Selbstbewusstsein stärken: Mit diesen 8 Tipps und Übungen könnt ihr euer Selbstvertrauen stärken!

liebevoll verfasst von 
Laura
veröffentlicht am 9. Mai 2022 in der Kategorie 

Das eigene Selbstbewusstsein und die Selbstliebe spielen für die meisten eine wichtige Rolle. Viele Menschen haben hierbei das Ziel ihre persönliche Meinung offen zu vertreten, rundum zufrieden mit sich selbst zu sein und Positivität auszustrahlen. Der Wunsch nach einem gesunden Selbstbewusstsein kommt häufig dadurch zustande, dass man beispielsweise selbstbewusste Personen auf eine gewisser Weise attraktiv findet bzw. zu ihnen aufschaut und dass man sich wünscht seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse zu repräsentieren und zu erfüllen. Selbstbewusst für seine Themen einzustehen und dies auch nach außen hin zu präsentieren ist deshalb für viele Menschen ein wichtiges Ziel. Manchmal ist es allerdings gar nicht so einfach, eine solche selbstbewusste Haltung einzunehmen. Dies hängt mit emotionalen Verletzungen oder prägenden Ereignissen zusammen. Hinzu kommt, dass man sich hin und wieder auch mit anderen Personen vergleicht und das eigene Selbstwertgefühl dadurch womöglich sinkt.

Wenn ihr das Ziel habt die Ursachen hinter einem eher geringen Selbstvertrauen zu finden und euer Selbstbewusstsein aktiv zu stärken, dann seid ihr hier genau richtig. Wir zeigen euch in diesem Artikel, warum euer Selbstbewusstsein momentan womöglich eingeschränkt ist und durch welche Tipps und Übungen ihr ein gesundes Selbstvertrauen aufbauen könnt.

Selbstbewusstsein: Warum hat man manchmal kein Selbstvertrauen?

Die Gründe, die hinter einem geringen Selbstbewusstsein stehen, können vielseitig und ganz unterschiedlich sein. Wir möchten euch nachfolgend ein paar mögliche Gründe vorstellen, die mit einem verringerten Selbstwertgefühl zusammenhängen können. Die Ursache hierfür zu finden ist sehr bedeutsam, um sie im späteren Verlauf zu lösen. Erst wenn man weiß, an welchem Punkt man in der Vergangenheit ansetzen muss, kann man aktiv damit beginnen die emotionalen Verletzungen zu lösen und nachfolgend das eigene Selbstbewusstsein zu stärken.

Verringertes Selbstwertgefühl nach Trennung

Eine Trennung stellt insbesondere nach längeren Beziehungen einen großen Einschnitt im eigenen Leben dar. Man durchlebt den Alltag dann nicht mehr mit der Partnerin oder dem Partner gemeinsam, sondern ist vorerst auf sich alleine gestellt. Dies ist selbstverständlich zuerst einmal eine große Veränderung, der man gegenübersteht. Für manche hat dieser Wandel zur Folge, dass das eigene Selbstbewusstsein schwindet. Dies hängt dann zum Beispiel damit zusammen, dass man seinen Wert von der Partnerin oder dem Partner bzw. von der Beziehung abhängig gemacht hat. Jetzt, wo man wieder Single ist, fühlt man sich möglicherweise weniger liebenswert. Das geringe Selbstbewusstsein kann auch damit einhergehen, dass man sich nicht aufraffen kann weiterzumachen und noch sehr an der vergangenen Partnerschaft hängt. Dann geht es für einen selbst eher darum die Beziehung zu retten und die Trennung womöglich doch noch rückgängig zu machen. Eine Trennung löst außerdem häufig Unsicherheiten aus und man fragt sich, was man wohl falsch gemacht haben könnte. Diese starken Gefühle können sich auch auf das eigene Selbstbewusstsein auswirken.

Geringes Selbstbewusstsein nach Depression

Psychische Krankheiten bzw. Depressionen und ein geringes Selbstbewusstsein hängen eng miteinander zusammen. Auf der einen Seite stehen die Selbstzweifel, welche sehr einnehmend und belastend sein können. Hat man immer wieder dass Gefühl, dass man viele Dinge nicht schaffen kann oder nicht so liebenswert ist, dann können diese Gedanken sehr stark an einem nagen. Auf der anderen Seite gibt es die Depression, die das denken, fühlen und handeln eines Menschen stark beeinflusst. In wissenschaftlicher Hinsicht ist bisher nicht geklärt, ob das geringe Selbstvertrauen die Depressionen verursacht oder umgekehrt. Allerdings hängen diese beiden Themen bewiesenermaßen zusammen. Selbstzweifel stellen außerdem ein typisches Symptom einer Depression dar.

Geringes Selbstvertrauen nach Fehlgeburt

Eine Fehlgeburt ist für jedes Elternpaar ein schockierender und trauriger Moment. Eigentlich wollte man gerne eine Familie gründen bzw. seine Familie vergrößern, aber es gab Schwierigkeiten bei der Schwangerschaft oder der Geburt. Gerade als Elternteil macht man sich bei solch einem Vorfall häufig Vorwürfe und hinterfragt, wie es zu dieser Situation kommen konnte. Hat man irgendetwas falsch gemacht? Hat man sich während der Schwangerschaft nicht korrekt verhalten? Gab es ein bestimmtes Ereignis, welche man hätte vermeiden sollen? Genau diese Fragen kreisen in einem solchen Moment im eigenen Kopf herum. Eine Fehlgeburt ist nicht nur ein sehr belastendes Ereignis, sondern kann auch das eigene Selbstbewusstsein beeinflussen. Vielleicht war man sich bis dahin beispielsweise sicher, dass man ein gutes und starkes Elternpaar ist. Nun hinterfragt man dies womöglich. Außerdem können die Gedanken, dass man irgendetwas falsch gemacht hat, das eigene Leben stark beeinflussen und das Selbstvertrauen verringern. Man fürchtet dann womöglich, dass man in anderen Lebensbereichen Fehler macht, die einschneidend sein könnten.

Niedriges Selbstbewusstsein nach Burnout

Burnout tritt dann auf, wenn es langfristig zu Überforderung bei der Arbeit kommt und man sich leer und kraftlos fühlt. Auch Burnout kann ein niedriges Selbstwertgefühl verursachen bzw. das Selbstvertrauen schmälern. Das liegt daran, dass man als betroffene Person das Gefühl entwickeln kann, dass man seine Ziele (zum Beispiel in beruflicher Hinsicht) aufgrund des Burnouts nicht erreichen konnte. Vielleicht erhält man auch den Eindruck, dass man schwach ist und nicht so viel leisten kann wie andere Menschen. Diese Eindrücke haben selbstverständlich auch Auswirkungen auf den Selbstwert und tragen häufig dazu bei, dass dieser verringert wird. Womöglich beschuldigt man sich in gewissem Maße auch selbst und erlebt sich als schwache und weniger leistungsfähige Person. Trägt man diesen Glaubenssatz längerfristig in sich, dann kann dies das eigene Selbstbewusstsein dauerhaft reduzieren.

Geringes Selbstvertrauen durch Ablehnung in der Vergangenheit

Wenn man abgelehnt wird, dann ist dies natürlich kein schönes Gefühl. Ablehnung kann in den verschiedensten Lebensbereichen stattfinden. Man könnte sich also womöglich abgelehnt fühlen, weil die Partnerin oder der Partner heute etwas mit Freunden unternehmen möchte. Ablehnung kann aber auch am Arbeitsplatz auftreten, wenn der Chef einer anderen Person eine wichtige Aufgabe überträgt, oder im Freundeskreis präsent sein, wenn die anderen ständig etwas ohne einen selbst unternehmen. Wenn man sich abgelehnt fühlt, dann hat dies oftmals auch einen Einfluss auf das eigene Selbstbewusstsein. Womöglich hinterfragt man zum Beispiel sich selbst und seine Verhaltensweisen oder man empfindet seinen eigenen Wert als sehr gering. Hält dieser Zustand längerfristig an, kann dies das persönliche Selbstvertrauen nachhaltig verringern.

Vermindertes Selbstbewusstsein durch stetiges Versagen

Im Alltag hat man häufig viele verschiedene Aufgaben, die es zu erfüllen gilt. Natürlich handelt es sich dabei oft um Routineaufgaben, die unbewusst und nebenbei erledigt werden. Oft steht man allerdings auch neuen Herausforderungen gegenüber, die die aktive Teilnahme erfordern. Wenn es hierbei häufiger dazu kommt, dass man versagt und die Aufgabe nicht bzw. nicht richtig erfüllt, kann das Das Gefühl von Versagen in einem auslösen. Auch das Selbstwertgefühl wird hierdurch beeinflusst. Wenn man regelmäßig an bestimmten Dingen scheitert, dann prägt sich dadurch womöglich der Glaubenssatz ein, dass man nicht belastbar ist, nicht leistungsfähig ist oder nicht genug Energie in sich trägt. 

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Geringes Selbstbewusstsein: Kann dies eine von Geburt an bestehende Herausforderung sein?

Manche Menschen haben den Eindruck, dass sie schon immer eher zurückhaltend und introvertiert waren oder auch früher ein geringes Selbstwertgefühl hatten. Aber kann es sein, dass diese Herausforderung schon von Geburt an besteht? Als kleines Kind entwickelt man tatsächlich schon früh ein gewisses Selbstbewusstsein. Die Ursache für ein geringes Selbstwertgefühl kann also tatsächlich sehr früh im eigenen Leben liegen. Beispielsweise sind Entwicklungsstörungen manchmal ursächlich hierfür. Auch negative Bindungs- und Beziehungserfahrungen oder starker Stress in der Kindheit können dafür sorgen, dass das Selbstvertrauen bereits hier beeinflusst wird. Die Ursache hinter einem geringen Selbstbewusstsein ist daher nicht immer auf akute Ereignisse, die vor kurzer Zeit stattgefunden haben (Trennung, Burnout, Fehlgeburt, …), zurückzuführen. Stattdessen kann die Ursache auch in der Kindheit gefunden werden. Sollte dies der Fall sein, dann setzt ihr im Rahmen der Persönlichkeitsentwicklung nicht an einem Moment an, der sich vor ein paar Jahren abgespielt hat. Stattdessen geht ihr in eure Kindheit zurück und arbeitet von dort aus daran euer Selbstwertgefühl zu stärken und wieder aufzubauen.

Selbstbewusstsein ausstrahlen: Wie zeigt sich das eigene Selbstbewusstsein?

Manchmal hat man das Bedürfnis sich selbst zu überprüfen und einen kleinen Test zu machen, damit man herausfinden kann wie selbstbewusst man ist. Einen solchen Selbstbewusstseins-Test gibt es in zahlreichen ausführen im Internet. Jeder Test geht dabei anders vor. Allerdings können solche Selbsttests aus unserer Sicht häufig nur einen ersten Hinweis darauf geben, ob man ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein hat oder ob man an diesem Punkt noch arbeiten könnte. Er liefert damit kein aussagekräftiges Ergebnis und keine Gewissheit, sondern viel mehr eine erste Tendenz. 

Wir haben euch nachfolgend einige Aspekte in Form von Aussagen aufgezeigt, an denen ihr euer eigenes Selbstbewusstsein auf die Probe stellen könnt: 

  • Ich übernehme die Verantwortung für meine Verhaltensweisen und für mein Leben.
  • Ich handle selbstständig und vertrete dabei meine eigene Meinung.
  • Ich glaube an meine eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten.
  • Ich bin offen für neue Dinge und verschließe mich nicht vor unbekannten Situationen.
  • Ich kann anderen Personen Dinge gönnen, ohne schlecht über sie zu sprechen.
  • Ich akzeptiere meine eigenen Fehler.
  • Ich stelle mich Ängsten, Sorgen und Herausforderungen und versuche sie zu überwinden.
  • Ich stehe zu meinen Gefühlen und Emotionen.
  • Ich denke positiv und vertraue auf mich selbst.
  • Ich kann “Nein” sagen.
  • Ich bin zufrieden mit meiner Ausstrahlung und meiner Körpersprache.
  • Ich setze mich für meine eigene Meinung ein und teile diese offen.
  • Ich stehe zu meinen Wünschen, Visionen und Zielen.
  • Ich lege keinen großen Wert darauf, was andere Menschen von mir denken.
  • Ich sage nicht bestimmte Dinge, um andere Menschen dadurch zu beeindrucken.
  • Ich habe Pläne für die kommenden Jahre und die Zukunft.

Wenn ihr dem Großteil dieser Aussagen zustimmt und euch selbst darin wiederfindet, dann ist dies ein erstes Indiz für euch, dass ihr selbstbewusst seid. Habt ihr das Gefühl, dass viele der Aussagen nicht so richtig auf euch zutreffen, könnte das ein Anzeichen für euch sein, dass ihr euch auf den Weg machen und euer Selbstwertgefühl weiter stärken könntet. Selbstverständlich ist es am Ende euch überlassen, wie ihr mit dieser Tendenz umgeht und wie ihr weitermachen möchtet. 

Selbstwertgefühl stärken: Welche Tipps und Übungen helfen wirklich?

Ihr habt durch unseren Test herausgefunden, dass ihr euer Selbstbewusstsein weiter stärken könnt und es noch Luft nach oben gibt? Oder ihr möchtet geeignete Übungen kennenlernen, durch die ihr euren Selbstwert weiter verinnerlichen und nachhaltig verankern könnt? In beiden Fällen sind die nachfolgenden Tipps genau richtig für euch! Wir stellen euch verschiedene Impulse vor und verknüpfen diese mit passenden Übungen oder Anleitungen. Dadurch könnt ihr euer Selbstwertgefühl stärken und in eurem Tempo an euch und eurer Ausstrahlung arbeiten.

Tipp 1: Überwindet eure Ängste!

Bestimmte Ängste können in starkem Maße dazu beitragen, dass das eigene Selbstbewusstsein gering ist bzw. dass man den Selbstwert nicht so richtig stärken kann. Das liegt daran, dass Ängste uns einschränken und in den unterschiedlichsten Lebensbereichen beeinflussen können. Hat man beispielsweise Angst vor Ablehnung, dann wird man versuchen einen solchen Vorfall möglichst zu vermeiden. Allerdings kommt es dann auch dazu, dass man womöglich weniger offen auf neue Menschen zugeht oder sich bewusst einschränkt, um nicht mit der eigenen Angst konfrontiert zu werden. Ängste aufzulösen und zu besiegen ist folglich also ein wichtiger Schritt, um die Grundlage für ein gesundes Selbstbewusstsein zu schaffen. Wie genau man hierbei vorgehen sollte, könnt ihr in der nachfolgenden Anleitung genauer nachlesen.

Ängste überwinden - So geht’s! 

Schritt 1: Den Auslöser hinter der eigenen Angst finden
Der Auslöser hinter einer Angst kann sehr unterschiedlich sein. Manchmal entstehen Ängste aus körperlichen Gründen oder haben psychische Ursachen. Viele Ängste haben ihren Ursprung jedoch in der Kindheit. Es handelt sch dabei oftmals um prägende Momente, die man früher erlebt und von dort an mit sich trägt. 

Schritt 2: Sich der eigenen Angst stellen
Wenn man den Auslöser hinter der Angst gefunden hat, kann man damit beginnen diesen zu lösen. Hierfür eignet sich die SystemEmpowering Methode. Aber auch die Genea-Methode kann für diesen Schritt genutzt werden. Wenn ihr euch hierbei Unterstützung wünscht, kann auch die Inanspruchnahme professioneller Hilfe passend sein. 

Schritt 3: Übungen für den Alltag definieren
Wenn man die Angst nachhaltig aufgelöst hat, dann sollte sie einen im Alltag nicht mehr beeinflussen. Trotzdem ist es manchmal passend bestimmte Übungen parat zu haben, um in schwierigen Situationen einen Ausweg zu haben. Eine Reihe von Selbsthilfemaßnahmen wie zum Beispiel Entspannungs- und Atemübungen oder Bewegung bieten hierfür eine erste Orientierung.

Tipp 2: Löst emotionale Verletzungen auf!

Wie wir bereit erklärt haben, sind häufig emotionale Verletzungen aus der Vergangenheit für ein geringes Selbstbewusstsein ausschlaggebend. Wenn man sein Selbstvertrauen also aufbauen möchte, dann ist es häufig wichtig diese früheren Verletzungen zu lösen. Auch das gelingt mit der SystemEmpowering Methode. Hierfür könnt ihr gedanklich an den Punkt in eurer Vergangenheit zurückgehen, an dem es mal gut war. Von dort aus löst ihr innerlich die erste entstandene emotionale Verletzung auf. Nachfolgend werdet ihr merken, wie ihr neue Energie erhaltet. So könnt ihr weiter vorgehen und alle weiteren entstandenen Verletzungen lösen, bis ihr wieder in der Gegenwart angelangt seid.

Unser Hinweis: Durchlauft diesen Prozess gemeinsam mit einer anderen Person
Die Auflösung von emotionalen Verletzungen kann schwierig und ungewohnt sein. Daher würden wir euch empfehlen, dass ihr euch vorab aktiv mit der von euch gewünschten Methode beschäftigt. Außerdem ist es häufig passend, wenn man diesen Prozess gemeinsam mit einer anderen Person durchläuft. Wenn ihr gerade eine Beziehung führt, dann könntet ihr gemeinsam mit eurer Partnerin oder eurem Partner hieran arbeiten. Aber auch die Inanspruchnahme von professioneller Hilfe kann sehr passend sein, um wirklich für nachhaltige Veränderungen zu sorgen.

Tipp 3: Überarbeitet eure Glaubenssätze!

Glaubenssätze sind tief in uns verankerte Annahmen über uns selbst. Sie beeinflussen uns daher in starkem Maße. Insbesondere dann, wenn man viele negative Glaubenssätze in seinem Inneren verankert hat, kann das ausschlaggebend für ein geringes Selbstbewusstsein sein. Hat man beispielsweise früher gelernt, dass man nicht “nein” sagen sollte oder dass man nicht streiten darf, dann kann sich das auf heute auswirken. Aber auch ungute Glaubenssätze wie “ich bin nicht genug” oder “ich darf keine Fehler machen” sind typisch. Man macht es dann beispielsweise allen recht, stellt seine eigene Meinung in den Hintergrund und tut alles, damit die Harmonie im jeweiligen System aufrecht erhalten wird. Dies ist prinzipiell natürlich nicht falsch. Allerdings führen diese Verhaltensweisen dazu, dass man nicht so selbstbewusst sein kann und bei seinem eigenen Verhalten weniger nach einen Bedürfnissen handelt. Der Fokus liegt dann eher darauf anderen Menschen zu gefallen und niemanden zu verletzen. Wenn man seine Glaubenssätze überarbeitet, dann kann man dadurch auch sein eigenes Selbstbewusstsein stärken. Man steht nun hinter seiner eigenen Meinung, tritt für sich ein und kennt seinen eigenen Wert.

Unser Hinweis: Nehmt Zettel und Stift zur Hand und werdet euch über eure Glaubenssätze bewusst
Wenn man seine negativen Glaubenssätze erkennen und verändern möchte, dann hilft es hierfür sich diese zuerst einmal zu notieren. Dadurch kann man reflektieren, von welchen Annahmen der Alltag möglicherweise geprägt ist. Im zweiten Schritt könnt ihr diese Glaubenssätze in positive Sätze umformulieren. Aus “Ich darf nicht “Nein” sagen” wird dann zum Beispiel “Ich darf meine eigene Meinung äußern” oder “Ich muss nicht alles tun, was andere mir sagen”. Auch diese positive Version des Glaubenssatzes kann nun notiert werden. Um die neu erworbenen Glaubenssätze zu verankern, kann man sich im Alltag auf sie fokussieren und versuchen diese umzusetzen.

Tipp 4: Tut euch etwas Gutes!

Ein starkes Selbstbewusstsein zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass man mit sich selbst zufrieden ist und sich über die eigenen Fähigkeiten bewusst ist. Diese beiden Elemente kann man auch Zuhause mit ganz einfachen Mitteln trainieren. Wir würden euch hierfür die “Tut mir gut”-Liste empfehlen, durch die ihr euch regelmäßig etwas Gutes tun könnt. Die Liste stellen wir auch in unserem kostenlosen 5x5-Kurs genauer vor. Ziel ist es hierbei, dass man sich täglich ein paar Minuten Zeit nimmt, um neue Energie zu schöpfen und zufriedener zu sein. Dies wirkt sich auch positiv auf das eigene Selbstbewusstsein aus: Wenn ihr aktuell noch unzufrieden mit euch seid, dann könnt ihr zum Beispiel Sport machen oder Entspannungsübungen in euren Alltag integrieren. Dadurch tut ihr etwas für euch und setzt euch gleichzeitig mit eurem Körper auseinander. Wenn ihr euch nicht so richtig über eure Fähigkeiten bewusst seid, dann könnt ihr in eurer Freizeit die verschiedensten Dinge ausprobieren und dadurch lernen, was euch liegt und bei welchen Aktivitäten ihr Freude empfindet. Das Erlernte könnt ihr dann auch in stressigen Situationen nutzen, um euch wieder auf euch zu besinnen. Außerdem stärkt ihr so euer Selbstvertrauen, weil ihr euch eurem Wert und euren Fähigkeiten bewusst seid.

Unser Hinweis: Schreibt eure persönliche “Tut mir gut”-Liste
Wenn ihr mögt, dann könnt ihr noch heute mit diesem Verfahren beginnen. Wir würden euch empfehlen, dass ihr ihr dafür eure ganz persönliche Liste anlegt und darauf alle Dinge notiert, die euch gut tun und neue Kraft schenken. In schwierigen Momenten könnt ihr immer wieder auf diese Liste zurückgreifen. In Bezug auf euer Selbstbewusstsein könnt ihr gezielt Übungen auf eure Liste schreiben, durch die ihr euer Selbstvertrauen stärkt und die bei euch ein gutes Gefühl auslösen.

Tipp 5: Versucht euch weniger mit anderen Menschen zu vergleichen!

Manchmal tendiert man dazu, sich selbst mit anderen Personen zu vergleichen. Es heißt dann zum Beispiel, dass jemand anderes eine bessere Ausstrahlung hat, mehr erreicht hat oder liebeswerter ist. Vergleiche haben meistens den Nebeneffekt, dass man sich selbst klein macht und seinen eigenen Wert reduziert. Dabei ist dies in der Regel völlig überflüssig, da man auch selbst einiges geleistet hat, liebeswert ist oder eine angenehme Ausstrahlung hat. Wenn man keine Vergleiche mehr aussprechen möchte, dann ist es häufig passend sich auf eigene Werte, Interessen und Stärken zu fokussieren. Womöglich kann eine andere Person besser vor großen Menschenmengen sprechen. Dafür hat man selbst eine kreative Ader oder kann sich besonders gut selbst organisieren.

Unser Hinweis: Konzentriert euch auf eure Stärken
Wenn man ein gesundes Selbstbewusstsein hat, dann ist man sich seinen Fähigkeiten und Stärken bewusst. Das könnt ihr auch schaffen! Nehmt euch hierfür ein bisschen Zeit für euch und reflektiert, was ihr besonders gut könnt und was euch Spaß bereitet. Auf diese Fähigkeiten könnt ihr euch auch im Alltag mehr fokussieren und versuchen sie regelmäßig zu integrieren.

Tipp 6: Nehmt Kritik nicht persönlich!

Wenn Kritik geäußert wird, dann ist dies oftmals ein schwieriger Moment. Einige Menschen tendieren dazu sich Kritik sehr zu Herzen zu nehmen. Dabei gibt es häufig nichts an der eigenen Person zu bemängeln, sondern zum Beispiel an einer Verhaltensweise. Ein solcher Aspekt könnte zum Beispiel lauten, dass es dem Vorgesetzten nicht gefällt, wenn man erst am Nachmittag wichtige E-Mails beantwortet. Es geht hier nicht darum, dass man selbst per sé “verkehrt” ist, sondern dass diese Verhaltensweise aus der Sicht einer anderen Person nicht stimmig ist. Wenn man ein starkes Selbstbewusstsein in sich trägt, dann nimmt man auch Kritik nicht mehr so persönlich und kann besser mit ihr umgehen. Denn: Du darfst Fehler haben und Fehler machen.

Unser Hinweis: Einmal durchatmen
Wenn gegenüber einem selbst Kritik geäußert wird, dann ist das selbstverständlich nicht so schön. Manchmal würde man am liebsten sofort etwas Negatives zurückgeben. Dies ist allerdings nicht der passende Weg. Wir würden euch stattdessen empfehlen einmal tief durchzuatmen. Nehmt euch außerdem einen Moment Zeit, um die Situation zu reflektieren. Was wurde gerade bemängelt? Um welche Thematik geht es? Nun kann man die Kritik klarer sehen und besser einschätzen. Womöglich hat es sich nur um eine ganz belanglose Sache gehandelt. Aber: Hat man auch nach dieser kurzen Pause das Gefühl, dass ungute Gefühle entstanden sind, dann darf man dies äußern!

Tipp 7: Steht zu euren eigenen Zielen und Lebensweisen!

Jeder Mensch verfolgt im Leben eigene Ziele und strebt nach anderen Dingen. Wenn man sich auf diese Themen fokussiert und sie in den Vordergrund rückt, dann kann man dadurch sein Selbstbewusstsein stärken. Man glaubt daran, dass man diese Ziele in der Zukunft erreicht und steht vollkommen dahinter. Dies löst nicht nur ein gutes Gefühl aus, sondern trägt auch dazu bei, dass man sich sicher fühlt. Man vertraut dann auch im alltäglichen Leben darauf, dass man alleine oder auch gemeinsam mit der Partnerin oder dem Partner das schafft, was man sich vorgenommen hat. So kann man sich in schwierigen Zeiten genau darauf konzentrieren und selbstbewusst den Alltag gestalten.

Unser Hinweis: Ziele richtig kommunizieren
Insbesondere in einer Beziehung - also wenn zwei Personen den Alltag gemeinsam durchleben - sollten persönliche Ziele aktiv kommuniziert werden. Das bedeutet keinesfalls, dass ihr genau die gleichen Visionen haben solltet. Jeder Mensch hat eine ganz persönliche Vorstellung von der Zukunft und von den Dingen, die er erreichen möchte. Als Paar ist es allerdings trotzdem wichtig, dass ihr gemeinsam abgleicht, inwiefern eure Zukunftsvorstellungen zusammen passen. Vielleicht stellt ihr ja sogar fest, dass ihr sehr ähnliche Pläne habt. Dann könnt ihr diese gemeinsam in die Tat umsetzen. Zusätzlich kann sich jeder von euch über seine eigenen Visionen klar werden und auch diese im Alltag verfolgen.

Tipp 8: Umgebt euch mit den richtigen Menschen!

Unser Umfeld hat einen starken Einfluss auf uns. Deshalb sollte man auch nicht völlig willkürlich aussuchen, mit welchen Menschen man sich umgibt und welche Personen mal als “Freunde” bezeichnet. Wenn es beispielsweise Menschen gibt, die euch immer wieder runterziehen oder euch kein gutes Gefühl vermitteln, könnt ihr reflektieren, wie ihr mit dieser Situation umgehen möchtet. Zum Beispiel hilft ein offenes Gespräch, um die Lage zu verbessern und Bewusstsein dafür zu schaffen. Wenn man sich mit Personen umgibt, die einem gut tun und einem ein gutes Gefühl geben, ist es auch einfacher das eigene Selbstbewusstsein zu verbessern. Da man sich in einer angenehmen Umgebung befindet, kann man leichter an Themen arbeiten, die den Selbstwert aktuell noch belasten.

Unser Hinweis: Kontrolliert euer Verhalten gegenüber euren Freunden 
Wenn man selbstbewusst ist und sich wohl fühlt, dann zeigt man das beispielsweise dadurch, dass man offen seine Meinung zeigen und mit möglicherweise aufkommender Kritik umgehen kann. Wenn ihr demnächst einmal mit Freunden unterwegs seid könnt ihr für euch überprüfen, ob ihr das Gefühl habt, dass ihr zu eurer Ansicht stehen könnt. Wenn dies der Fall ist, dann zeigt das, dass ihr euch in dieser Gruppe wohl fühlt und euch nicht verstellt. Außerdem könnt ihr hier ihr selbst sein. Euer Selbstwert wird also nicht ständig verletzt, sondern ihr habt das Potenzial in diesem Rahmen euer Selbstbewusstsein zu stärken.

Junger Mann am Strand

Lebensidealisten Podcast: Die besten Podcast-Folgen zum Thema "Selbstbewusst werden"

Hört ihr gerne Podcasts und habt Lust, noch mehr zum Themenbereich „Selbstbewusstsein“ zu erfahren? Kein Problem! Wir haben euch ein paar spannende Folgen aus unserem Podcast zu genau diesem Thema verlinkt:

Unser Fazit

Das eigene Selbstbewusstsein ist für Viele Menschen ein wichtiges Element und etwas, an dem man kontinuierlich arbeiten möchte, um es zu stärken. Ihr könnt die in diesem Artikel genannten Tipps und Übungen nutzen, um euch auf euch selbst zu konzentrieren und euch eurem eigenen Wert bewusst zu werden. Dadurch arbeitet ihr aktiv an eurer Ausstrahlung und könnt dafür sorgen, dass ihr euch i Alltag noch wohler fühlt.

Wenn ihr gerne mehr zu diesem Thema erfahren möchtet, dann schaut doch mal in unserem Blog-Bereich vorbei. Dort haben wir bereits viele spannende Artikel vorbereitet, die sich um dieses Thema drehen. Außerdem könnt ihr auch auf unserer Themenseite “Selbstvertrauen aufbauen” vorbeischauen, wenn ihr alle Details noch einmal gebündelt und kompakt durchgehen möchtet. Hier zeigen wir euch auch, wie ihr euer Selbstvertrauen mithilfe eines Coachings stärken könnt.

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