Familie gründen: Ja oder Nein? - So trefft ihr die richtige Entscheidung!

liebevoll verfasst von 
Laura
veröffentlicht am 7. Juli 2022 in der Kategorie 

Nicht jeder hat in seinem Leben den Wunsch, eine Familie zu gründen. Es gibt auch zahlreiche Menschen, die sich ein rundum harmonisches Leben ganz ohne Kinder vorstellen können und ohne Nachwuchs eine glückliche Beziehung führen möchten. Allerdings nimmt für viele Menschen die Gründung ihrer eigenen Familie einen der obersten Plätze auf der persönlichen Bucket List ein. Oftmals haben Betroffene schon eine bestimmte Vorstellung davon, wie viele Kinder das Familienglück perfekt machen würden und ob sie sich lieber ein Mädchen oder einen Jungen wünschen. Nicht vergessen werden sollte allerdings, dass die Familiengründung eine Entscheidung fürs Leben ist, die nicht von heute auf morgen getroffen werden kann, sondern durchdacht sein muss. Sie kann außerdem nicht nur von einer Person getroffen werden, sondern als Liebespaar sollte man sich gemeinsam einig darüber sein, dass man sich ein Kind wünscht. In so einer Situation kann es leider manchmal zu Meinungsverschiedenheiten kommen. Dann wird das Familienglück auf die Probe gestellt und man muss sich als Paar zuerst einmal einig darüber werden, ob man schon bereit für Nachwuchs ist oder ob die Verdopplung des Familienglücks noch warten muss.

Wir zeigen euch in diesem Blog-Artikel, warum die Frage „Familie gründen: Ja oder Nein?“ in manchen Situationen gar nicht so einfach zu beantworten ist. Außerdem erklären wir euch, welche  Folgen es haben kann, wenn man sich längerfristig nicht einig wird oder wenn eigene Bedürfnisse dauerhaft unerfüllt bleiben. Zum Schluss haben wir eine Anleitung für euch vorbereitet, durch die ihr eine stimmige Entscheidung in Bezug auf die Kinderfrage treffen könnt.

Das Problem: Ihr seid euch unsicher, ob ihr eine Familie gründen möchtet

Ein Kind ist eine Entscheidung fürs Leben. Schließlich endet die Gründung der Familie nicht mit der Geburt nach einer andauernden Schwangerschaft. Hinzu kommen weitere Aufgaben in Bezug auf die Erziehung und das Tragen von Verantwortung. Selbst dann, wenn das eigene Kind irgendwann mal auszieht, ist man noch immer miteinander verbunden und sorgt füreinander. Deshalb sollte man sich von vorn herein gut überlegen, ob man eine Familie gründen möchte und wann der richtige Zeitpunkt hierfür ist.

Wenn man als Paar bereits über die Familienplanung spricht, dann ist der grundlegende Wunsch nach einem Kind häufig schon vorhanden bzw. die Vorstellung an eine Familie fühlt sich stimmig an. Wenn man hierbei allerdings Unsicherheit verspürt, dann können beispielsweise Ängste vorhanden sein, die einen von einer klaren Entscheidung für die Schwangerschaft abhalten. Allerdings ist es auch möglich, dass eine Art innerlicher Druck existiert. Dieser wird beispielsweise dadurch ausgelöst, dass gerade alle Freunde, Bekannte oder Verwandte Kinder bekommen, aber man selbst noch nicht so weit ist. Möglich ist auch, dass Gespräche in Bezug auf die Familiengründung in der Beziehung sehr kurz kommen und man deshalb nicht weiß, wie die Partnerin oder der Partner zu dem Thema steht.

Solltet ihr euch aktuell unsicher darüber sein, ob die Familiengründung jetzt der richtige Schritt ist, würden wir euch dazu raten, euch für die Entscheidungsfindung Zeit zu lassen. Schwanger zu werden ist schließlich keine „Vielleicht“-Entscheidung oder eine Entscheidung, die man ohne Probleme rückgängig machen kann. Sie beeinflusst das gesamte Leben und sollte deshalb stimmig sein.

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Ursachen finden: Darum seid ihr in Bezug auf die Kinderplanung unsicher

Wenn man herausfinden möchte, was einen momentan bei der Entscheidung in Bezug auf die Kinderplanung zurückhält, hilft es oftmals, einen Blick in die Vergangenheit zu werden. In den meisten Fällen handelt es sich um Prägungen oder emotionale Verletzungen, die heute für unser Verhalten und unsere Glaubenssätze verantwortlich sind. Wir zeigen euch in den nachfolgend aufgeführten Punkten, welche Themen bei euch präsent sein könnten und warum ihr euch womöglich für die Frage nach der Familienplanung nicht öffnen könnt.

Ihr habt Angst, dass ihr die hohen Kosten nicht tragen könnt

Die finanzielle Lage ist bei der Familiengründung natürlich nicht zu vernachlässigen. Schließlich ist es wichtig, dass man seinem Kind eine gute Zukunft bieten kann und in sicheren Einkommensverhältnissen lebt. Die Angst davor, dass man finanziell nicht abgesichert ist, kann zum Beispiel dadurch zustande gekommen sein, dass einem früher als Kind nicht alles ermöglicht wurde. Vielleicht hat man im Vergleich zu anderen Kindern weniger unternommen oder hatte weniger Spielsachen. Dies kann prägend sein. Deshalb hat man womöglich in der Gegenwart den Anspruch an sich selbst, dass man seinem Nachwuchs eine wunderbare Kindheit ohne Probleme schenken kann. Empfindet man allerdings Unsicherheiten in Bezug auf die finanzielle Situation, kann dies die Entscheidung für oder gegen die Babyplanung erschweren.

Ihr habt Bedenken, dass ihr euren eigenen Lebensstandard einschränken müsst

Dass mit der Geburt einige gravierende Veränderungen im Alltag einhergehen, stellt für die meisten Paare keine große Überraschung dar. Viele stellen sich schon im Vorfeld darauf ein, dass der Schlaf gerade in der Anfangsphase kürzer kommt und dass intime Momente als Pärchen erstmal zweitrangig sind. Wenn man sich diesem Wandel bewusst ist, kann es sein, dass dadurch Sorgen und Ängste entstehen. Vielleicht fürchtet man in so einem Zusammenhang, dass man die Beziehung zu sehr schleifen lässt und sich entfremdet. Das könnte zum Beispiel dann der Fall sein, wenn man etwas ähnliches in seinem eigenen Elternhaus erleben musste. Oder man hat die Sorge, dass zukünftig weniger Zeit für Urlaube oder andere Dinge übrig bleibt, die man vorher als selbstverständlichen Bestandteil in seinem Leben gesehen hat.

Ihr habt Sorge, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht möglich ist

Mit einer Schwangerschaft und der anstehenden Geburt ist häufig auch eine mehr oder weniger lang andauernde Phase der Elternzeit verbunden. Hier kommt es oft vor, dass ein Elternteil Zuhause bleibt und sich um das Baby kümmert, während der andere Part weiter zur Arbeit geht. In so einer Situation kann schnell die Sorge aufkommen, dass man aufgrund des Berufs nicht genug Zeit für sein Kind hat. Schließlich möchte man es nicht nur früh morgens oder spät abends sehen, sondern möglichst alle Entwicklungsschritte verfolgen. Im Gegensatz dazu spielen Sorgen aber auch dann eine Rolle, wenn man fürchtet, dass die eigene Karriere unter der Familienplanung leiden muss, da man zum Beispiel nur noch in Teilzeit arbeiten kann. Diese verschiedenen Ängste können insbesondere dann aufkommen, wenn man es als Kind selbst erlebt hat, dass die Eltern viel arbeiten mussten und man oft Zuhause alleine war. Hat man diese Situation als negativ empfunden, dann könnte sie heute einen inneren Druck auslösen, der bei der Entscheidung für oder gegen die Familiengründung dauerhaft präsent ist. Sollten sich die Eltern heute oft über ihre berufliche Stellung ärgern, kann auch dies die eigenen Gedanken in Bezug auf die Familienplanung beeinflussen.

Die Verlustangst beeinflusst eure Entscheidung

Durch unschöne Erlebnisse in der Vergangenheit ist für manche Menschen die Verlustangst in ihrem Leben sehr präsent. Sie sind dann beispielsweise etwas zurückhaltender, durchdenken bestimmte Situationen öfter und legen Wert auf Sicherheit und Stabilität. In Bezug auf die Familienplanung kann die Verlustangst allerdings auch hier wirken. Man fürchtet dann womöglich, dass es während der Schwangerschaft oder bei der Geburt Komplikationen geben könnte. Oder aber man hat Angst davor, dass man sein Kind früh verlieren könnte. All das sind Gründe, die einen womöglich daran zweifeln lassen, dass nun der richtige Moment für die Kinderplanung ist. Sitzt die Verlustangst sehr tief, kann das im weiteren Verlauf dafür sorgen, dass das Thema „Familiengründung“ längerfristig zur Seite gelegt wird oder man ihm aktiv aus dem Weg geht.

Ihr habt Angst, dass ihr nicht in eure neue Rolle als Elternteil hineinwachst

Gerade dann, wenn man zum allerersten Mal Mutter oder Vater wird, stellt diese Situation ein völlig neues Erlebnis dar. Man weiß dann wahrscheinlich noch nicht so genau, wie man sich in seiner neuen Rolle verhalten soll. Außerdem muss man sich in diesem Rahmen erst einfinden und macht vielleicht auch gerade zu Anfang noch ein paar Fehler. Solche Ängste können beispielsweise dadurch zustande kommen, dass man die Erlebnisse anderer junger Elternpaare miterlebt. Sie berichten dann beispielsweise, wie schwierig es ist, Eltern zu sein oder an welchen Situationen sie gescheitert sind. Dies kann die Sorge hervorrufen, dass man ebenfalls mit kraftraubenden Situationen überfordert ist und deshalb kein guter Elternteil wäre. Ursächlich für diese Bedenken können natürlich auch emotionale Verletzungen aus der Vergangenheit sein.

Ihr macht euch Gedanken darüber, dass noch nicht der richtige Moment gekommen ist

Die Frage danach, wann der richtige Moment für ein Kind ist, ist nicht leicht zu beantworten und sehr individuell. Für manche steht zum Beispiel fest, dass sie vor ihrem 30. Geburtstag Mutter / Vater sein möchten. Andere möchten eine sichere finanzielle Situation haben und schon mindestens fünf Jahre im Beruf gearbeitet haben. Wieder andere können sich ein Kind erst dann vorstellen, wenn sie ein Haus gekauft oder gebaut haben. Wie ihr seht, gibt es nicht den einen Moment, an dem die Familiengründung zu 100% passt. Ihr solltet deshalb für euch entscheiden, was euch im Vorfeld wichtig ist. Bedenkt aber, dass es theoretisch immer etwas geben kann, das euch in Bezug auf dieses Thema im Weg stehen kann. Mal ist es vielleicht der Job, mal die Familie. 

Ihr habt das Gefühl, dass eure Beziehung momentan bröckelt

Gerade dann, wenn man das Gefühl hat, dass die Beziehung aktuell auf keinem allzu sicheren Fundament steht, wirft das Zweifel in Bezug auf die Familienplanung auf. In so einer Situation sind häufig emotionale Verletzungen und ungute Gefühle präsent. Diese sollten mit der Partnerin oder dem Partner zuerst geklärt werden. Nur so könnt ihr eine stimmige Entscheidung in Bezug auf die Frage „Familie gründen: Ja oder Nein?“ Treffen. Außerdem lasst ihr euch so nicht von unguten Gedanken leiten, sondern könnt der Entscheidung offen gegenübertreten.

Die Folgen: Das passiert, wenn ihr langfristig keine Entscheidung trefft

Wenn ihr über einen längeren Zeitraum hinweg immer wieder auf die Familienplanung zu sprechen kommt, aber einfach keine Lösung findet, kann das belastend sein. Vorweg muss allerdings einmal gesagt werden, dass es natürlich absolut nicht falsch ist, sich genug Zeit bei der Entscheidung zu lassen. Es ist wichtig, dass ihr euch hierbei wohl fühlt und nichts überstürzt. Hierbei helfen konstruktive Gespräche und der stetige Austausch zu diesem Thema. Sollte der ganze Prozess allerdings überaus viel Zeit einnehmen und zu keinem brauchbaren Ergebnis führen, kann er die Paarbeziehung belasten.

Denkbar ist in so einer Situation zum Beispiel, dass Konflikte und Streitigkeiten präsent werden. Dies kann gerade dann geschehen, wenn eine Person sich schon sicher ist und die andere Person noch Gedenkzeit benötigt. Dann kann die Haltung der Partnerin / des Partners womöglich einfach nicht nachvollzogen werden, weshalb es immer mal wieder zu Problemen kommt. Hinzuzufügen ist außerdem, dass in so einer Phase Unzufriedenheit in der Beziehung entstehen kann. Dies ist insbesondere damit zu erklären, dass das Thema die Partnerschaft stark belastet und Enttäuschung aufkommen kann. Dies wird noch dadurch verstärkt, dass eigene Bedürfnisse unerfüllt bleiben und das eigentliche Ziel nach und nach in den Hintergrund gerät.

Wenn man als Paar in dieser Situation feststeckt, wird man außerdem oftmals mit verschiedenen Gefühlen konfrontiert. Hier entsteht zum Beispiel Wut in Bezug darauf, dass man keine Entscheidung findet oder dass der Prozess sich länger hinzieht. Auch kann Trauer aufkommen, da die eigenen Wünsche in Bezug auf die Familiengründung aktuell nicht erfüllt werden oder man befürchtet, dass es noch dauert, bis man ein Elternpaar wird. Zusätzlich besteht manchmal Angst, dass man die falsche Entscheidung trifft oder dass andere Faktoren eine harmonische Schwangerschaft und das Familienglück beeinflussen.

Wie bereits einleitend erwähnt, stellt die Familienplanung für viele ein Lebensziel dar. Sollte man mit seiner Partnerin / seinem Partner dauerhaft keine passende Entscheidung finden können, kann auch der Gedanke an eine Trennung aufkommen. Dieser bezieht sich dann darauf, dass die individuellen Vorstellungen und Wünsche für die Zukunft einfach nicht zusammenpassen.

Eltern halten ihren Sohn auf dem Arm.

Lösungen finden: So könnt ihr euch der Frage "Familie gründen oder nicht?" stellen

Wenn ihr euch auf den Weg machen und endlich eine Entscheidung in Bezug auf die Kinderfrage treffen möchtet, dann sind die nachfolgenden drei Schritte für euch genau richtig. Wir zeigen euch, worauf ihr im Vorfeld unbedingt achten solltet und wie ihr es schafft, euch der Frage „Familie gründen: Ja oder Nein?“ zu stellen.

Schritt 1: Löst Ängste, emotionale Verletzungen und Prägungen nachhaltig auf

In der Vergangenheit sind bei vielen Menschen durch prägende Ereignisse emotionale Verletzungen entstanden. Hinzu kommen Ängste, die sich im Rahmen der Familienplanung zeigen und den Prozess beeinflussen. Ängste sind bei der Frage „Familie gründen: Ja oder Nein?“ ein schlechter Berater. Allerdings werden sie gerade bei großen Lebensentscheidungen immer sehr präsent. Dies ist natürlich auch sinnvoll, da die Entscheidungsvarianten so abgewogen werden können und man nicht unüberlegt handelt. Sind die Ängste allerdings sehr tief in einem verwurzelt, dann können sie den Entscheidungsprozess negativ beeinflussen.

Möglicherweise seid ihr bereits durch unsere Auflistung vom Abschnitt „Ursachen finden: Darum seid ihr in Bezug auf die Kinderplanung unsicher“ bereits auf ein paar Ängste gestoßen, die bei euch präsent sind. Alternativ könnt ihr euch auch einen Moment für euch nehmen und in Ruhe reflektieren, welche Sorgen euch belasten. Durch dieses Wissen habt ihr nun die Möglichkeit, die Ängste zu überwinden. Dafür solltet ihr zuerst die Ursachen finden, die sich hinter den Ängsten verbergen. Nachfolgend könnt ihr die Ängste mithilfe der SystemEmpowering Methode auflösen. Wie genau das funktioniert, verraten wir euch in dem Blog-Artikel, den wir ganz speziell zu unserer Methodik verfasst haben. Durch die Auflösung der bestehenden Ängste erschafft ihr eine gesunde Basis, auf der ihr eine Entscheidung treffen könnt. Innere Belastungen halten euch nun nicht mehr zurück und ihr könnt euch ohne negative Hintergedanken der Familienplanung widmen.

Schritt 2: Führt einen ÖkoCheck durch

Ein ÖkoCheck ist eine fundierte Methode, um eine stimmige Entscheidung für die Zukunft zu treffen. Diese Methode basiert nicht darauf, dass man eine einfache Pro- und Contra-Liste erstellt und die einzelnen Punkte gegeneinander abwägt. Viel mehr wird auch die Gefühlsebene im ÖkoCheck berücksichtigt. Wenn ihr diese Methode durchführen möchtet, um euch der Entscheidung in Bezug auf die Kinderplanung zu nähern, leiten euch hierbei vier Fragen:

  1. Was ist das Gute am Jetzt? Vorteile?
  2. Was muss getan/gelernt/verändert werden, damit die Vorteile aus der Gegenwart erhalten bleiben? 
  3. Was sind die negativen Konsequenzen/Risiken/Nachteile? 
  4. Was muss getan/gelernt/verändert werden, damit die negativen Konsequenzen nicht eintreten? 

Die oben aufgelisteten Fragen könnt ihr für euch alleine sowie gemeinsam mit eurer Partnerin oder eurem Partner nach und nach beantworten. Dadurch habt ihr die Möglichkeit, euch aktiv mit eurer aktuellen Situation und möglicherweise eintretenden Veränderungen zu beschäftigen. Vielen Paaren gibt der ÖkoCheck bei der Kinderfrage Sicherheit, da sie sich frühzeitig mit negativen Konsequenzen auseinandersetzen und für sich klar definieren, wie sie es schaffen können, die Vorteile aus der Gegenwart zu erhalten.

Damit ihr einen kleinen Einblick davon bekommt, welche Aspekte unterhalb der vier zentralen Fragen bei euch angeordnet werden können, haben wir nachfolgend ein knappes Beispiel vorbereitet. Dies sind nur ein paar Impulse, die ihr nutzen könnt, um den ÖkoCheck durchzuführen. Solltet ihr euch noch weitere Impulse wünschen, könnt ihr sehr gerne in unserem 5x5 Kurs vorbeischauen. Im Upgrade unseres Kurses haben wir speziell das Thema „Familie gründen“ beim ÖkoCheck aufgegriffen.


Was ist das Gute am Jetzt? Welche Vorteile gab es?

  • Man trägt nur die Verantwortung für sich selbst und nicht für jemand anderen
  • Man kann am Wochenende auch mal ausschlafen und spät frühstücken

Was muss getan / gelernt / verändert werden, damit die Vorteile aus der Gegenwart erhalten bleiben?

  • Natürlich muss man sich bei der Terminplanung mit Kind etwas umorientieren. Jedoch kann zum Beispiel ein Kindermädchen dafür sorgen, dass ihr eure Termine weiterhin ohne Umstände wahrnehmen könnt.
  • Auch mit einem Kind kann der Alltag nach deinen eigenen Interessen gestaltet werden. Wenn du zum Beispiel gerne an der frischen Luft bist, dann kannst du dein Kind mit auf einen langen Spaziergang nehmen. Wenn du gerne Sport machst, kannst du dich auch nach gemeinsamen Angeboten für Eltern und Kinder umsehen.

Was sind die negativen Konsequenzen / Risiken / Nachteile?

  • Man kann abends nicht spontan ausgehen oder feiern gehen
  • Man muss sich an den Schlafrhythmus des Kindes anpassen und schläft wenig

Was muss getan / gelernt / verändert werden, damit die negativen Konsequenzen nicht eintreten?

  • Durch das Kind entsteht auch die Chance, den Alltag so zu gestalten, wie man es vorher unter Umständen nicht getan hat. Gemeinsame Zeit an der frischen Luft, Ausflüge oder andere Dinge können nun euren Familienalltag verschönern.
  • Das „spontane“ Ausgehen kann durch ein Kind für ein paar Jahre eingeschränkt werden. Trotzdem spricht nichts dagegen, dass ihr ein Treffen mit euren Freunden plant und euer Kind  für diesen Zeitraum zu den Großeltern oder einer anderen Person gebt, der ihr vertraut. Wenn ihr mit euren Freunden abends in ein Restaurant gehen möchtet, könnt ihr euer Kind auch mitnehmen.

Schritt 3: Trefft eure Entscheidung

Die vorangegangenen Schritte haben euch dabei geholfen, bestehende Hindernisse zu überwinden und eure Entscheidung vorzubereiten. Ihr habt nun alle wichtigen Punkte abgewogen und euch Gedanken über die Frage „Familie gründen: Ja oder Nein?“ gemacht. Nun liegt es an euch, eine finale Entscheidung zu treffen und eure Zukunft dementsprechend zu gestalten.

Wir würden euch dazu raten, dass ihr euch für eure Entscheidung genug Zeit nehmt. Bedenkt dabei, dass ihr sie nicht so ohne Weiteres zurücknehmen könnt und dass sich euer Alltag durch ein Kind vollkommen verändern wird. Wir wünschen euch für eure Zukunft alles Gute!

Unser Fazit

Die Kinderplanung ist für viele Menschen ein überaus schönes Thema. Allerdings geht diese Phase nicht nur mit positiven Momenten einher. Manchmal kommt es auch dazu, dass Meinungsverschiedenheiten in der Beziehung auftreten und Unsicherheit herrscht, ob wirklich schon der richtige Zeitpunkt für die Familiengründung gekommen ist. In so einer Situation würden wir euch dazu raten, Ruhe zu bewahren und die Situation zu reflektieren. Durch die drei wirksamen Schritte, die wir euch am Ende unseres Artikels verraten haben, könnt ihr für euch reflektieren, inwiefern ihr momentan für ein Baby bereit seid. So trefft ihr garantiert die richtige Entscheidung!

Wenn ihr euch noch weiter mit diesem spannenden Thema beschäftigen möchtet, dann schaut gerne mal in unserem Blog vorbei. Dort haben wir schon zahlreiche Artikel zum Thema „Familiengründung“ und „glückliche Beziehung“ verfasst. Wir zeigen euch beispielsweise, durch welche Maßnahmen ihr eure Beziehung nachhaltig stärken könnt und wie man insbesondere im Rahmen einer Patchworkfamilie mit der weiteren Kinderplanung umgehen kann. Solltet ihr lieber Podcast hören, dann könnt ihr auch hier gerne bei uns vorbeischauen und euch die Tipps anhören, die wir zu jedem Thema für euch bereithalten.

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