Zusammenziehen mit dem Partner in der Beziehung: So meistert ihr den neuen Lebensabschnitt!

liebevoll verfasst von 
Laura
veröffentlicht am 29. August 2022 in der Kategorie ,

In der Kennenlernphase einer Beziehung dreht sich zuerst einmal alles darum, einander besser kennenzulernen und als Paar zusammenzuwachsen. Hat man diese Phase allerdings gemeistert und ist ein harmonisches Liebespaar geworden, steht irgendwann der nächste Schritt an. Für viele Menschen besteht dieser darin, dass man sich eine gemeinsame Wohnung oder ein Haus sucht und zusammenzieht. Man möchte dann den Alltag gemeinsam verbringen, sich noch näher kommen und gegebenenfalls auch schon einmal austesten, ob man als Paar auch in einer gemeinsamen Bleibe funktioniert. Allerdings verläuft das Zusammenziehen nicht immer komplett reibungslos. Es gibt immer wieder Herausforderungen, die Liebespaare in dieser Phase belasten. Hierzu zählen beispielsweise unterschiedliche Vorstellungen und Ansichten zu bestimmten Themen oder andere Unstimmigkeiten. Diese Probleme können eine Beziehung längerfristig belasten und die eigentlich doch so schöne Phase des Zusammenziehens negativ beeinflussen. Doch das muss nicht sein!

Wir zeigen euch in diesem Blog-Artikel, wie das Zusammenziehen mit eurer Partnerin oder eurem Partner keine Herausforderung für euch wird. Dafür erklären wir euch zuerst, welche Probleme und Folgen in dieser Phase des Umbruchs auf euch zukommen können. Anschließend zeigen wir euch, wie ihr diese Situation meistert und geben euch ein paar Tipps, die ihr vor bzw. während des Umzugs für einen reibungslosen Ablauf beachten solltet. Zuletzt verraten wir euch noch, ob es ratsam ist schon nach wenigen Monaten zusammenzuziehen oder nicht.

Probleme beim Zusammenziehen: Diese Herausforderungen könnten bei euch aufkommen

In einer Paarbeziehung kann es zu den verschiedensten Konfliktsituationen kommen. So ist es auch im Hinblick auf die Situation, wenn man sich als Liebespaar für den Zusammenzug entscheidet. Typischerweise lässt sich in dieser Phase nicht die eine Problematik erkennen, die bei allen Paaren auftritt. Stattdessen gibt es oft individuelle Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Nichtsdestotrotz lassen sich natürlich ein paar spezifische Problemen aufdecken, die häufiger vorkommen als andere. Wir haben für euch nachfolgend vier der häufigsten Streitthemen beim Zusammenziehen aufgelistet und erklären euch, warum diese Punkte jeweils zum Konflikt führen können. Dadurch habt ihr die Möglichkeit diese Herausforderungen vorab aus dem Weg zu räumen und dafür zu sorgen, dass sie eure Beziehung nicht bzw. möglichst wenig belasten.

Einer / Beide fühlen sich mit der Entscheidung für den Zusammenzug unwohl

Bevor man als Liebespaar zusammenzieht, macht man sich in der Regel zahlreiche Gedanken über die auf einen zukommende Situation. Man malt sich beispielsweise aus, wie das Zusammenleben wohl wird oder spricht schon darüber, wie man die Wohnung einrichten möchte. Diese Gespräche sind für viele sehr spannend, weil man sich direkt mit der Partnerin oder dem Partner austauscht und die Planung oftmals eine sehr spannende Phase ist. Ist der Umzug allerdings geschafft, kann es sein, dass man sich im Nachhinein doch mit der Entscheidung für die gemeinsame Wohnung oder das Haus unwohl fühlt. Vielleicht hätte man doch gerne noch länger alleine gewohnt oder ist sich sehr unsicher, ob man als Paar auch in dieser Situation funktioniert. Denkbar ist auch, dass einem die ganze Sache doch zu schnell geht und man sich mehr Gedenkzeit gewünscht hätte. Eine solche Situation ist natürlich für beide Parts sehr belastend. Einer fühlt sich in der Situation aktuell unwohl und muss sich erst dafür öffnen. Die andere Person fragt sich, ob sie selbst vielleicht das Problem darstellt und sucht den Fehler bei sich.

Es gibt Unstimmigkeiten, die im gemeinsamen Alltag auftreten

Wenn man zusammenzieht und den Alltag gemeinsam durchlebt, dann müssen sich auch neue Routinen und Rituale erst einspielen. Hier kann es gerade in der Anfangsphase schon einmal zu kleinen Herausforderungen kommen. Schließlich bringt jeder seine eigenen Routinen von früher mit, die nun vereint werden müssen. Sollte es hier Unstimmigkeiten geben, kann dies sehr belastend sein. Allerdings gibt es noch andere Auslöser, durch die ungute Gefühle aufkommen können. Vielleicht hat sich die Work-Life-Balance noch nicht eingespielt oder die eigenen Erwartungen in Bezug auf gemeinsame Momente und Zeit zu zweit werden nicht erfüllt. Denkbar ist auch, dass nun Verhaltensweisen der Partnerin oder des Partners zum Vorschein kommen, die man vorher nicht gekannt hat. Alle diese Punkte können dafür sorgen, dass man sich im gemeinsamen Alltag unwohl fühlt und sich auch der Zusammenzug insgesamt eher unstimmig anfühlt. Dann steht man als Liebespaar vor der Herausforderung diese Themen zu überwinden, um den Alltag für alle harmonisch zu gestalten.

Die neu gewonnene Nähe wird einem zu viel

Gerade dann, wenn man vor dem Zusammenziehen mit der Partnerin oder dem Partner alleine gewohnt hat, kann die neue Situation durchaus herausfordernd sein. Nun verbringt man die meiste Zeit gemeinsam. Dann kann es schon einmal schwierig sein sich innerhalb der eigenen vier Wände zurückzuziehen. Schließlich möchte man die andere Person ja auch nicht verletzen, sondern einfach nur ein paar Momente für sich haben. Die Nähe kann insgesamt also überfordernd sein. Insbesondere dann, wenn man vorab noch keine Absprachen in Bezug auf die Planung des Alltags getroffen hat, können hier schnell Missverständnisse entstehen. Nur weil man beispielsweise mal einen Nachmittag für sich haben möchte, bedeutet das nicht sofort, dass man die Beziehung nicht wertschätzt. Als Liebespaar steht man hier vor der Herausforderung ein gesundes Gleichgewicht zwischen Nähe und Distanz zu finden, das sich für alle Beteiligten stimmig anfühlt.

Konflikte und Streitigkeiten häufen sich

Wenn man zusammenzieht und in einer gemeinsamen Wohnung oder in einem Haus wohnt, dann kann es durchaus vorkommen, dass man gerade zu Beginn mehr streitet. Diese zunehmenden Konflikte lassen sich beispielsweise auf die Unstimmigkeiten zurückführen, die im Alltag bestehen. Hinzu kommt, dass man als Paar natürlich nun viel mehr Berührungspunkte hat als vorher. Man verbringt den ganzen Tag zusammen und lernt so auch alle Eigenarten der anderen Person kennen. Lässt die andere Person zum Beispiel immer ihr Geschirr stehen, packt dreckige Kleidung nicht sofort in den Wäschekorb oder wischt die Krümel nicht von der Arbeitsfläche, kann auch dies zum Streitthema werden. In dieser Situation ist es als Paar wichtig, dass man zusammenarbeitet und versucht, wertschätzend und respektvoll über solche Themen zu sprechen. Schließlich handelt die andere Person - auch wenn sie vielleicht ein paar Verhaltensweisen zeigt, die merkwürdig erscheinen - aus ihrer besten Absicht heraus. Als Liebespaar geht es nun darum neue Routinen zu entwickeln und auf Augenhöhe zu kommunizieren.

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Die Folgen: Das passiert, wenn ihr euch nicht mit den Schwierigkeiten auseinandersetzt

Der vorherige Abschnitt hat scho einmal etwas näher gezeigt, welche Herausforderungen auftreten können, wenn man gerade als Paar zusammengezogen ist. Es handelt sich hierbei insbesondere um auftretende Unstimmigkeiten, neue Konfliktthemen und Routinen, die sich erst noch einspielen müssen. Allerdings kommt es leider hin und wieder vor, dass genau diese Themen nicht richtig gelöst werden können. Als Paar fehlen einem dann zum Beispiel die richtigen Methoden oder Ansätze. Der Prozess kann aber auch schon daran scheitern, dass eine bzw. beide Personen ihre Gefühle nicht aussprechen und emotionale Verletzungen deshalb dauerhaft präsent bleiben. Wenn das der Fall ist, können die anfänglichen Probleme verschiedene Folgen mit sich bringen.

Als Paar gerät man dann in der Beziehung in eine Art “Abwärtsspirale”. Dies zeigt sich dadurch, dass die Unstimmigkeiten nach wie vor präsent sind und Konfliktthemen zunehmen. Dann stauen sich auch die unguten Gefühle und emotionalen Verletzungen immer weiter auf und werden zum alltäglichen Begleiter für beide Partner. Als Paar fragt man sich dann womöglich außerdem, ob der Zusammenzug wirklich die richtige Idee war oder ob man mit dieser Entscheidung noch hätte warten sollen. Häufig wird auch eine gewisse Hilflosigkeit in so einer Situation empfunden. Auch der Gedanke daran, dass man den Umzug rückgängig macht oder eine Trennung einleitet, wird hin und wieder präsent.

Die Lösung: So könnt ihr aufkommende Probleme nach dem Umzug überwinden

Ihr seid gerade frisch zusammengezogen und habt mit ein paar Schwierigkeiten zu kämpfen? Keine Sorge! Wir zeigen euch nun, wie ihr diese überwinden könnt. Dafür solltet ihr euch einen Moment Zeit nehmen und eine ruhige Atmosphäre schaffen, in der ihr über die Probleme sprechen könnt. Vereinbart dafür gegebenenfalls auch vorab einen Termin als Paar, damit ihr ungestört seid und ausreichend Zeit habt. Anschließend könnt ihr die unterhalb erklärten Punkte Schritt für Schritt durchgehen und euch so den aktuell bestehenden Herausforderungen in Ruhe stellen.

Schritt 1: Findet die Themen, die euch aktuell belasten

Wenn ihr belastende Themen auflösen möchtet, dann müssen diese natürlich zuerst einmal erkannt und ausgesprochen werden. Dies ist der erste wichtige Schritt, denn wenn ihr diese Schwierigkeiten nur für euch behaltet, kann eure Partnerin oder euer Partner auch das entstandene Leid nicht sehen. Werdet euch also im Rahmen eures Gesprächs bewusst darüber, in welchen Bereichen ihr aktuell Unstimmigkeiten empfindet und wie sich diese bei euch äußern. Dies kann auch zuerst einmal selbstständig stattfinden, in dem ihr euch in Ruhe Notizen macht oder euch ein paar Minuten nehmt und euren Gedanken freien Lauf lasst. Wenn ihr mit eurer Partnerin oder eurem Partner sprecht, solltet ihr unbedingt wertschätzend und anerkennend bleiben. Vorwürfe und Anschuldigungen haben in dieser Situation keinen Mehrwert.

Beispiel: Jana und Tobias sind vor zwei Monaten in ihre erste gemeinsame Wohnung gezogen. Tobias hat nun für sich gemerkt, dass es bei ihm ungute Gefühle auslöst, wenn Jana ihre Wäsche nicht direkt wegräumt. Ihm fehlt die Ordnung und Sauberkeit in diesen Situationen. Dies möchte er nun mit Jana klären und eine geeignete Lösung finden.

Schritt 2: Klärt, wann es mal gut gewesen ist

Zur Auflösung von emotionalen Verletzungen mit der SystemEmpowering Methode muss zuerst geklärt werden, wann es mal gut gewesen ist. In eurem Fall handelt es sich hierbei wahrscheinlich um einen Moment vor dem Umzug bzw. um die ersten Wochen in der gemeinsamen Wohnung. Hier ist die Herausforderung noch nicht aufgekommen oder schlichtweg weniger präsent gewesen. Es ist sehr wichtig, dass ihr diesen Moment für euch identifiziert. Denn von hier aus könnt ihr nachfolgend die entstandene emotionale Verletzung auflösen.

Beispiel: Im gemeinsamen Gespräch klären Jana und Tobias, wann es mal gut gewesen ist. Tobias stellt fest, dass dies der Zeitpunkt gewesen ist, bevor Jana zum ersten Mal ihre Wäsche liegen lassen hat. An diesem Punkt setzen die beiden nun für die Auflösung der emotionalen Verletzungen an.

Schritt 3: Prüft, ob ihr beide ausgeglichen kraftvoll seid

Damit emotionale Verletzungen gelöst werden können, solltet ihr beide genug von der Herz-Seite und von der Schwert-Seite in euch tragen. Die Herz-Seite muss ausgeprägt sein, damit die verletzte Person gegenüber der verursachenden Person ihr Leid zeigen kann und damit die verursachende Person dieses Leid seien kann. Die Schwert-Seite ist notwendig, damit die verletzte Person ihre Wut anteilig abgeben kann und die verursachende Person diese annehmen kann. Solltet ihr in Bezug auf Herz- und Schwert-Seite einen Mangel empfinden, kann es sinnvoll sein sich diesem Thema zuerst zu stellen.

Beispiel: Zur Auflösung prüfen Jana und Tobias vorab, ob sie ausgeglichen kraftvoll sind. Jana stellt fest, dass die Schwert-Seite bei ihr zum Zeitpunkt der Verletzung weniger ausgeprägt ist. Deshalb versetzt sie sich gedanklich in eine Situation, in der sie härter war. So wird eine gute Basis zur Auflösung der emotionalen Verletzungen geschaffen.

Schritt 4: Löst die emotionale Verletzung sprachlich richtig auf

Habt ihr die anderen Schritte nach und nach durchlaufen, dann kann nun die eigentliche Auflösung der emotionalen Verletzung beginnen. Diese muss sprachlich richtig durchgeführt werden, damit das Leid tatsächlich gelöst werden kann. Die verletzte Person sollte hierfür eine wertschätzende Haltung einnehmen, ihre Wahrnehmung beschreiben und die Basisgefühle zeigen, die entstanden sind. Die verursachende Person hat die Aufgabe das Leid anzuerkennen, einen Ausgleich zu schaffen und in Aussicht zu stellen, wie sie sich beim nächsten Mal verhalten würde. Durch dieses Vorgehen werden die unguten Gefühle aufgelöst und man wird von der inneren Last befreit.

Beispiel: Tobias spricht wertschätzend aus, dass die herumliegende Wäsche bei ihm ungute Gefühle in Form von Bauchschmerzen und Unwohlsein auslöst. Jana kann dieses Leid nun sehen und erklärt, dass dies nicht ihre Absicht war und dass es ihr Leid tut. Sie nimmt Wut von Tobias und erklärt, wie sie sich mit dem neuen Wissen verhalten hätte.

Schritt 5: Erhaltet neue Power

Nun, da die emotionale Verletzung bearbeitet wurde, könnt ihr als Paar reflektieren, wie ihr euch mit dem neuen Wissen verhalten hättet. Betroffene stellen hierbei oft fest, dass die nachfolgend entstandenen emotionalen Verletzungen so nicht aufgekommen werden. Schließlich ist nun bekannt, welches Leid das eigene Verhalten ausgelöst hat. Als Paar könnt ihr nun für die nachfolgend entstandenen Verletzungen reflektieren, wie ihr euch in dieser Situation verhalten hättet. Der Punkt, den ihr vorher als “es war mal gut” definiert habt, rückt somit immer weiter in die Gegenwart. Durch die gleiche Methode könnt ihr nun auch die übrigen bestehenden emotionalen Verletzungen bearbeiten.

Beispiel: Jana und Tobias merken, dass sie durch diesen Prozess neue Power erhalten haben. Nun spricht auch Jana eine Sache an, bei der sie sich im Rahmen der Beziehung aktuell unwohl fühlt. Nach dem gleichem Muster lösen die beiden die entstandenen emotionalen Verletzungen auf. So erhalten sie nach und nach weitere Energie und befreien sich von den inneren Belastungen.

Zusammenziehen Tipps: Darüber solltet ihr vor dem Zusammenziehen sprechen!

Wenn ihr gerade euren Umzug plant oder schon kurz vor dem Zusammenzug seid, dann ist dies in der Regel eine sehr aufregende Phase, die von positiver Stimmung und Vorfreude geprägt ist. Allerdings kann es sehr wichtig sein, schon einmal über die wichtigsten Dinge beim Zusammenziehen zu sprechen. Dadurch vermeidet ihr lästige Streitigkeiten und könnt euch von Anfang an über die wichtigsten Dinge bewusst werden. Wir zeigen euch, welche Fragen ihr auf diesem Weg unbedingt beantworten solltet!

  • Seid ihr beide bereit dafür Zusammenzuziehen, oder fühlt sich jemand überrumpelt?
  • Welche Vorstellungen habt ihr von eurer Wohnung / eurem Haus?
  • Was ist euch beim Zusammenziehen besonders wichtig?
  • Gibt es negative Konsequenzen, die eintreten könnten?
  • Wie stellt ihr euch den gemeinsamen Alltag vor?
  • Welche Abläufe gibt es, die ihr beibehalten möchtet?
  • Wie möchtet ihr eure Freizeit gestalten?
  • Welche Routinen möchtet ihr als Paar in eurem Alltag einführen?

Wenn ihr euch diesen Fragen Stück für Stück nähert, dann könnt ihr somit herausfinden, ob der Umzug wirklich die richtige Entscheidung ist. Außerdem habt ihr die Möglichkeit rechtzeitig über wichtige Dinge zu sprechen. Indem ihr klärt, welche Abläufe ihr aus eurem jetzigen Alltag gerne beibehalten möchtet, könnt ihr euer Zusammenleben von Anfang an stimmig gestalten. Durch das Aufdecken von möglichen negativen Konsequenzen habt ihr außerdem die Möglichkeit, diesen frühzeitig entgegenzuwirken und dafür zu sorgen, dass eure Beziehung nicht beeinträchtigt wird.

Neue Beziehung: Ist es ratsam schnell zusammenzuziehen?

Gerade am Anfang einer Beziehung hat man sprichwörtlich noch die rosarote Brille auf. Manche Paare malen sich in dieser Phase schon sehr detailliert ihre Zukunft aus, sprechen über die Kinderplanung und darüber, wo sie sich in einigen Jahren als Paar sehen. Manchmal kommt hier auch schon der Gedanke auf, ob man nicht Zusammenziehen möchte. Vielleicht verbringt man sowieso fast jeden Tag gemeinsam und empfindet einen Umzug dann als eine sinnvolle Entscheidung. Allerdings können bei so einer Entscheidung nach einer erst kurz andauernden Beziehung natürlich auch Zweifel aufkommen. Schließlich weiß man nicht, wie lange die neue Beziehung wirklich hält. Womöglich hat man sich auch noch nicht so gut kennengelernt, als dass man einschätzen könnte, ob man im Alltag wirklich gemeinsam funktioniert.

Wenn ihr aktuell vor der Entscheidung steht, ob ein Umzug bei eurer erst kurz andauernden Beziehung sinnvoll ist, dann würden wir euch die Methodik des ÖkoChecks ans Herz legen. Allgemein gefasst lässt sich nicht sagen, ob das Zusammenziehen zu euch passt oder nicht. Das könnt ihr nur für euch entscheiden, indem ihr die Situation auf Stimmigkeit überprüft und bewertet, welche positiven Folgen und negativen Konsequenzen eintreten könnten. Ihr seid also letztendlich diejenigen, die als einzige erkennen können, ob ihr diesen Schritt (schon) in der Beziehung gehen möchtet. Der ÖkoCheck ist hierbei allerdings eine Methode, die euch unterstützen kann. Durch sie erstellt ihr keine einfache Pro- und Contra-Liste, sondern setzt euch wirklich mit der Entscheidung auseinander. Ihr beleuchtet positive Aspekte sowie mögliche negative Konsequenzen und macht euch Gedanken darüber, wie ihr die positiven Dinge beibehalten und die negativen Aspekte vermeiden könnt. So ist es möglich, eine fundierte Entscheidung zu treffen.

Wenn ihr in eurer aktuellen Situation gerne den ÖkoCheck nutzen möchtet, dann schaut doch einfach mal in unserem kostenlosen 5x5 Kurs vorbei. Dort haben wir dieses Thema unter anderem für euch mit aufgenommen und erklären, worauf es hierbei wirklich ankommt. In der kostenlosen Version unseres Kurses erhaltet ihr außerdem einige Beispiele speziell zum Thema “Zusammenziehen”, die für euch relevant sein können.

Unser Fazit

Wenn ihr momentan in der Phase des Umbruchs seid und zusammenziehen möchtet, dann konntet ihr durch unseren Blog-Artikel erfahren, welche Herausforderungen auf diesem Weg auf euch zukommen könnten. Außerdem haben wir euch erklärt, wie ihr mit diesen Schwierigkeiten umgehen könnt, damit sie für eure Beziehung nicht zur andauernden Belastung werden. Diese Methodik könnt ihr nun für euch anwenden, um genau diese Probleme zu lösen. So schafft ihr zeitnah wieder eine harmonische Atmosphäre in eurem Alltag und wisst, wie ihr euch auch zukünftig Konflikten stellt.

Ihr möchtet noch mehr zum Thema “Wohnen und Haus” erfahren? Keine Sorge! In unserem Blog haben wir bereits viele Artikel zu genau diesem Themenbereich vorbereitet. Schaut zum Beispiel gerne mal in den Artikel "Zusammenziehen: So wird dieser Schritt nicht zu einer Belastung für eure Beziehung" rein. Zum Thema "Glückliche Beziehung führen" haben wir auch einen Beitrag verfasst, den ihr euch gern mal anschauen könnt. Solltet ihr lieber Podcasts hören, dann könnt ihr auch bei uns fündig werden. In unserem Podcast haben wir schon viele verschiedene Folgen aufgenommen und zeigen euch hierbei stets, wie ihr Belastungen löst und eine rundum harmonische Beziehung führen könnt.

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