am 15. Juni 2021 in der Kategorie 

Ihr nehmt Stress von der Arbeit mit nach Hause? 5 Strategien, die euch als Paar im Alltag helfen

liebevoll verfasst von 
Laura

Jeder kennt es: Auf der Arbeit ist etwas blödes passiert. Der Chef hat zum Beispiel einen Kommentar von sich gegeben, der einem selbst gar nicht gefallen hat. Das hat Druck ausgelöst, Unstimmigkeiten machen sich in einem breit. Man schafft es nicht den entstandenen Stress aufzulösen und nimmt ihn daher nach dem Arbeitstag mit nach Hause.

Wenn man auf der Arbeit ständig von stressigen Situationen umgeben ist, dann lässt man diesen Stress womöglich öfter mal an seiner Partnerin oder an seinem Partner aus. Das kann mit der Zeit zu Konflikten führen. Probleme, die nicht in die Paarbeziehung gehören, belasten sie immer mehr. Wenn diese Beschreibung auf euch zutrifft, dann seid ihr hier genau richtig. In diesem Artikel zeigen wir euch, wie ihr Stress nicht mehr mit nach Hause tragt und ihn ein für alle Mal auflöst.

Arbeitet an der Arbeits- und Aufgabenorganisation

Stress bei der Arbeit entsteht häufig durch Leistungsdruck und zu viele Aufgaben. Aber auch unzufriedene Kunden und Kollegen können der Auslöser für eine stressige Situation sein, die einen den ganzen Tag begleitet. Eine gut durchdachte Arbeitsorganisation kann helfen, um diesen entstandenen Stress zu reduzieren. 

Ein Beispiel: Wenn du dich zum Beispiel immer wieder mit den vielen Aufgaben im Arbeitsalltag überfordert fühlst, dann bietet es sich an selbstständig Fristen festzulegen und verschiedene Prioritäten zu setzen, durch die du dir deine Aufgaben einteilen und strukturieren kannst. Auch To-Do Listen für einen Tag sind ein geeignetes Mittel, um nicht den Überblick zu verlieren und alle wichtigen Dinge zu erledigen.

Eine geeignete Arbeits- und Aufgabenorganisation kann bereits dazu beitragen, dass du weniger Stress bei der Arbeit hast, der deine Beziehung beeinträchtigt. Das liegt daran, dass du offene Aufgaben gezielt erledigst und so Abends nicht mehr das Gefühl hast, dass du zu wenig geschafft oder eine wichtige Sache nicht beachtet hast.

Falls du dir im Bezug auf deinen Arbeitsplatz unsicher bist, könnte der Ökocheck das passende Tool für dich sein. Hierbei reflektierst du deine Arbeit. In unserem kostenlosen 5x5 Kurs stellen wir dir diese Methodik detailliert vor.

Wenn stressige Situationen bei dir eher aus einem anderen Grund entstehen, solltest du dich beim nächsten Abschnitt genauer umsehen.

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Sprecht beteiligte Personen direkt an

Stress entsteht natürlich nicht nur durch eine ausbaufähige Arbeits- und Aufgabenorganisation. Es gibt noch viele weitere Faktoren, die eine stressige Situation begünstigen können. Einer davon sind Unstimmigkeiten mit Kolleginnen oder Kollegen.

Die Ursache dafür, dass man Stress mit nach Hause trägt, liegt bei solchen Konflikten meistens darin, dass man sie nicht direkt auflöst. Sie belasten einen dann manchmal tagelang. Passender wäre es daher, wenn man sich mit der Ursache auseinandersetzt und das Gespräch mit der beteiligten Person sucht, um etwas an dieser Ursache zu verändern.

Ein Beispiel: Womöglich verspürst du immer wieder Stress bei der Arbeit, weil Aufgaben zu spät abgegeben werden. Hier wäre es passend, dass Gespräch mit den beteiligten Mitarbeitern oder deinem Vorgesetzten zu suchen, um die Situation und damit einhergehende, ungute Gefühle aufzulösen. Auch das AVKK-Dreieck vom Hanseatischen Institut kann hier passend sein, um sich einen Überblick über die Aufgabensituation zu verschaffen und ein Fundament zu entwickeln, mit dem Aufgaben mit Hilfe von den richtigen Kompetenzen, mit Verantwortung und den Konsequenzen vor Augen erledigt werden können.

Oftmals ist es auch passend, wenn ihr gemeinsam Klarheit über die Situation schafft. Vielleicht fällt es einer beteiligten Person schwer auszusprechen, dass eine Aufgabe zum besprochenen Zeitpunkt nicht realisierbar ist. Dann könnt ihr gemeinsam daran arbeiten einen besseren Zeitplan zu erstellen. Auch ein Gleichgewicht von Herz- und Schwerseite ist hier bedeutsam, damit man für sich selbst Grenzen ziehen kann und zukünftig ausspricht, was ist.

Zieht klare Grenzen

Auch diese Situation kennt wahrscheinlich jeder: Man kommt nach der Arbeit nach Hause und möchte am Abend nur nochmal ganz kurz diese eine E-Mail beantworten oder nur eben diese eine Aufgabe erledigen. Auch dies ist häufig dann der Fall, wenn man es in der vorgegebenen Arbeitszeit nicht schafft alles zu erledigen, was man sich vorgenommen hat. In so einer Situation kann schnell die Gewohnheit entstehen, dass man sich auch Abends noch für eine Stunde an den Schreibtisch setzt und die letzten Dinge erledigt.

Auch wenn der Anreiz groß ist auch Abends noch kurz zu arbeiten, sollte dies nicht zu einer Regelmäßigkeit werden. Viel schöner ist es, wenn man Abends auch wirklich mit der Arbeit fertig ist. So kann man sich auf die Partnerin oder den Partner, das gemeinsame Kind und andere angenehme Dinge fokussieren. 

Auch das Stichwort „Work-Life-Balance“ spielt hier eine große Rolle. Durch die zunehmende Entgrenzung ist es in der heutigen Zeit immer wichtiger geworden, dass man selbstständig bewusst Grenzen zieht und Erwerbsarbeit und Privatleben nicht zu sehr miteinander vermischt. Nur so kann man andauernden Belastungen entgehen und sich genug Zeit für seine Familie nehmen.

Glückliches Paar in der Stadt,

Führt gemeinsam ein Gespräch

Auch der Austausch mit der Partnerin oder dem Partner ist ein wichtiges Tool, um Stress von der Arbeit aufzulösen und sich den Auslösern bewusst zu werden. Gemeinsam könnt ihr überprüfen, welche Ursachen der immer wiederkehrende Stress haben könnte. Auch die Entwicklung von passenden Strategien und Handlungsalternativen ist ein passender Schritt, den ihr als Paar gehen könnt.

Ein Gespräch über genau dieses Thema hat natürlich noch viele weitere positive Effekte. Dadurch, dass du deine Gedanken und Gefühle offen ausspricht, versteht dich deine Partnerin oder dein Partner viel besser. Die andere Person kann nun sehen, warum du dich vielleicht ein bisschen anders verhältst als sonst und was dich wirklich bedrückt. Vielleicht gibt sie dir auch einen passenden Tipp zur Stressbewältigung, den du auch für deine Situation nutzen kannst.

Bevor ihr gemeinsam über das Thema Arbeit sprecht, solltest du deine Partnerin oder deinen Partner unbedingt fragen, ob er gerade bereit dazu ist, mit dir über dieses Thema zu sprechen. Falls die andere Person gerade selbst recht viel Stress bei der Arbeit hat, könnte es sein, dass sie sich außerhalb der Arbeit gerade nicht noch weiter mit einem solchen Thema befassen möchte. Hier wäre es anschließend passend, wenn ihr einen Termin vereinbart, an dem ihr über die Situation sprechen könnt.

Entwickelt eine ausgewogene Work-Life-Balance

Wir haben das Thema „Work-Life-Balance“ bereits vorhin schon einmal kurz angerissen. Jetzt soll es noch einmal etwas ausführlicher darum gehen. Wie bereits gesagt verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Familie zunehmend. Deshalb ist es von besonderer Bedeutung, dass ihr euch selbst auf den Weg macht und eine ausgewogene Work-Life-Balance entwickelt und so einen Ausgleich schafft.

Das bedeutet, dass ihr euch nach der Arbeit genug Freiräume für Zeit zu zweit verschafft oder auch genug Zeit habt um Freunde zu treffen, euren Hobbys nachzugehen oder Sport zu machen. Hierfür kann es zum Beispiel passend sein, dass ihr euch gemeinsam mit eurer Partnerin oder eurem Partner zusammensetzt und darüber sprecht, wann ihr euch bewusst Zeit für eure Beziehung und die Familie nehmt. Vielleicht findet ihr zum Beispiel Tage in der Woche, an deine ihr beide Abends nichts zu tun habt. Diese Tage können dann für eure Paarzeit genutzt werden. 

Zum richtigen Abschalten und einer harmonischen Balance zwischen Beruf und Privatleben gehört natürlich nicht nur, dass man sich Tage aussucht, an denen man etwas zusammen unternimmt. Auch ist es hierbei wichtig, dass ihr euch auf eure Beziehung konzentriert. Das schafft ihr, in dem ihr euer Arbeitstelefon für den Tag zum Beispiel Zuhause lasst.

Unser Fazit

Wenn man Stress mit von der Arbeit nach Hause nimmt, dann kann das viele Ursachen haben. Wichtig ist, dass man sich mit diesen Auslösern auseinandersetzt und sie - wenn möglich - mit den beteiligten Personen gemeinsam bearbeitet und auflöst. Um Stress nicht zu viel Raum zu geben sollte man außerdem darauf achten, dass man eine ausgewogene Work-Life-Balance hat und genug Zeit mit seiner Partnerin oder seinem Partner sowie mit seiner Familie verbringt.

Wenn ihr noch mehr über dieses Thema erfahren möchtet, dann kannst du gerne mal in unserem Blog-Bereich vorbeischauen. In dem Artikel „Mehr Nähe im Alltag: Was Paare für eine dauerhaft glückliche Beziehung tun können“ erfährst du zum Beispiel, wie ihr für schöne Momente im Alltag sorgt. Auf unserer Themenseite zur „Work-Life-Balance“ kannst du noch einmal genau nachlesen, warum eine ausgewogene Balance so wichtig ist.

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