Ablehnung vom Partner in der Beziehung: So kannst du damit umgehen!

liebevoll verfasst von 
Laura
veröffentlicht am 17. Januar 2022 in der Kategorie 

In einer Beziehung läuft manchmal nicht alles rund. Als Paar steht man hin und wieder Herausforderungen gegenüber, die gemeistert werden müssen. Eine mögliche Herausforderung, der man als Liebespaar begegnet, kann zum Beispiel Ablehnung sein. Diese entsteht zum Beispiel dann, wenn der Partner immer wieder etwas ohne einen selbst unternimmt oder wenn er einen nicht in seine Pläne einweiht. Oder aber man selbst spricht persönliche Bedürfnisse und Wünsche aus, aber die Partnerin oder der Partner teilt diese nicht und ist abwertend. Wenn man abgelehnt wird, dann entsteht oftmals das Gefühl von fehlender Zugehörigkeit. Außerdem entstehen weitere ungute Gefühle wie Trauer, Wut und Angst. 

Damit eure Beziehung nicht von unguten Gefühle belastet wird, zeigen wir euch in diesem Artikel, was es mit der Ablehnung in der Beziehung auf sich hat. Wir erklären, warum Ablehnung überhaupt vorkommt, welche Folgen sie hat und wie ihr als Paar damit umgehen könnt.

Problem: Warum entsteht Ablehnung und was bringt sie mit sich?

Zurückweisung und Ablehnung kann viele Herausforderungen mit sich bringen. Diese beziehen sich insbesondere auf die emotionalen Verletzungen und unguten Gefühle, die durch Ablehnung nach und nach entstehen. 

Die Lebensregeln werden verletzt

Wenn man abgelehnt wird, dann impliziert dies gleichzeitig, dass man sich nicht zu einem System zugehörig fühlt. Hierbei ist die erste Lebensregel aus dem SystemEmpowering betroffen. Trifft sich der Partner also zum Beispiel immer wieder mit seinen Freunden und lädt dich nie dazu ein, dann kann dies bereits dazu führen, dass man sich ausgeschlossen fühlt. Wenn man nicht anerkannt sowie wertgeschätzt wird, dann können dadurch emotionale Verletzungen entstehen. Diese müssen gelöst werden, damit sie einen selbst sowie die Beziehung nicht belasten. 

Angst vor erneuter Abweisung

Ablehnung ist ein Gefühl, dass man in seinem Leben möglichst vermeiden und umgehen möchte. Wenn man von seiner Partnerin oder seinem Partner in der Vergangenheit schon einmal abgelehnt wurde, dann hat man heute wahrscheinlich das Ziel, nicht noch einmal abgewiesen zu werden. Diese Angst kann den Alltag bestimmen. Man versucht dann zum Beispiel sein eigenes Verhalten anzupassen oder seine Erwartungen zu drosseln. Dies kann jedoch dazu führen, dass man nicht mehr so richtig glücklich ist und eigene Bedürfnisse unerfüllt bleiben.

Ungute Gefühle bestimmen den Alltag

Durch die Abweisung von der Partnerin oder dem Partner entstehen ungute Gefühle. Diese haben zum Beispiel damit zu tun, dass man sich vor erneuter Ablehnung fürchtet. Oder aber man ist wütend auf die andere Person, da man den Grund für dieses verletzende Verhalten nicht versteht oder da man nicht mit ihr über die Thematik sprechen kann. Neben Wut und Angst kann auch Trauer und Hilflosigkeit entstehen. Man wünscht sich Teil des Systems zu sein und dazuzugehören, aber dies ist momentan einfach nicht der Fall und man kann nichts dagegen tun. 

Das Selbstwertgefühl wird bedroht

Viele Menschen machen ihr Selbstwertgefühl davon abhängig, ob sie bei anderen gut ankommen. Kommt es zu Ablehnung, dann mindert dies häufig den eigenen Selbstwert, da man sich als Folge der Abweisung auch selbst ablehnt. Oftmals sucht man den Fehler, der zur Ablehnung geführt hat, dann bei sich selbst. Man fühlt sich unwohl, hinterfragt womöglich die eigenen Verhaltensweisen und wünscht sich, dass man akzeptiert wird und dazugehören darf.

Hilflosigkeit und Trauer

Wie bereits erwähnt sind Hilflosigkeit und Trauer zwei Beispiele für Gefühle, die als Folge der Ablehnung entstehen können. Man fragt sich dann zum Beispiel, was man nur falsch gemacht haben könnte und warum gerade man selbst ausgeschlossen wird. Man wünscht sich sehnsüchtig dazuzugehören und Teil des Systems zu sein. Manchmal findet man jedoch selbst keinen Weg, wie man die aktuelle Situation verändern kann und Klarheit erhält.

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Konsequenzen: Was bringt ständige Ablehnung mit sich?

Wenn man im Alltag oder in der Beziehung immer wieder aufs neue abgelehnt wird, dann kann das verschiedene Folgen haben und insgesamt dazu beitragen können, dass man in eine Beziehungskrise gerät. 

Es kommt zum Beispiel dazu, dass weitere emotionale Verletzungen entstehen, die belastend sein können. Werden die verletzten Gefühle nicht gelöst, dann führt das nachfolgend dazu, dass man sich unwohl fühlt und unzufrieden ist. Womöglich entstehen auf Grundlage dieser unguten Gefühle auch Konfliktsituationen, die ohne die Ablehnung nicht dagewesen wären. 

Als betroffene Person versucht man natürlich, sich vor weiterer Ablehnung zu schützen. Dazu entwickelt man womöglich Strategien, um besser mit der Abweisung umzugehen. Passend wäre es zum Beispiel, wenn man entstandene emotionale Verletzungen löst und sein Selbstbewusstsein stärkt. Auch ein gemeinsames Gespräch mit der Person, von der die Ablehnung ausgegangen ist, kann passend sein. Wichtig ist, dass man die Ablehnung aufarbeitet. Ansonsten kann es auch dazu kommen, dass man Bewältigungsstrategien entwickelt, die schädlich für einen selbst sind und keine Besserung der Situation mit sich bringen.

Gerade dann, wenn man Ablehnung von seinem Partner erfährt, steht die Frage im Raum, wie es für die Beziehung weitergehen soll und ob man diesen Konflikt lösen kann. Manchmal besteht Unsicherheit darüber, ob man die Situation als Paar meistern kann, oder ob man als Liebespaar nichts mehr zueinander findet. Manchmal wird auch eine Trennung in Erwägung gezogen, damit die unguten Gefühle aufhören und man sich nicht mehr ständig unwohl oder wertlos fühlt. 

6 Lösungen für euren Beziehungsalltag: So könnt ihr mit Ablehnung umgehen!

Wenn ihr euch abgelehnt und nicht wertgeschätzt fühlt, dann solltet ihr dies aussprechen und versuchen die Ursache hinter der Abweisung zu finden. Ablehnung muss nicht einfach so akzeptiert werden. Damit sie euren Beziehungsalltag nicht negativ beeinflusst, zeigen wir euch, durch welche Lösungsstrategien ihr die Ursache hinter der Ablehnung findet und sie löst. Außerdem erklären wir, wie ihr mit Abweisung im Alltag umgehen könnt.

Stärkt euer Selbstbewusstsein und übt euch in Selbstliebe

Euer persönliches Selbstwertgefühl solltet ihr nicht davon abhängig machen, ob ihr von anderen Personen akzeptiert werdet. Wenn ihr aktuell das Gefühl habt, dass euer Selbstbewusstsein gering ist und ihr eure Ausstrahlung als negativ und klein anseht, dann könnt ihr euch auf den Weg machen und Selbstvertrauen aufbauen. Hierfür solltet ihr die erste emotionale Verletzung lösen, die euer Selbstbewusstsein beeinflusst hat. Wenn ihr nachfolgend auch alle weiteren Verletzungen löst, dann könnt ihr euer Selbstvertrauen nachfolgend auf ein starkes Fundament stellen. Außerdem nehmt ihr eine neue Haltung ein und könnt eure Sichtweisen verändern und stärken. So wird euer Selbstbewusstsein nicht mehr durch andere Menschen beeinflusst.

Nutzt die Lebensregeln in eurem persönlichen Alltag

Die Lebensregeln (bzw. Systemgesetze) im SystemEmpowering bilden die Grundlage für ein System. Dieses System könnte in eurem Fall zum Beispiel eure Partnerschaft oder aber eure Familie sein. Wenn man sich nur wenig an den Systemgesetzen orientiert, dann können durch ein Verhalten mit positiver Absicht ungute Gefühle entstehen. Werden diese nicht gelöst, dann gerät man immer tiefer in die Konfliktspirale. Im Alltag solltet ihr euch daher unbedingt an den Systemgesetzen orientieren und diese leben. Dadurch behandelt ihr einander mit Wertschätzung und Anerkennung und es kommt nicht zum Ausschluss. Sollte es doch einmal zu einer Verletzung kommen, könnt ihr diese mithilfe der SystemEmpowering Methode zeitnah auflösen. So entstehen keine langanhaltenden emotionalen Verletzungen.

Sprecht aus, was ihr fühlt und empfindet

Wenn man ausspricht, was ist, dann kann man auch eine Veränderung der Situation bewirken. Stellt euch einmal folgende Situation vor: Ihr fühlt euch immer wieder abgelehnt von eurem Partner, weil er oft etwas ohne euch unternimmt und euch in seine Planung nicht einbezieht. Doch ihr behaltet die unguten Gefühle, die dadurch entstehen, für euch. Euer Partner weiß somit nichts davon und handelt auch zukünftig so. Würdet ihr stattdessen wertschätzend aussprechen, welche Gefühle bei euch entstehen und warum diese entstehen, dann kann euer Partner dies sehen. Außerdem habt ihr so die Chance darüber zu sprechen, welches Verhalten stimmiger für euch wäre und wie ihr in Zukunft mit solchen Situationen umgehen möchtet.

Führt ein offenes Gespräch mit eurer Partnerin / eurem Partner

Die Kommunikation im Alltag verläuft oftmals beiläufig und nur zwischen Tür und Angel. Gerade deshalb ist es wichtig, dass ihr euch als Paar immer mal wieder Zeit für ein gemeinsames Gespräch nehmt. Hierfür kann es passend sein einen Termin zu vereinbaren. So seid ihr ungestört und könnt den Fokus auf den gemeinsamen Austausch legen. Gerade dann, wenn es zuletzt dazu gekommen ist, dass sich einer von euch nicht zugehörig gefühlt hat, könnt ihr nun offen über die Situation reden. Hierbei solltet ihr außerdem die wichtigsten Gesprächsregeln beachten. So könnt ihr die durch den Ausschluss entstandenen ungute Gefühle nachhaltig lösen. 

Findet die Ursache hinter der Ablehnung und löst sie auf

In eurem gemeinsamen Gespräch könnt ihr gemeinsam nach der Ursache suchen, die die Ablehnung herbeigeführt hat. Häufig ist es keine böse Absicht der anderen Person, sondern sie hat aus einer positiven Absicht heraus gehandelt. Denkbar wäre zum Beispiel, dass die andere Person den Abend mit ihren Freunden ohne dich verbringen wollte, weil du zuletzt sehr gestresst von der Arbeit warst. Womöglich wollte sie dir einfach eine Auszeit geben. Wenn ihr zusammen die Ursache hinter der Ablehnung findet, dann könnt ihr sie mithilfe der SystemEmpowering Methode lösen. Dadurch müsst ihr emotionale Verletzungen nicht lange mit euch herumtragen. Außerdem wisst ihr, warum euer Verhalten ungute Gefühle ausgelöst hat und wie ihr es schafft, dass es beim nächsten Mal nicht erneut zu solchen Verletzungen kommt.

Nutzt ein Paarcoaching, um ein stabiles Beziehungsfundament zu errichten

Wenn ihr häufig mit Ablehnung zu kämpfen habt und es euch momentan schwer fällt, die Ursachen dahinter aufzulösen, dann könnte ein Paarcoaching passend sein, um euch als Paar wieder zusammenzuführen. Im Coaching hilft euch eure Paarberaterin / euer Paarberater dabei, emotionale Verletzungen nachhaltig zu lösen und neue Routinen für den Alltag zu entwickeln. Außerdem lernt ihr eine Methode kennen, die ihr auch bei zukünftigen Konfliktsituationen anwenden könnt. Durch ein Coaching könnt ihr eure Partnerschaft langfristig stärken und ein starkes Beziehungsfundament für die Zukunft errichten.

Junges Paar streitet sich im Wohnzimmer.

Unser Fazit

Das Gefühl von Ablehnung ist belastend und löst viele ungute Gedanken und Emotionen aus. Wird es nicht aufgelöst, kann es viele ungute Folgen haben, die sowohl die einzelne Person als auch die Beziehung betreffen. Wenn ihr aktuell das Gefühl habt, dass ihr euch nicht so richtig zugehörig fühlt, dann könnt ihr die von uns vorgestellten Strategien nutzen, um die Ablehnung zu lösen und in Zukunft offener als Paar über solche Situationen zu sprechen.

Wenn ihr noch mehr zu diesem Thema erfahren möchtet, dann schaut doch mal in unserem Blog-Bereich vorbei. Dort zeigen wir euch zum Beispiel, wie ihr die Kommunikation in eurer Beziehung verbessern könnt. So fällt es euch leichter, als Paar über schwierige Themen zu sprechen. Solltet ihr Unstimmigkeiten in Bezug auf Nähe und Distanz in eurer Beziehung haben, dann findet ihr in unserem Blog passende Lösungsansätze für diese Herausforderung. Wir zeigen euch, was es mit dem Nähe-Distanz-Konflikt wirklich auf sich hat. Außerdem könnt ihr mehr über Harmoniesucht nachlesen und erfahren, warum dieses Element womöglich Einfluss auf eure Beziehung hat.

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