Podcast: 6 Anzeichen dafür, dass dein Partner der Richtige für dich ist

liebevoll verfasst von 
Florian
veröffentlicht am 12. Februar 2021 in der Kategorie 
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Ist er/sie der/die Richtige?

Wenn man in einer neuen Beziehung ist, ist es normal, dass man sich fragt, ob der neue Partner der Richtige ist und man gemeinsam eine glückliche Beziehung führen kann. Wir möchten dir mit dieser Episode dabei helfen, dies herauszufinden. Wir haben einige Anzeichen gesammelt, an denen man einen guten Partner erkennt. Diese stellen wir dir vor und erzählen dir, was wir bei einem Partner als wichtig empfinden und durch welche Fragen an den Partner ihr herausfinden könnt, ob ihr wirklich zueinander passt.

Zum Beispiel greifen wir fundamentale Aspekte wie Vertrauen, eine gute Kommunikation und Geborgenheit auf. Diese sind wichtige Teile des Beziehungsfundaments und sind daher in einer Partnerschaft von großer Bedeutung. Es ist gut, wenn du gegenüber deinem Partner auch ungute Gefühle offen ansprechen kannst und ihr diese gemeinsam auflösen könnt.

Ebenfalls thematisieren wir den Punkt, dass man richtig miteinander streiten kann. Könnt ihr auch in Konflikten vernünftig miteinander reden, stellt dies eine gute Grundlage für eure Beziehung dar. Auch solltet ihr ähnliche Zukunftspläne, Werte und Prioritäten haben. Du solltest keine Zukunftswünsche über Bord werfen müssen, die dir sehr wichtig sind.

Schau auch gerne mal in unseren neuen Blog-Beitrag rein - Darin befassen wir uns mit der Frage, warum man immer an den falschen Partner gerät. Wenn dich das interessiert, findest du hier zum Beitrag: https://www.lebensidealisten.de/blog/moegliche-gruende-warum-du-immer-wieder-an-den-falschen-partner-geraetst/

Unterhalb findet ihr das Transkript dieser Folge.

Herzlich Willkommen zu einer neuen Podcast-Folge der Lebensidealisten! Mein Name ist Florian, ich bin Ina, wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen Paaren raus aus der Beziehungskrise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung. In dieser Folge soll es um die 6 Anzeichen dafür gehen, dass dein Partner der Richtige für dich ist. Gerade am Anfang der Beziehung fragt man sich natürlich: Passt das? Ist das der richtige Partner? Und wir wollen schauen, wie du das für dich überprüfen kannst, wenn da Unsicherheiten auftreten.

6 Anzeichen dafür, dass dein Partner oder deine Partnerin die Richtige ist. Wenn man den Satz schon hört, merkt man schon, da ist jemand auf der Suche. Also mir bekam sofort so die Überlegung: Ist das normal, dass man nach Anzeichen suchen muss? Wir haben darüber gesprochen was normal ist am Anfang und haben überlegt, man lässt sich ja eigentlich Zeit und schaut ganz entspannt, was sich entwickelt. Also wenige Menschen gehen auf die Suche nach einem Partner und sagen „okay, welche Anzeichen hab ich im Kopf, könnte das passen, könnte das nicht passen“. Sondern man lernt jemanden unverbindlich kennen und mit der Zeit schaut man und gleicht mal ab, passt das mit uns beiden, matcht das oder nicht?

Also hattest du, als du mich kennenlernt hast im Smartphone keine Checkliste? Nein, weder im Smartphone noch im Kopf. Also ich hatte keine fertige Checkliste. Aber die Anzeichen werden gebraucht, wenn eine Unsicherheit besteht. Also wenn da irgendwie eine Unsicherheit ist, wenn man irgendwie einen Leitfaden haben möchte, einen Anzeichen-Leitfaden sozusagen, ob das passen könnte, das es der Richtige ist oder die Richtige. Aber es sollte ja nicht wie eine Checkliste sein, dass man Punkt für Punkt so abhakt. Das würde ja auch dem Beziehungsstart sehr viel Leichtigkeit geben, wenn man eigentlich nur die erste Zeit damit beschäftigt ist, eine innerliche oder wirklich aufgeschriebene Checkliste abzuarbeiten. Das würde mich irgendwie an Arbeit erinnern, an so ein Projekt aus der Arbeit, wo ich dann meine ganzen Aufgaben habe und hake ab, ob das nun passt oder nicht passt.

Sondern es geht ja eher darum am Anfang diese Leichtigkeit erleben zu können und das ist glaube ich auch jetzt unser Ziel, mit diesen Anzeichen und der Liste, die wir hier mitgeben, zu sagen: Wenn eines dieser Anzeichen einem hilft und man damit eine Unsicherheit für sich innerlich wieder zur Sicherheit machen kann, dann kann ich auch wieder zurückkommen zur Leichtigkeit und kann dann wieder die Beziehung gesund wachsen lassen und gesund Vertrauen aufbauen und so weiter. Manchmal ist man so verwirrt oder auch so unsicher, dass man über die Situation einen Überblick braucht und deswegen einfach so die 6 Anzeichen.

Das erste Anzeichen: Ihr könnt einander vertrauen

Fangen wir gleich mal an mit dem ersten Anzeichen dafür, dass er oder sie der richtige ist. Das Thema: Vertrauen, also wenn man einander vertraut. Vertrauen ist ja auch das Fundament oder ein Anteil des Fundaments in der Beziehung. Ohne ein gegenseitiges Vertrauen ist keine Basis da in einer Beziehung. Wenn du merkst, das passt, du kannst der Person vertrauen, das macht ein gutes und stimmiges Gefühl, du kannst was erzählen, Versprechen werden eingehalten, du wirst nicht verurteilt, sondern kannst dich da so geben wie du bist und auch fallen lassen, dann ist ein Vertrauen vorhanden und das ist ein Anzeichen dafür - unserer Meinung nach - das es sehr gut zueinander passt. 

Wobei finde ich auch wichtig ist, dass Vertrauen sich auch mit der Zeit entwickeln. Man startet ja in einer Beziehung nicht mit 100% Vertrauen, sondern was für uns glaube ich erstmal wichtig beim Beziehungsstart ist, ist dass das Vertrauen wirklich auf 0 ist. Das kein Misstrauen da ist. 

Ein Beispiel aus dem Coaching: Fehlendes Vertrauen zum Beziehungsbeginn

Da haben wir auch einige Coaching-Beispiele, wo das nämlich nicht der Fall ist. Wo wenn wir an den Punkt zurückgehen „wann war es mal gut?“ und wir gucken beim Kennenlernen, dann sind manche verwundert, wenn man sagt: Auf der Fundamentebene würden wir sagen, es war noch nie gut. Warum nicht? Weil das Vertrauen war nicht auf 0 am Anfang. Ihr hattet gar nicht die Chance Vertrauen so aufzubauen, wie andere Beziehungen, weil ihr seid mit Misstrauen in die Beziehung gestartet. Wir haben manchmal die Konstellation, dass ein Paar zusammen kommt und einer von beiden oder manchmal sogar beide sind mit einer Affäre in diese Beziehung gestartet. Also die waren eigentlich noch mit einem anderen Partner oder einer anderen Partnerin zusammen, hatten diese Affäre, haben dann den vorherigen Partner verlassen, die Affäre ist natürlich schon aus vorherigen Unzufriedenheiten heraus entstanden und dann geht man in die neue Partnerschaft. 

Wie soll nun diese Partnerschaft mit Vertrauen starten, wenn im Hinterkopf immer mitschwingt: Sollte mein Partner mal unzufrieden sein, wird er wahrscheinlich eine Affäre eingehen und mich dann plötzlich verlassen, denn das ist ja schließlich mit mir in der anderen Konstellation auch schon passiert. Dann starten wir in diesem Punkt mit einem Misstrauen und haben gar nicht die Möglichkeit, Vertrauen so aufzubauen, als wenn das nicht so wäre. Also Vertrauen auf 0 und dann aufbauen. Das Misstrauen ist oftmals auch unbewusst, also das ist nicht so, dass die Menschen das offen wissen, dass sie ein Misstrauen haben am Anfang der Beziehung. Sie beschreiben das eher so ein bisschen: „ja, war schon ein ungutes Gefühl irgendwie, hab ich auch schon überlegt“.

Das zweite Anzeichen: Ihr könnt gut miteinander reden

Kommunikation, ein Dauerbrenner als Streitthema bei uns im Coaching, dass Paare nicht miteinander sprechen können oder noch nie miteinander gut sprechen konnten, weil kein Austausch stattfindet. Kommunikation ist so wichtig in der Beziehung, der Austausch. Also wir hatten ja auch in den anderen Podcast-Folgen erzählt, dass jeder seine eigene Wahrnehmung hat und dass wir aussprechen dürfen, was wir für Bedürfnisse haben, was wir für Erwartungen haben, damit sich das auch abgleichen kann, damit der andere Bescheid weiß. Nur wenn ich alles offen ansprechen kann, was in mir drin ist und dass auch möglichst ungefiltert (also ohne zu sagen „nee, das kann ich jetzt nicht sagen, weil jetzt ist gerade ein schlechter Zeitpunkt oder das könnt derjenige falsch verstehen“), also ich wirklich ganz offen ansprechen kann was ich fühle, ist das eine gute Grundlage.

Ich glaube, auch wenn ich nicht offen ansprechen kann, was ich fühle, wird es auf Dauer auch so passieren, dass man sich auseinander entwickelt und jeder sich schnell andere Kommunikationspartner außerhalb der Beziehung sucht (z.B. Freunde, Familie) und das Paar an sich ganz wenig miteinander noch spricht und die anderen außerhalb sozusagen so als Ersatz kommen und Kommunikationspartner werden. Das ist dann auch immer schwierig. Oder halt, dass die Dinge in sich hineingefressen werden. Das man das auch mit anderen nicht besprechen, weil da wieder der Glaubenssatz besteht, dass man das, was in der Beziehung passiert, dann auch nicht mit anderen bespricht (was ja auch letztendlich gar nicht verkehrt ist, weil es sonst ein Ausschluss sein kann, wenn man Beziehungsprobleme mit anderen bespricht, ohne dass der Partner dabei ist). 

Aber warum ist das so wichtig? Ich glaub das ist super wichtig, um einfach eine Konfliktspirale, die sich in Gang setzt, außer Kraft zu setzen, also die gar nicht in Gang kommen zu lassen. Auch dieses Runterschlucken von Gefühlen und so weiter, das sorgt irgendwann dafür, dass man innerlich überläuft. Man kann nicht unendlich viele Gefühle runterschlucken und einfach sagen „ist wieder alles gut“, weil irgendwann bricht das aus einem hinaus, irgendwann bricht die Traurigkeit, die Wut aus einem heraus und man wundert sich „was ist denn da passiert?“.

Genau, also zweites Anzeichen „man kann gut miteinander sprechen“.

Das dritte Anzeichen: Ihr müsst euch voreinander nicht verstellen

Drittes Anzeichen: Wenn du dich nicht verstellen musst. Also wenn du nicht das Gefühl hast, du musst im Umgang mit deinem Partner / deiner Partnerin eine Maske aufsetzen und jemand anderes sein. Das kann ja durchaus mal sein, dass am Anfang der Beziehung man in so einem Wohlverhalten drin ist (ähnlich wie bei einem Bewerbungsgespräch) und man sich durchaus natürlich versucht möglichst gut zu positionieren und sich dadurch am Anfang der Beziehung ein bisschen verstellt. Das sollte aber auch sehr schnell abklingen, wenn es denn ist, dass der andere auch wirklich das sieht, was in uns ist. 

Letztendlich möchte ich ja nicht, das mein Partner meine Partnerin irgendeine Rolle von mir liebt, die ich gerade spiele, und ich damit in den Druck gerate, nie wieder diese Rolle verlassen zu können. Sondern ich möchte ja so wie ich bin, so wie meine Werte sind, akzeptiert und geliebt werden. Deswegen ist es wichtig, dass ich nicht das Gefühl habe, ich müsste mich verstellen, ich müsste mich in irgendwelche Normen und Wertvorstellungen hineinpressen, die die andere Familie hat oder sowas, sondern dass ich so sein kann wie ich bin und das wirklich dadurch matcht.

Das führt dazu, dass ich mich auch wirklich wohlfühlen kann und auch die ganzen anderen Dinge (wie Kommunikation und Vertrauen) aufgebaut werden können. Wie soll ich ehrlich kommunizieren, wenn ich die ganze Zeit eine Rolle spielen? Das ist gut, wenn man da so sein kann wie man ist.

Das vierte Anzeichen: Ihr könnt fair miteinander streiten

Das vierte Anzeichen: Wenn ihr fair miteinander streitet. Bestimmt fragen sich jetzt einige: Fair und streiten - passt das zusammen? Was meinen wir mit „fair streiten“? Da geht es einmal darum einen respektvollen, wertschätzenden Umgang zu haben - auch beim Streiten. Also dass es darum geht eine gewisse Ebene nicht zu verlassen, nämlich die Ebene der Wertschätzung und des Respekts. Man darf sie streiten, darum geht es gar nicht, aber dass man halt fair bleibt. Das man nicht komplett den anderen in einem Modus nur noch verletzt, sondern dass man schaut, wie können wir Verletzungen, wie können wir Konflikte wirklich lösen mit einer Lösung, wo bei uns beiden ein gutes Gefühl entsteht.

Genau, also es geht darum keine Vorwürfe zu machen, sondern zu versuchen wirklich Wünsche / Bedürfnisse / Feedback zu äußern und dadurch halt fair miteinander zu bleiben. Die Frage ist dann zuschauen, wie bekommt man das gemeinsam hin. Also bekommen wir das gemeinsam hin Konflikte, Uneinigkeiten oder auch vielleicht erstmal nur Diskussionen miteinander zu klären und gehen wir danach mit einer wirklich stimmigen Lösung raus (nicht nur mit irgendeinem faulen Kompromiss, auf den ich mich irgendwie eingelassen habe, um die Situation zu beenden, sondern wirklich mit einer stimmigen Lösung). Vor allen Dingen ganz am Anfang der Beziehung finde ich es wichtig zu schauen, wie reagiert der Partner, wenn man noch gar nicht im Streit oder Konflikt ist, sondern wenn ich einfach nur sage „das hat bei mir kein gutes Gefühl gemacht“. Also kann derjenige das sehen / anerkennen? Kann derjenige Verantwortung tragen für die Gefühle, die er auslöst? Also kann ich überhaupt mein Gefühl offen sagen? Kann der andere das auch? Das ist ganz wichtig.

Das fünfte Anzeichen: Ihr fühlt euch geborgen

Dann, als vorletztes Anzeichen, wenn du dich geborgen fühlen kannst, das ist auch ein wichtiger Punkt. Geborgen fühlen ist ja für viele Menschen auch so ein Thema von loslassen, also ankommen. Wir haben ja oben in der Überschrift so „der Richtige / die Richtige“, davon gehen wir jetzt ja mal aus, dass damit gemeint ist „der Partner / die Partnerin fürs Leben“ und da ist es natürlich wichtig, dass man sich auch geborgen fühlt, fallen lassen kann, dass man Rückhalt hat, eine starke Schulter. 

Da ist unsere erste Lebensregel wichtig: Zugehörigkeit. Das man Zugehörigkeit spürt und einfach da durch diese Zugehörigkeit merkt, dass man gemeinsam zu einem Paar, einem neuen System werden kann. Wenn wir jetzt vom Fundament sprechen und darauf baut sich ja irgendwie ein Haus oder irgendwas drauf auf, dass die beiden zusammen kommen können und sagen „wir bauen ein Doppelhaus und das passt“ und man fühlt sich ganz eng verbunden.

Das sechste Anzeichen: Ihr habt ähnliche Prioritäten und Pläne

Das sechste Anzeichen, das Letzte: Wenn ihr ähnliche Prioritäten und Pläne habt, oder ich würde sagen, wenn man zumindest die Pläne und Prioritäten des anderen sich auch vorstellen kann und da eine Offenheit für existiert und die nicht gänzlich in ganz unterschiedliche Vorhaben führen.

Wenn ich jetzt den Plan habe auszuwandern und du nicht – schwierig. Aber wenn der eine sagt „Ich bin gern im Ausland“, dann hört sich das schon anders an, dann könnte man damit anders arbeiten. 

Ein Beispiel aus dem Coaching für unterschiedliche Visionen

Unser typisches Beispiel aus den Kennenlern-Gesprächen und der Vorstellung ist ja immer, wenn wir jetzt die Zukunft nehmen und das dann vielleicht auch auf die persönliche Vision beziehen, dass wir sagen: Eine Vision ist was Großes für die Menschheit und eine Vision könnte zum Beispiel sein, die Weltmeere von Plastik zu befreien. Dann muss ich ja schauen: Wie kann ich dann meinen Anteil daran leisten? Weil ich alleine schaffe das nicht, unsere Generation schafft das wahrscheinlich nicht. Aber ich kann meinen Anteil daran leisten, indem ich 6 Monate im Jahr auf dem Schiff bin und zum Beispiel forsche oder andere Dinge tue und mithelfe oder neue Dinge entwickle in einem Startup dazu und 6 Monate im Jahr auf dem Schiff bin. Wenn das nun gar nicht zum Lebensmodell des anderen passt, wenn der Andere Sachen „wir brauchen ein Familienleben, wir müssen eng beieinander sein und das das passt nicht“, dann ist im Regelfall so eine Vision so stark, dass es schwer wird, sich dann auf diese Beziehung richtig einzulassen oder es schwer wird, dass niemals als Vorwurf zu spüren, innere Zerrissenheit zu spüren. Das wird dann schwer. Das ist so mit den ähnlichen Vorstellungen der Zukunft gemeint, also ganz groß aber vielleicht auch ganz klein.

Es kann ja auch einfach sein: Wie stellt man sich seine Freizeit vor? Also jetzt in ganz klein: Ist man eher derjenige, der gerne zu Hause bleibt und einen Film guckt. Oder ist man derjenige, der sagt, ich muss gern am Wochenende unter Leute, ich gehe gerne irgendwie zu Freunden und wir kochen zusammen, ich möchte ins Gespräch kommen (kommunikativer Mensch). Dann wird es auf Dauer halt schwierig und diese Punkte merkt man ja am Anfang einer Beziehung schon immer recht schnell. Also, ob da gemeinsame Interessen bestehen, ob gemeinsame Pläne matchen oder nicht. Und das ist doch mal ein Zeichen dafür, ob das der richtige Partner / die richtige Partnerin fürs Leben ist. Das Schönste ist ja eigentlich, dass in einer Partnerschaft neue Pläne zusammen entwickelt werden, wo beide sich sehen, wo beide sich wohlfühlen und man sich gegenseitig so ergänzt, dass man denkt „wow, wir beide erschaffen uns unsere Zukunft und wir beide fühlen uns darin total wohl“.

Offen und ehrlich eigene Wünsche und Visionen kommunizieren

Ich glaube, was so ganz wichtig ist, ist, dass wenn wir wollen, dass in Zukunft keine großen Konflikte und Dinge entstehen, dass das der Punkt ist, wo wir offen mit uns selbst und ehrlich zum Partner sind, denn das ist kein Verkaufsgespräch. Es geht nicht darum, sich selbst und die Beziehung zu verkaufen / aufrechtzuerhalten. Sondern wenn meine Partnerin, auf die ich stoße, im Laufe der ersten Zeit sagt „mein Wunschtraum schon immer ist es gewesen fünf Kinder zu haben oder sogar sechs oder sieben, ich will unbedingt eine Großfamilie“ und da ist so eine Leidenschaft drin und ich selber denke „für mich waren schon zwei Kinder grenzwertig, eigentlich lieber Einzelkind oder gar nichts, weil ich finde Karriere eigentlich viel besser und reisen und Freiheit, Kinder stehen für mich nicht für Freiheit“, dann hilft es nichts erstmal ja zu sagen und nach ein paar Jahren zu gucken oder zu denken „vielleicht merkt sie ja selbst nach ein oder zwei Kindern oder wenn wir viel reisen, dass das nicht so toll ist fünf Kinder zu haben“. Das ist hoch gepokert und das führt zu sehr großer Unzufriedenheit, großen Konflikten, wenn man dann merkt, dass das Ganze gar nicht so ist und der Partner spürt „oh, das war vielleicht nicht die Wahrheit, die du gesagt hast“. 

Vor alledem ist es dann ein ausgesprochenes Wort, darum geht es ja auch vielen Paaren, das man sagt „das hast du doch mal gesagt“. Aber das ist auch wichtig, dass hatten wir im Podcast zuvor auch, das es sich natürlich trotzdem verändern darf. Also ich kann ja trotzdem sagen „ich kann mir das auch gut vorstellen momentan“, aber das da natürlich auch einfach aufgrund der Entwicklung des Lebens, wenn ich sage „ich möchte ein Haus kaufen unbedingt“, kann sich ja trotzdem meine Meinung aufgrund von verschiedenen Faktoren (z.B. Corona, sonst was) ändern und ich sag „ich kann mir das irgendwie doch nicht so vorstellen, ich möchte lieber zur Miete wohnen“. Aber da geht es ja auch nicht darum irgendwas kaputt zu machen, sondern wieder ins Gespräch zu kommen und zu sagen „Höre dir doch mal meine Seite an, was ist denn mein Gedankengang dazu und kannst du das vielleicht auch sehen? Oder ich höre mir nochmal deinen Gedankengang dazu an, warum du immer noch an der Entscheidung festhalten möchtest. Und was wäre unser Kompromiss, wo wir uns beide mit wohlfühlen?“

Der Umgang mit Unsicherheiten und verschiedenen Zukunftsvisionen

Vor allen Dingen auch einfach mit Unsicherheiten offen umzugehen. Also wenn du sagst fünf Kinder und ich sage eigentlich maximal eines, dann zu gucken „okay, ich bin aber nicht völlig gegen fünf Kinder, ich bin mir unsicher“, dass man dann auch diese Unsicherheit ausspricht und nicht einfach dann in die eine oder die andere Richtung hart tendiert, sondern die Unsicherheit ausspricht. Und dann muss man halt schauen, ob diese Unsicherheit ausreicht, um zu sagen man geht den Weg gemeinsam weiter und ist gemeinsam offen dafür zu schauen, was passiert, wenn man denn wirklich erstmal das erste oder zweite Kind vielleicht hat. Wie geht es denn überhaupt für beide weiter? Oder sagt man dann ganz klar „nee, ich will fünf Kinder und ich brauche einen Partner, der das absolut unterstützt und von vornherein auch sagt das ist mein Lebensweg“, dann schließt sich das vielleicht aus. 

Aber letztendlich, dann kann man lieber an dem Punkt sozusagen aussteigen, bevor dann die große Enttäuschung später im Leben kommt. Denn entweder bekommst du nicht deine fünf Kinder, die du dir wünscht und bist vielleicht immer unglücklich und denkst „Mist, das ist ja total doof“. Oder ich habe fünf Kinder in die Welt gesetzt, die um mich herum sind, und wollte eigentlich immer nur eines, und das merken die Kinder vielleicht, dass die vier weiteren von mir gar nicht gewollt sind und ich sie nicht annehmen kann. Oder du merkst dass, das ich einfach unzufrieden bin und auf einmal fragt man sich: „Warum arbeitet der eigentlich eine 70-Stunden-Woche? Warum ist er nur noch auf Dienstreise?“ – Ja, weil er vielleicht dann gar nicht mehr zu Hause sein mag. Man kompensiert dann in Bereichen, wo es natürlich dann nicht mehr gesund wird.

Unser Fazit

Genau, also wir hoffen, dass wir euch ein paar Anzeichen mitgeben konnten, wenn ihr gerade unsicher seid „ist das der Richtige, ist das die Richtige?“, so einen kleinen Gedankenimpuls, was vielleicht dafür spricht und was vielleicht auch die Lösung sein könnte, wenn das gerade bei euch ein Thema ist und ihr unsicher seit bei einem bestimmten Punkt. Fassen wir vielleicht einmal ganz kurz zusammen, weil es viele Punkte waren:

  • Anzeichen Nummer 1: Ihr könnt einander vertrauen 
  • Anzeichen Nummer 2: Wenn ihr gut miteinander reden könnt, eine gute Kommunikationsebene miteinander findet 
  • Anzeichen Nummer 3: Wenn du dich nicht verstellen musst, also von Anfang an der sein kannst, der du wirklich bist 
  • Anzeichen Nummer 4: Wenn ihr fair miteinander streitet oder Konflikte miteinander gut lösen könnt und mit einem guten Gefühl rausgehen könnt 
  • Anzeichen Nummer 5: Ihr habt die Möglichkeit, euch geboren und dem Partner zugehörig zu fühlen
  • Anzeichen Nummer 6: Ihr habt ähnliche Prioritäten und Pläne fürs Leben oder seid im Mindestmaß mal für die Pläne und Prioritäten eures Partners offen und könnt euch das zumindest vorstellen, dass auch das euer Plan / eure Priorität werden könnte 

Wenn diese Anzeichen zutreffen, dann könnt ihr viel Spaß haben, eine leichte Kennenlernphase haben und könnt diese Unsicherheit für euch verlassen. 

Ansonsten freuen wir uns immer sehr, wenn ihr unseren Podcast abonniert, wenn ihr uns eine Bewertung da lasst, die hoffentlich positiv ist, wenn ihr mal vielleicht bei Instagram bei uns vorbeischaut unter den Lebensidealisten und wenn ihr Fragen habt natürlich zum Podcast, euch irgendwas unklar ist oder ihr einfach uns mal schreiben wollt, wir antworten gerne. Gleiches gilt natürlich für YouTube, wir nehmen die Podcast-Folgen jetzt auf und veröffentlichen sie für dich auf YouTube. Wenn dir das gefallen hat, lass‘ gerne ein Like da. Wenn du eine Frage hast oder etwas vielleicht anders siehst als wir, schreib gerne einen Kommentar. Und wenn du insgesamt das Gefühl hast, du kannst von unseren Folgen profitieren, dann lass doch gerne ein Abo da, dann erfährst du automatisch, wenn die nächste Folge rauskommt, nämlich nächsten Samstag. Ansonsten, wir hören uns das nächste Mal. Genau, viel Spaß und eine leichte, entspannte Beziehung. Bis bald!

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