am 8. Februar 2021 in der Kategorie 

Mögliche Gründe, warum du immer wieder an den falschen Partner gerätst

liebevoll verfasst von 
Sophie

Du hast schon mehrere Beziehungen hinter dir und hast das Gefühl, dass es immer aufs Gleiche hinausläuft? Es geht an irgendeinem Punkt schief und die Beziehung zerbricht. Du stellst dir langsam die Frage, warum du immer die falschen Partner erwischt?

Wenn man es schon oft versucht hat, aber es nie geklappt hat, ist es verständlich, dass man sich einen Partner wünscht, mit dem es endlich funktioniert. In diesem Beitrag möchten wir dir dabei helfen herauszufinden, woran es liegt, dass es mit der Liebe nie dauerhaft klappt. Dazu haben wir einige mögliche Gründe gesammelt - Auf geht’s!

Wenig Selbstliebe

Das Selbstvertrauen ist ein wichtiger Faktor in einer Beziehung. Wenn man sich selbst nicht akzeptiert wie man ist, kann es schwierig werden. Schwierig wird es auch dann, wenn man denkt, man hätte es gar nicht verdient, eine glückliche Beziehung zu führen und geliebt zu werden.

Jeder Mensch hat es verdient, geliebt zu werden. Manchen fällt es leichter, sich selbst zu mögen, manchen fällt es hingegen sehr schwer. Menschen, denen es schwer fällt, tragen oftmals viele Prägungen und Päckchen in sich, die durch vergangene Lebensereignisse entstanden sind. Diese Päckchen beeinflussen das eigene Handeln und führen dazu, dass man sich unter einen starken Leistungsdruck setzt. Das Gefühl „nicht gut genug zu sein“ kommt dann immer wieder in einem hoch.

Bei Personen mit einem schwachen Selbstvertrauen ist es auch häufig so, dass sie sich in einer Beziehung schnell von ihrem Partner abhängig machen. Dadurch, dass man selber unsicher ist, sucht man ständig die Bestätigung und Anerkennung beim Partner, die man für sich braucht, aber sich nicht selber geben kann.

Wenn dies in einer Partnerschaft zum Dauerzustand wird, kann es sein, dass der Partner das immer wiederkehrende Verlangen nach Anerkennung nicht mehr tragen kann und die Beziehung in die Brüche geht. Dadurch, dass man sich emotional abhängig von dieser Person gemacht hat, fällt man plötzlich in ein tiefes Loch. Die Person, die einen immer gehalten hat, ist nun nicht mehr da.

Deshalb ist es sehr wichtig, dass man auch in einer Beziehung selbstständig auf beiden Beinen steht. Um diesen Schritt zu erreichen, sollten die Prägungen und emotionalen Verletzungen, welche für dich im Alltag eine Belastung darstellen, aufgelöst werden. Dies gelingt am besten mit der System Empowering Methode.

Dabei geht man an den Punkt in der Vergangenheit zurück, an dem die erste Prägung entstanden ist, die ein geringes Selbstwertgefühl ausgelöst hat. Nach und nach werden die entstandenen Gefühlsverletzungen bearbeitet und aufgelöst. Dadurch ändert sich einmal die Sichtweise auf den Wert als individuelle Person und das Empfinden für die eigenen Fähigkeiten.

Fehlende Wertschätzung

Es ist gut, selbstbewusst zu sein und eine positive Ausstrahlung an den Tag zu legen. Wenn man seinen Stärken bewusst ist und offen für neue Situationen ist, dann ist das eine tolle Eigenschaft. Jedoch sollte man seinem Partner nicht das Gefühl vermitteln, dass man ihn nicht bräuchte und gut ohne ihn klar kommt. Dieses Verhalten kann man nämlich schnell als Desinteresse auffassen.

In einer Beziehung spielt es eine bedeutende Rolle, dass man seinem Partner wertschätzend begegnet und ihm zeigt, dass man ihn in seinem Leben braucht und er einem wichtig ist. Anerkennung und Wertschätzung sind außerdem eine der wichtigsten Lebensregeln im System Empowering. In unserem Leben wünschen wir uns diese beiden Elemente. Sie tragen zusätzlich zu einer konfliktfreien Beziehung bei und lösen ein positives Gefühl in unserem Inneren aus.

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Angst vor einer Beziehung

Vielleicht hast du auch in Wirklichkeit Angst vor einer Beziehung. Du wünscht dir einerseits so sehr einen Partner, aber gleichzeitig wirkt es vielleicht bedrohlich für dich. Möglicherweise umgibt dich die Angst, dich richtig an einen neuen Partner zu binden.

Die Ursache für diese Bindungsangst entsteht in vielen Fällen in der frühen Kindheit. Sie kommt meist von einer beeinträchtigten Beziehung zur Mutter, zum Vater oder zu beiden Elternteilen. Vielleicht wurde zum Beispiel ein Versprechen gemacht und nicht eingehalten. Oder man bekommt den Eindruck, seiner Mutter endlich näher zu sein und wird dann doch wieder enttäuscht und dadurch verletzt.

Durch immer wiederkehrende Verletzungen entsteht ein Muster. Man lässt sich zuerst auf eine Bindung und auf die Zugehörigkeit zu einem System - in diesem Fall zum Familiensystem - ein, wird als Folge daraus jedoch wieder verletzt. Dies löst in uns eine Angst davor aus, uns zu binden, da wir laut dem Muster als Resultat wieder enttäuscht werden.

Die Ursache für die Bindungsangst kann aber auch an einer schmerzhaften Trennung oder schlechten Beziehungserfahrungen in der Vergangenheit liegen, die man noch nicht verarbeitet hat. Man steht sich selbst im Weg, hat eigentlich Angst vor einer Beziehung - vor der Bindung.

Wenn du dich in einer der Beispiele wiederfindest, empfehlen wir dir, mit deinem Partner darüber zu reden und die schlechten Erfahrungen aus der Vergangenheit abzuarbeiten. Werden die emotionalen Verletzungen und die Prägungen gelöst, könnt ihr eure Beziehung auf ein stabiles Fundament stellen und eine feste Bindung ohne Ängste eingehen.

Zu hohe Ansprüche

Viele Menschen haben eine bestimmte Vorstellung davon, wie ihr Partner aussehen und sein soll. Das ist jedoch nur Wunschdenken und in der Realität ist es selten, dass man auf einen Menschen trifft, der genau den eigenen Vorstellungen entspricht. Vielleicht hatte man den Wunsch, dass der Partner unbedingt blond sein soll, nun hat er jedoch dunkle Haare.

Auch eine Beziehung im Allgemeinen stellen sich viele ganz anders vor, als sie in Wirklichkeit aussieht. Das liegt wohl daran, dass wir durch Filme und die Social Media-Welt Beziehungen ganz falsch vermittelt bekommen. Gerade Social Media ist ein wichtiges Element für falsche Vorstellungen von Beziehungen. Dort ist vieles fake und so bekommt man ein gestörtes Bild von einer „perfekten“ Partnerschaft, welche in der Realität ganz anders aussieht.

In einer Beziehung kommt es darauf an, dass ihr euch beide klar darüber werdet, was ihr euch für eure Zukunft wünscht. Ihr könnt euch darüber austauschen, welche Werte und Eigenschaften euch wichtig sind, was ihr gerne im Leben erreichen würdet und wie ihr euch die ersten Monate der Beziehung ausmalt. Auf diese Weise findet ihr zu einer Lösung, die für euch beide stimmig ist. Lasst euch dabei nicht von den Scheinbeziehungen der Social Media-Paare beeinflussen - sie zeigen nicht alles, was in ihrem Leben wirklich geschieht.

Päckchen

Wenn man mit einem Ex-Partner schlechte Erfahrungen gemacht hat, die einen prägen, kann es passieren, dass man diese Päckchen von der vorherigen Beziehung in die neue Beziehung mit hineinnimmt. Dadurch kann das Verhältnis zum Partner gestört werden. Die negativen Erfahrungen mit dem Ex-Partner sind noch präsent und werden auf den neuen Partner übertragen, obwohl dieser nichts damit zu tun hat.

Angenommen eine Frau war vor einiger Zeit in einer Beziehung, in der ihr Partner krankhaft eifersüchtig war und sie die ganze Zeit kontrollieren wollte. Er hat in ihr Handy geschaut, weil er dachte, sie hätte Kontakt zu anderen Männern oder würde ihn betrügen. Durch die Eifersucht ihres Partners kam es später auch zur Trennung. Das hat sie geprägt und so hat sie die diese Päckchen mit in die nächste Beziehung genommen.

Obwohl ihr neuer Partner überhaupt nicht eifersüchtig ist, hat sie durch ihre Ex-Beziehung die Erfahrung gemacht, dass sie kontrolliert und eingeengt wird. Der Platz des Partners ist „vergiftet“ und wird immer wieder damit assoziiert, dass auch der neue Partner kontrollierend wirkt und sie einschränken möchte.

Auch Päckchen aus der Kindheit werden in neue Partnerschaften mit hineingetragen. Wenn uns Anerkennung vom Vater oder der Mutter fehlte, suchen wir oft unbewusst nach einem „Vatertypen“ und versuchen dann dort mit allen Mitteln die nicht erhaltene Anerkennung nun zu erhalten. Da das nicht funktioniert, kommt es zur Trennung und so geht es immer weiter. Auch die Kindheit ist also ein sehr zentraler Punkt.

Wenn man feststellt, dass man hinderliche Päckchen aus der Kindheit immer wieder mit in neue Beziehungen trägt, dann kann man sich auf den Weg machen und damit beginnen, die in diesem Zusammenhang bestehenden Verletzungen aufzulösen. Dadurch gelangt man zu neuer Energie für den Alltag und kann ein starkes Fundament für eine neue Beziehung errichten. Die Auflösung der Päckchen kann übrigens auch im Rahmen einer Paartherapie durchgeführt werden. Falls ihr noch mehr darüber erfahren möchtet, wann eine Paartherapie noch passend sein kann, schaut gerne mal in diesem Beitrag vorbei.

Unser Fazit

Wenn man eine neue Beziehung eingeht, sollte das eigene Fundament stabil sein. Probleme, Unsicherheiten und Prägungen sollten möglichst aufgelöst werden, damit man diese nicht mit in die neue Beziehung nimmt und den neuen Partner damit belastet. Ist man in einer Partnerschaft, kann erst jeweils das eigene Fundament und anschließend gemeinsam das Beziehungsfundament hergestellt werden.

Außerdem gilt es, die vergifteten Plätze durch toxische Ex-Partner und auch mögliche Päckchen aus der Kindheit aufzulösen, damit diese die Beziehung nicht weiter negativ beeinflussen. Falls dich das Thema „Toxische Beziehungen“ interessiert, kommst du hier zu unserem YouTube-Video, in dem wir die häufigsten Fragen dazu beantworten.

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