Podcast: Eifersucht in der Beziehung: Ab wann sie nicht mehr gesund ist!

liebevoll verfasst von 
Sophie
veröffentlicht am 4. November 2022 in der Kategorie 
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Wann Eifersucht gefährlich für die Beziehung wird

Eifersucht in der Beziehung hat vermutlich jeder schon einmal in mehr oder weniger starker Form erlebt. Wenn die Eifersucht allerdings krankhafte Formen annimmt, kann es für die Beziehung gefährlich werden. Ist Eifersucht ungesund, bedeutet dies, dass sie krankhaft und übertrieben ist und es keinen Grund dafür gibt. Die Ursachen für diese starke Form der Eifersucht können vielfältig sein. Es können Depressionen, Angsterkrankungen, Alkoholerkrankungen, Prägungen, Selbstzweifel, Besitzdenken, Verluste oder psychische Erkrankungen dahinter stecken.

Wenn man große Probleme mit Eifersucht hat, sorgen schon Kleinigkeiten dafür, dass die Eifersucht sehr extrem wird. Das kann eine Beziehung sehr auf die Probe stellen. Nach dem eigentliche Ereignis gelangen Betroffene jedoch häufig wieder in den „normalen“ Zustand und wünschen sich selbst, dass das nicht noch einmal vorkommt. Eifersüchtigen Personen ist also auch meist bewusst, dass ihr Verhalten übertrieben ist. Trotzdem kann man in der Situation die Eifersucht nicht zurücknehmen.

Folgen davon könnten dann Ängste sein. Die eifersüchtige Person fürchtet dann zum Beispiel, dass sie die Beziehung zerstört. Die andere Person hat vermutlich Angst, dass die Eifersucht noch stärker wird und irgendwann unkontrollierbar wird. Genauso kann aber auch Wut aufkommen. Die eifersüchtige Person ist dann wütend auf sich und ihre eifersüchtigen Züge. Es kann aber ebenso Wut auf die Partnerin oder den Partner vorhanden sein. Die andere Person kann gewisse Wut verspüren, da sie sich überhaupt nicht frei entfalten kann und scheinbar bei jeder Handlung „aufpassen“ muss. Auch Trauer darüber, in welche Richtung sich die Beziehung entwickelt hat, kann durchaus präsent sein. Eine Trennung kommt eventuell irgendwann infrage, da man sich nicht mehr so einschränken möchte und man die Beziehung aufgrund der Eifersucht nicht mehr richtig genießen kann.

Doch was hilft dagegen? Auf jeden Fall keine Vorwürfe. Und auch das Gespräch einfach zu verlassen, ist keine gute Idee. Helfen kann zum Einen professionelle Hilfe, zum Anderen den richtigen Grund dahinter zu finden und ihn zu lösen. Dafür könnt ihr eure Vergangenheit reflektieren und prüfen, wo Triggerpunkte bestehen. Ihr könnt die SystemEmpowering Methode nutzen und die Ursache lösen. Dafür müsst ihr an den Punkt zurückgehen, an dem es mal gut war. In eurer Situation wäre das der Punkt, bevor die erste emotionale Verletzung entstanden ist, die die Eifersucht hervorgerufen hat. Von dort aus löst ihr genau diese Verletzung auf. So geht ihr weiter zu nachfolgenden Ereignissen und setzt auch hier wieder an. So erhaltet ihr neue Energie und Power. Wenn ihr das alleine nicht schafft, kann euch dabei auch ein Einzelcoaching Hilfe leisten.

Ihr könnt natürlich auch das Gespräch mit eurer Partnerin oder eurem Partner suchen und von der Thematik berichten, eure Fortschritte aufzeigen und gegebenenfalls die Auflösung zusammen voranbringen. Außerdem könnt ihr Strategien für den Alltag entwickeln, z.B. wie man der anderen Person ein gutes Gefühl geben kann.

Solltet ihr gerne noch mehr zum Thema “Eifersucht bekämpfen” erfahren wollen, dann lest euch gerne mal unseren Blog-Beitrag dazu durch. Schaut auch gerne mal in unserem Blog-Artikel "Stress im Alltag wegen Eifersucht und Misstrauen" vorbei, wenn euch das interessiert.

Unterhalb findet ihr das Transkript dieser Folge

Herzlich willkommen zu dieser neuen Folge bei den Lebensidealisten. In dieser Folge geht es um grundlose Eifersucht in der Beziehung, Ursachen, Probleme und Lösungsstrategien. Mein Name ist Florian, ich bin Ina, wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise, hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung.

Jeder hat schon in irgendeiner Form erlebt, dass er oder sie eifersüchtig war. Zum Beispiel auf andere Dinge von jemandem oder auf andere Personen. Allerdings ist manchmal unklar, was die Ursache für die Eifersucht tatsächlich ist. Eifersucht ist dann grundlos - in Anführungsstrichen, weil es sind ja immer Gründe vorhanden - denn die Ursache ist nicht rational erfassbar. Häufig gibt man dann dem Partner oder der Partnerin die Schuld für die eigene Eifersucht und wir wollen euch einmal zeigen, woher die grundlose Eifersucht kommt und wie ihr damit umgehen könnt.

Eifersucht – Eine Belastung für beide

Das Problem bei Eifersucht ist, dass es eben für beide Personen eine Belastung darstellt. Einmal derjenige, der die Eifersucht verspürt, für den ist das eine Belastung, weil dieses Gefühl einfach unangenehm ist und manchmal eben auch dann in der Konsequenz ein nicht so schönes Handeln hervorruft. Ich meine, wenn es zum Beispiel zur Kontrolle kommt, man ins Handy guckt oder andere Dinge. Auf der anderen Seite ist eben auch belastend für denjenigen, der die Eifersucht abbekommt. Insbesondere dann, wenn man vielleicht in eine neue Beziehungen kommt und denkt „Mensch, woher kommt denn das? Ich habe ja gar nichts gemacht oder gar keine Anlässe gegeben, wieso bekomme ich jetzt die Eifersucht ab?“

Ich finde da passt immer ganz gut der Satz „Eifersüchtig ist derjenige, der mit Eifer sucht.“. Man sucht mit Eifer nach irgendwas, was nicht angenehm ist. Die Person, die eifersüchtig ist, hat meistens keine Ruhe, zum Beispiel wenn der Partner oder die Partnerin unterwegs ist, was mit Freunden/Freundinnen macht, kann man nicht abschalten, hat vielleicht ständig ungute Gefühle, Ängste, aber auch Zweifel und meistens ist die Möglichkeit zur Auflösung nicht da, weil die Ursache unklar ist. Also wenn das Gefühl einfach so da ist, ohne dass der andere bisher einen anderen Anlass gegeben hat, dann ist es eben schwierig, da was zu lösen. Man sitzt dann auch zum Beispiel zu Hause, wie du sagst und der Partner oder die Partnerin ist unterwegs und man merkt, dass zum Beispiel ein ungutes Gefühl hochkommt, dass Hitze aufsteigt, dass man sich Gedanken macht, dass man sich selber die Zeit gar nicht schön machen kann, also kann man nicht sagen: „Ich fahr jetzt zum Sport, ich guck eine schöne Sendung, ich treffe mich selber mit Freunden.“, sondern die Gedanken eigentlich die ganze Zeit bei dem anderen sind. Man überlegt, ob man ihm noch schreibt oder wenn es noch stärker ist, ob man da mal vorbeifährt und schaut, ob der Wagen vor der Tür steht und derjenige wirklich da ist, also man wird zu einer Person, wo man selbst von sich sagt: „So möchte ich eigentlich gar nicht sein.“.

Und für denjenigen, der das ganze abbekommt, kann das sehr einschränkend wirken und das macht eben auch das Gefühl, dass einem nicht vertraut wird, also dass ein Problem im Vertrauen da ist und es sorgt natürlich auch für Unwohlsein, wenn man mit anderen schreibt, redet, etwas unternimmt und immer das Gefühl hat, das geht dem Partner oder der Partnerin zuhause nicht gut damit und aufpassen muss: „Was schreib ich denn? Es darf bloß nicht falsch interpretiert werden können“. Also da ist es immer so ein bisschen wie ein Spießrutenlauf, nicht? Ja, es ist so ein bisschen wie eine Abhängigkeit, dass man selbst als derjenige, der unterwegs ist, dann schon sagt „Okay, soll ich ihr/ihm mal ein Foto schicken, wo ich gerade bin?“, damit derjenige vielleicht beruhigt ist. Also man kann auch gar nicht den Spaß vom Abend empfinden, weil man ja weiß, da sitzt jemand zuhause, dem es jetzt gerade nicht gut geht.

Die Folgen von Eifersucht

In der Folge starten dann häufig Konfliktspiralen. Dass die Eifersucht auf der einen Seite auf Unverständnis trifft und dass auch keine richtige Lösung gefunden wird. Es entstehen Brillen, dass der Partner eifersüchtig ist und man kann nur alles falsch machen, also Glaubenssätze über den Partner oder über die Partnerin. Also auch wenn man versucht, eine Lösung zu finden, dass man sagt: „Okay, ich schreibe dir, wenn ich da angekommen bin, ich schreibe dir zwischendurch nochmal, ich schreibe dir, wenn ich nach Hause fahre, dass du abends weißt, wo ich bin“ und man aber merkt, das reicht gar nicht aus – trotzdem sitzt die- oder derjenige zuhause und fühlt sich unwohl, dass man dann diese Brille entwickelt: Derjenige ist sowieso eifersüchtig, ob ich jetzt die Nachricht schreibe, das Bild sende – das ist komplett egal, ich kann das nur falsch machen und wir kommen da auch so gar nicht raus. Also ich kann rational keine Sicherheit bieten.

Viele versuchen, diese Sicherheit zu bieten und sich ein Stück weit auf das Eifersuchtsgefühl des anderen und die daraus resultierenden Bedürfnisse einzulassen und dann merkt man: „Oh, ja wenn ich keinen Ausschnitt mehr trage, dann findet er das nächste und wenn ich das nicht mache, findet er das nächste“.

Ich hatte mal ein Paar, da war das so und da sagte sie auch, sie wäre eh schon keine Frau, die sich freizügig gekleidet hat, aber es war egal, wie hochgeschlossen sie sich angezogen hat, es war irgendwie trotzdem immer noch zu aufreizend, weil da das Problem auch nicht liegt, nicht? Das Problem ist nicht eine Sache, ein Kleidungsstück.

Ich meine, davon mal abgesehen, dass es eh zu hinterfragen ist, ob ein Kleidungsstück vom Partner / von der Partnerin vorgegeben werden sollte. Aber das löst nicht das Problem gänzlich auf. Das ist erstmal ein Symptom, da macht man sich irgendwie dran fest oder daran hält sich derjenige, der die Eifersucht verspürt dann dran auf, aber wie du schon beschrieben hast, ist das eben nicht die Ursache und ein Stück weit ist eben der Partner oder die Partnerin bereit, darauf einzugehen, dem entgegenzugehen, weil ein bisschen Eifersucht ist ja auch auf der einen Seite vielleicht normal, auf der anderen Seite vielleicht manchmal auch schmeichelhaft, weil man denkt: „Dann liegt ihm ja wirklich etwas an mir.“.

Wenn da so eine Eifersucht ist, ist es ja auch wie das Gefühl, wenn man vermisst wird, das findet man ja auch ein Stück weit gut, aber es ist immer so die Frage, ab wann nimmt es Überhand? Also ab wann ist dieses Gefühl von Eifersucht für die Beziehung nicht mehr gesund? Genauso wie das Vermissen, ab wann ist das Gefühl des Vermissens für die Beziehung nicht mehr gesund? Also wenn ich nicht mehr drei Stunden mit einem Freund unterwegs sein kann, weil der andere dann durch das Gefühl des Vermissens Verlustängste hat und das nicht mehr aushält, dann ist das ungesund für die Beziehung.

Ich finde das super spannend, ich habe letztens bei Instagram ein Profil von einer Frau gesehen, da geht es um toxische Eifersucht, wo andere Männer Videos/Reels hochladen, in denen sie anderen Männern wiederum erzählen, dass man darauf achten sollte, wie die Frauen sich kleiden, wenn sie rausgehen und was da wirklich hinter steht und die dieses Toxische hervorbringen und sagen: „Pass auf, wenn deine Frau zum Beispiel einen kurzen Rock anhat oder ein Oberteil, was ausgeschnitten ist - warum macht sie das, wenn sie abends weggehen will? Kann man nicht auch mit hochgeschlossenem Ausschnitt Spaß haben?“. Und da geht der Blickwinkel völlig weg, dass Frauen sich nicht so anziehen, weil sie anderen Männern, wenn sie in einer Partnerschaft sind, damit irgendwie einen Reiz setzen wollen, sondern weil sie sich selbst schön finden. Das fand ich ganz spannend, dieser andere Blickwinkel darauf, dass man natürlich immer sagen kann, du ziehst dich so an, weil du andere Männer damit anmachen willst oder den Blickwinkel haben kann, du ziehst dich so an, weil du das schön findest und weil du tanzen gehen willst und du Spaß mit deinen Mädels haben willst. Und da kann dieses Toxische halt auch manchmal sehr verschoben sein, nicht?

Das wird glaube ich insgesamt durch die sozialen Kanäle ordentlich gefördert, nicht? Also man sieht da ja auch immer wieder bei verschiedenen Kanälen, auch bei TikTok, Frauen, die sich dafür rechtfertigen oder darüber äußern und sagen: „Passt mal auf, liebe Kommentatoren, ich kleide mich nicht so, weil ich mich bewusst freizügig kleiden will, sondern wir haben hier gerade 35°C, es ist heiß und deswegen habe ich nun einmal nicht ganz so viel an wie im Winter.“ Und das ist ja auch etwas, was auf den sozialen Kanälen schnell sexualisiert wird und was übertragen wird.

Und was dann halt in der Partnerschaft wieder ganz spannend ist, weil das ist ja genau, was ein eifersüchtiger Partner und eine eifersüchtige Partnerin möchte, dass möglichst wenig Reize gesetzt werden, so mit dem Gefühl, dann könnte weniger passieren. Obwohl ich da auch im Coaching immer sage – das hört sich vielleicht ein bisschen hart an – wenn jemand zum Beispiel fremdgehen will, dann kann er das immer tun, egal wie er sich gekleidet hat. Dann kann er das auch zu jeder Zeit tun. Dann wird er nicht abends um halb acht losfahren und sagen: „Ich treffe mich mit einem Kumpel.“, das kann er auch auf dem Nachhauseweg von der Arbeit machen. Also man hat heutzutage ja einfach so viele Möglichkeiten, fremdzugehen, dass das nicht so einfach oder so schwer in dem Sinne ist, nicht?

Wir haben wie immer dazu auch einen Bog-Beitrag geschrieben: „Woher kommt die Eifersucht? Ursachen, Probleme und Lösungsstrategien für eure Beziehung“. Und auch da könnt ihr nochmal genauer nachlesen, was wir hier im Podcast schon vermittelt haben, wenn ihr eben nochmal tiefer reinschauen wollt.

Wenn ihr merkt, dass Eifersucht eine Belastung für eure Beziehung darstellt und vielleicht gar nicht so recht wisst, woher das kommt oder vielleicht wisst ihr auch woher es kommt, aber findet keine Lösung dafür und könnt das nicht verändern, dann meldet euch gerne bei uns. Das ist ein typisches Einzelcoaching-Thema, wo wir euch gerne dabei helfen, raus aus der Eifersucht zu finden. Das wollen wir uns jetzt in den Lösungsstrategien näher ansehen, denn da haben wir drei Schritte, wie wir das lösen und wie ihr es auch vielleicht für euch lösen könnt oder zumindest sehen könnt, wo die Ursache liegt, um auch festzustellen, dass es jetzt nicht an euch und eurer Beziehung liegt.

Diese Schritte helfen euch, die Eifersucht zu lösen

Schritt 1: Grund hinter der Eifersucht herausfinden

Dafür gehen wir wie immer an den Punkt zurück, wo es mal gut war. Die Frage ist, kannst du dich eine Zeit in deinem Leben erinnern, Aha wo du noch gar keine Eifersucht verspürt hast oder würdest du sagen, das war irgendwie schon immer in deinem Leben da? Das ist das erste Mal natürlich richtig bewusst geworden mit in einer Beziehung oder als vielleicht der Freund oder die gute Freundin die erste Beziehung hatte, vielleicht ist auch schon so in der Reflexion klar: „Nee, das hatte ich auch schon im Sandkasten, da war ich eigentlich auch immer eifersüchtig, wenn der mit dem gespielt hat und so weiter und da war irgendwie schon so ein Ausschlussgefühl sofort und da konnte ich auch nicht zu dritt richtig mitspielen. Also vielleicht lag das auch schon früher vor.

Da habe ich auch nochmal ein Beispiel aus der Epigenetik. Das war bei mir im Coaching auch ein Mann, der einen sehr starkes Eifersuchtsgefühl hatte und nicht wusste, woher es herkommt, denn er hatte bisher nie erlebt, dass eine Partnerin fremdgegangen wäre oder irgendetwas ähnliches da war. Sodass er sagt, er weiß nicht, woher es kommt. Und rückblickend sagt er auch: „Nee, das war irgendwie schon immer da, in allen Beziehungen und auch in der Kindheit.“, würde er sagen, gab es Situationen, wo er so eine Eifersucht gespürt hat. Und dann gingen wir eben weiter zum nächsten Schritt: Wie war das bei deinen Eltern? Kennt dein Vater oder kennt deine Mutter eine starke Eifersucht? Da sagte er „Ja.“, sein Vater kennt das. Okay, woher kommt das? Eine Ex-Partnerin ist fremdgegangen und das hat er immer mitgenommen und war immer eifersüchtig.

Da ist dann eben das Gefühl der Eifersucht, was da entstanden ist aus der Verletzung heraus, schon an den Sohn weitergegeben worden. Einerseits durch Vererbung, andererseits durch das Verhalten, was er beim Vater gesehen hat und die Eifersucht, die er gesehen hat. Warum macht unser Organismus das? Ganz einfach: Wir wollen ja schauen, dass die nächste Generation immer besser durchs Leben kommt und immer überlebensfähiger wird. Und dafür ist es sinnvoll, gewisse Ängste, die das Überleben sichern, weiterzugeben. Unser Gehirn, unser Organismus ist ja noch ein paar 10000 Jahre zurück, da gab es ja keine große Entwicklung mehr in den letzten paar 10000 Jahren, das heißt da steckt immer noch drin, dass wir solche Ängste dann weitergeben, obwohl das gar nicht mehr notwendig wäre. Wir müssten dieses Gefühl der Eifersucht als Angst nicht weitergeben, damit unser Kind überlebt, aber es passiert eben noch. Das heißt, manchmal kann das sein, dass man innerlich die Gefühle der Eltern löst, um dann selbst zu merken, dass die Last von einem geht.

Schritt 2: Die SystemEmpowering Methode nutzen

Da hast du eigentlich gerade den zweiten Schritt erklärt, nämlich wie man die SystemEmpowering Methode nutzen kann, um die Ursache zum Beispiel im Einzel Coaching zu lösen. Das haben wir im Blog auch tatsächlich nochmal detaillierter aufgeführt, wie so ein Ablauf ist, aber im Großen und Ganzen habe ich es schon erklärt, also entweder findet man das im eigenen Leben, wenn nicht dann wahrscheinlich im Leben der Eltern oder Großeltern. Wenn es im eigenen Leben ist, dann können wir es relativ gut aufarbeiten. Davor geht es letztendlich auch, die Methodik ist die gleiche. Es ist nur die Frage, wo ist die Verletzung entstanden?

3. Schritt: Mit dem Partner / der Partnerin sprechen

Das Gespräch mit dem Partner oder der Partnerin suchen und eben von dieser Thematik berichten, aufzeigen wie man es gelöst hat, die Fortschritte aufzeigen, um eben dann auch dort ein Update herbeizuführen, wenn eben auch schon die Brille entstanden ist. Und dann geht es natürlich darum, auch neues Verhalten zu zeigen, nicht? Es geht ja darum, dass auf der einen Seite eine Verletzung zugrunde lag, warum überhaupt dieses Gefühl entstanden ist, aber daraus entstehen ja auch vielleicht schon gewisse Verhaltensmuster und dann geht es darum, jetzt diese Verhaltensmuster entsprechend zu verändern. Und das kann jetzt deutlich leichter stattfinden, wenn die ursprüngliche Verletzung, also die Ursache gelöst ist – dann lässt sich das Verhalten viel leichter anpassen.

Unser Fazit

Das sind dann eben die Strategien im Alltag, aber auch vielleicht das Darum bitten an die Partnerin oder den Partner, dann spiegeln wir das: Wie ist das? Gib mir ein Feedback: Merkst du, dass sich etwas verändert? Gib mir ein Feedback in den Situationen, wo du dich nicht gut fühlst oder wo du merkst, dass ich da noch ein einem alten Verhaltensmuster drinstecke, damit ich eben da weiter rangehen kann und es besser lösen kann.

Und da ist, was du meinst, glaube ich auch das Feedback natürlich in wertschätzender Weise wichtig, nicht? Also dass man das auch anerkennt, was der andere schon an Veränderungen hat, aber dass man trotzdem noch ein ehrliches Feedback gibt. Man kann vom Gefühl her sagen, dass man vorher vielleicht auch in so einer Weg-Von-Motivation war und sagt: „Ich will das nicht mehr. Ich will diese Situation nicht mehr. Ich will nicht mehr, dass du mich kontrollierst.“ – dieses mangelnde Vertrauen – und deswegen dieses Mitnehmen auf den Weg: Wie haben wir das gelöst? Was haben wir gemacht? Damit der andere das sehen kann und um so eine gemeinsame Hin-Zu-Motivation zu haben: Hin zu einem entspannteren Dasein, entspannteren Verhaltensweisen, sich wieder freier kleiden können, wieder freier Unternehmungen machen, nicht mehr das Handy kontrollieren - also hin zu Leichtigkeit, Vertrauen. Kann man dann auch positiv für sich gemeinsam aufschreiben oder sich Gedanken machen: Wie möchte man das positiv gestalten? Was ist die Hin-Zu-Motivation? Wie soll es jetzt werden?

Das war es zum Thema Eifersucht – Wir freuen uns, dass ihr die Folge gehört habt und wenn ihr merkt, dass da ein Thema ist, was eure Beziehung belastet, dann kommt gerne zu uns ins Coaching. Wir unterstützen euch dabei, das zu lösen. Manchmal reicht da unser dreier Meilenstein sehr gut aus, um so ein konkretes Thema für euch zu lösen. Bis zur nächsten Folge!

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