre das sowas wie „Zeit heilt alle Wunden“, „Gras drüber wachsen lassen“, „auch mal etwas gut sein lassen“.

Das ist auch der Grund, warum dann häufig ein Konflikt entsteht zwischen zwei Partnern, wenn der eine reden möchte und der andere Gras drüber wachsen lassen möchte. Der, der Gras drüber wachsen lassen möchte fängt an das für sich auch erfolgreich erstmal zu verdrängen und der andere spricht das an und holt das quasi immer wieder hervor. Dann sagt meistens der, der verdrängt: „Mensch, hör doch auf damit das immer wieder anzusprechen, verdränge das doch auch, dann lass uns das doch jetzt gut sein lassen und nicht immer zerreden“. 

Also, auch hier haben wir wieder den Ansatz wie eigentlich immer bei uns: Schaut wann war der Punkt, wann war es mal gut? Wann konnte ich noch gut in Konflikte gehen, meine Meinung sagen? Wann war der Punkt, dass sich das verändert hat? Was ist der Ursprung / die Ursache?

Schritt 4: Löse den Ursprung für deine Harmoniesucht auf

Dann kommen wir zu Schritt vier. Also die Verletzung, die jetzt zugrunde liegt, die Prägung, dass die gelöst wird und sich damit das eigene Fundament wieder stabilisiert. Das machen wir bei uns so, dass wir halt dahin gehen wollen „Wo war es mal gut?“ und dann prüfen „Wann entsteht das erste Mal dieses harmoniesüchtige Verhalten? Wann merke ich das erste Mal, dass ich nicht mehr gut in Konflikte gehen kann?“. Dann weiß ich, da muss irgendwas passiert sein und schaue mir dann an „Welche Situation war das?“.

Beispiel: Prägung aus der Kindheit auflösen

Nehmen wir wieder den prägnanten Punkt: Die Eltern streiten sich ganz häufig und dann trennen sie sich und sie trennten sich nicht im Guten, sondern sie trennen sich im Schlechten voneinander, reden schlecht voneinander vielleicht, so dass was am Ende auch wirklich prägend sein kann. Dann geht es darum sich diese Situation von außen betrachtet hineinzuversetzen, also von außen zu beobachten: Wie war das da als Kind? Wie war das mit den Eltern? Und dann diese Systemgesetzverletzung aufzulösen, Also im inneren Gefühl den Eltern das Leid zu zeigen, die entstandenen Gefühle, die dabei aufgetreten sind, und dass die Eltern dafür sorgen, dass dieses Gefühl von einem wieder weggeht, dass sie Verantwortung für dieses Gefühl übernehmen und dadurch das eigene Leid geht, die Gefühle genommen werden und die Belastung rausgeht. Ist dann diese Belastung aus der Vergangenheit gelöst, entsteht bei vielen schonmal das Gefühl von Leichtigkeit und neuer Energie. Dann geht es darum nochmal das eigene Leben ab dem Moment durchzugehen, zu schauen in welchen Situationen habe ich Konflikte verhindert / gemieden, habe nicht für mich eingestanden und diese ins Neue zu prägen. Das im Detail durchzugehen wäre für eine Folge wahrscheinlich viel zu groß, aber das ist erstmal der grobe Ablauf.

Wir werden sicherlich nochmal eine Folge dazu machen, wie man das im Detail löst. Oder ihr könnt dass bei uns auch nochmal auf der Website nachlesen, wenn ihr Blog mal nach „Genea-Methode“ sucht. Ganz häufig ist auch das Gefühl „die Eltern können nicht Verantwortung übernehmen, für das was entstanden ist“, weil wenn meine Eltern vielleicht selber schon eine Harmoniesucht haben, also ich das übernommen habe, dann können sie das natürlich vielleicht schwer sehen. Dann muss man weiter zurückgehen zum Punkt „Wann war es gut?“. Also tendenziell auch etwas, was sich in zwei bis drei Coachings gut lösen ließe, um kurz Werbung für unsere Coachings zu machen.

Schritt 5: Löst eure negativen Glaubenssätze und nehmt eine neue Haltung ein

Genau, Schritt fünf, da geht es darum die negativen Glaubenssätze aufzulösen und eine neue Haltung anzunehmen. Also da mal zu schauen: Was sind denn konkret die negativen Glaubenssätze, die dann aufzulösen und neue Glaubenssätze zu bilden, also die Glaubenssätze umzuwandeln.

Wie es zum Beispiel sein könnte, wenn ich einen Glaubenssatz habe „Konflikte sind schlecht, da sollte ich ihnen aus dem Weg gehen“: Da erstmal zu schauen, streiten ist nichts Schlechtes. Diskussion und Austausch kann ja auch ein Weg sein, wie wir am Anfang schon sagten, um die eigene Meinung präsenter zu machen und sich über ein Thema intensiv auszutauschen und da auch den Mehrwert zu sehen. Das ist auch häufig etwas, das wir so nach der ersten Einführung haben, dass sich der Glaubenssatz dann neu bildet im Coaching, nämlich genau weg von diesem Glaubenssatz, den du erwähnt hast, hin zu „Konflikte lassen sich nachhaltig lösen und auch damit entstandene Gefühle lassen sich nachhaltig auflösen, so dass das neutral empfunden wird“ oder auch dann wieder ins Gute geht.

Zusammenfassung

Das sind so die fünf Schritte, die gebraucht werden, um die Harmoniesucht nachhaltig zu lösen. Ich fasse noch mal ganz kurz zusammen:

  •  Schritt 1: Also erstmal erkennen und verstehen, dass eine Harmoniesucht da ist. 
  • Schritt 2: Diese Klarheit zu bekommen und dann den Wunsch zu haben, überhaupt etwas zu verändern. Ohne Wunsch, dass sich das ändern soll, wird sich auch nichts verändern. Da gilt es für dich zu überprüfen: Belastet mich das? Belastet das die Beziehung? Wenn ja, dann ist es vielleicht an der Zeit daran etwas zu verändern.
  • Schritt 3: Dann geht es darum erstmal die Entstehung zu finden. Also wo liegt die Ursache dafür, dass diese Harmoniesucht entstanden ist? Die liegt meistens in der Vergangenheit, in vorherigen Beziehungen, in der jetzigen Beziehung vielleicht, wenn die lange andauert, in der Kindheit, bei den Eltern. 
  • Schritt 5: Löse den Ursprung für deine Harmoniesucht auf. Also da geht es darum entstandene Ängste / Sorgen zu lösen mit den Verursachern (entweder real, das wäre der Optimalfall, das geht natürlich nicht immer - dann reicht es auch, wenn das innerlich mit einer innerlichen Aufstellung macht.
  • Schritt 5: Dann geht es im fünften Schritt dahingehend, dass du deine negativen Glaubenssätze veränderst und positive Glaubenssätze findest, so dass auch das Gefühl entsteht in einen Streit / in einen Konflikt hineingehen zu mögen, weil du dich in der Lage fühlst und auch sicher fühlst, das nachhaltig und gut lösen zu können.

Unser Fazit

Vielleicht nochmal abschließend ganz wichtig, nicht dass das Gefühl entsteht Harmonie sei etwas schlecht und man sollte keine Harmonie haben. Harmonie ist grundsätzlich gut und wir sprechen ja auch davon, dass es harmonische und glückliche Beziehungen geben sollte. Also Harmonie ist schon etwas Schönes, wenn sie entsteht. Natürlich entstehen auch immer wieder Konflikte und Verletzungen, das ist ganz normal im zwischenmenschlichen Zusammenleben. Aber es geht eigentlich darum, dass man diese nicht meidet, sondern nachhaltig löst und dadurch eine wahrhaftige Harmonie entsteht und nicht eine Harmonie in der Oberfläche mit ganz vielen negativen Gefühlen unter der Oberfläche. 

Meinungsverschiedenheiten können natürlich auch wichtig sein. Ich meine für das Wachstum ist es zum Beispiel wichtig. Kinder wachsen, indem sie sich irgendwann an den Eltern reiben und sagen „Mensch, ich gucke mal wo meine Grenzen sind“. Dann entsteht Reibung, durch Reibung entsteht Wachstum, also es wird auch irgendwo gebraucht.

Okay, dass zum Thema Harmoniesucht heute. Wie gesagt, in der nächsten Folge geht es nochmal darum Tipps zu geben, wenn dein Partner / deine Partnerin harmoniesüchtig ist. Wie kannst du damit umgehen? Ansonsten freuen wir uns sehr, wenn dir das geholfen hat und du neue Impulse bekommen hast für dich. Wenn du Unterstützung brauchst, melde dich gerne bei uns. Lass uns sehr gerne ein Abo da, ein Like da für die Folge. Besuche auch gerne unsere anderen Kanäle: Instagram, Facebook und Pinterest. Wir freuen uns immer sehr, wenn du uns da folgst und wie auch von dir ein paar spannende Kommentare lesen dürfen. Ansonsten wünschen wir dir einen schönen Tag und habe eine glückliche und harmonische Beziehung. Bis bald!

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