Zwangsgedanken loswerden: So könnt ihr eure Zwänge besiegen!

liebevoll verfasst von 
Laura
veröffentlicht am 6. Juni 2022 in der Kategorie 

Im Alltag kann es vorkommen, dass man durch Zwangsgedanken oder Zwangshandlungen eingeschränkt wird. Zwänge können dabei in verschiedenster Weise beeinträchtigend sein. Im Fall von Zwangsgedanken handelt es sich um Gedankengänge und Vorstellungen, die sich immer wieder in sehr ähnlicher Form wiederholen. Sie leiten uns also bzw. halten uns von bestimmten Verhaltensweisen ab. Zwangshandlungen sind meistens die Folge hiervon und tragen sich ebenfalls häufig in ähnlicher Weise zu. Der Drang, sich auf eine ganz bestimmte Weise zu verhalten oder einen Handlungsschritt zu wiederholen, ist hierbei sehr stark. Typische Beispiele für Zwangsgedanken beziehen sich auf starke Verlustängste, die Ordnung, die Sauberkeit im eigenen Heim oder das Grübeln in Bezug auf bestimmte Themen. Zwangshandlungen können sich zum Beispiel in einem Kontrollzwang widerspiegeln, sich auf die Ordnung beziehen oder als Wiederhol- oder Zählzwang auftreten.

Habt ihr das Gefühl, dass Zwänge euren Alltag momentan bestimmen? Möchtet ihr belastende Zwangsgedanken oder Zwangshandlungen ablegen? Dann seid ihr hier genau richtig. Wir zeigen euch, zwischen welchen Zwangsgedanken man unterscheidet und wie man seine Zwänge auflösen kann. Außerdem erklären wir euch, wie ihr im Rahmen einer Beziehung mit Zwängen umgehen könnt.

Zwangsstörung: Ursachen und Auslöser

Eine Zwangsstörung entsteht in der Regel nicht einfach so. Stattdessen gibt es einen Auslöser, der einen Zwang verursacht hat und somit als Ursache erkannt werden kann. Als betroffene Person ist es sehr wichtig, dass man diese Ursache findet. Nur so kann man nachfolgend an den Punkt zurückgehen, an dem es mal gut war, und den Auslöser hinter den Zwangsgedanken oder -handlungen verarbeiten. Wir zeigen euch nachfolgend, welche Gründe hinter einer Zwangsstörung stecken können. Falls ihr das Gefühl habt, dass euch bestimmte Zwänge im Alltag begleiten, könnt ihr die einzelnen Punkte in Ruhe durchgehen und für euch prüfen, ob einer dieser Aspekte auf euch und eure Vergangenheit zutrifft. Falls es eine Überschneidung gibt, wäre dies für euch ein wichtiger Ansatzpunkt, um die Zwangsstörung nachhaltig zu lösen.

Ein Hinweis: Um die Ursachen und Auslöser etwas anschaulicher zu erklären, untermauern wir sie jeweils mit einem Beispiel. Dies bedeutet jedoch nicht, dass eine Ursache immer nur mit einem bestimmten Zwang einhergehen kann. Viel mehr können beispielsweise emotionale Verletzungen für eine Vielzahl an Zwangsgedanken oder -handlungen ursächlich sein. Wir stellen in diesem Artikel allerdings nur ein Szenario vor, um die Komplexität etwas zu reduzieren.

Emotionale Verletzungen

Emotionale Verletzungen können einen Zwang ausgelöst haben. Dies kann in den unterschiedlichen Situationen vorkommen. Wenn der Partnerin oder dem Partner aus einer früheren Beziehung Ordnung zum Beispiel sehr wichtig war, dann kann schon hier die Ursache für einen Ordnungszwang liegen. Gab es beispielsweise immer Streit, wenn man mal etwas herumliegen lassen hat oder wenn nicht frisch geputzt war, dann prägt sich dieses Verhalten ein. Man möchte die emotionalen Verletzungen und unguten Gefühle, die während des Konflikts entstanden sind, nicht noch einmal empfinden. Deshalb verändert man seine eigenen Routinen und sorgt dafür, dass sich die andere Person wohl fühlt. Dies wird auch langfristig verinnerlicht. Begegnet man dann allerdings jemandem, dem die Ordnung nicht so wichtig ist, kann dies erneut Schwierigkeiten hervorrufen. Die entstandenen Zwangsgedanken setzen ein und man hat den Drang dazu aufzuräumen und alles wieder an Ort und Stelle zu rücken. Dies kann sich auch soweit entwickeln, dass jedes Objekt einen ganz bestimmten Ort hat, an dem es stehen muss, damit einem selbst das Gefühl von Ordnung übermittelt werden kann.

Vererbung und genetische Veranlagung

Tatsächlich können Zwangsstörungen auch vererbt werden. Die Verwandten ersten Grades zeigen daher manchmal eine direkte Zwangserkrankung oder zumindest gewisse Zwangssymptome oder zwanghafte Verhaltensweisen. Hat die Mutter zum Beispiel Zwangsgedanken in Bezug auf die eigene Sexualität, dann könnte dies auch bei einem selbst im Alltag ein Thema sein. Oder wenn der Vater einen Sammelzwang hat, dann ist es möglich, dass man selbst auch einmal hiermit konfrontiert wird. Allerdings kann es natürlich auch sein, dass die Zwänge der Mutter oder des Vaters nicht bei einem selbst auftreten. Dies ist von Fall zu Fall unterschiedlich.

Kindheit und bestimmte Erziehungsstile

Die Kindheit ist sehr prägsam. Deshalb kann auch die Erziehung, die man als Kind genossen hat, für Zwangsgedanken oder -handlungen ursächlich sein. Wenn die Eltern einem beispielsweise schon immer vermittelt haben, dass es wichtig ist sich regelmäßig zu waschen, um sich von Keimen oder Bakterien zu befreien, hat man sich dies als Verhaltensweise angeeignet. Man wäscht dann sehr regelmäßig seine Hände, seinen ganzen Körper oder andere Bereiche. Je nachdem, wie intensiv man diese Verhaltensweise schon als Kind ausgeführt hat, kann es sein, dass man sich auch viele Jahre später noch immer so verhält. Der Waschzwang ist dann für einen selbst als erwachsene Person noch präsent und kann je nach Intensität und Ausmaß einschränkend wirken.

Prägende Ereignisse

Manchmal begegnet man in seinem Leben prägenden Ereignissen, die die eigenen Verhaltensweisen beeinflussen. Hat man zum Beispiel in der Vergangenheit mal vergessen das Bügeleisen auszuschalten oder die Kerzen auszupusten und ist daraufhin etwas unschönes passiert, kann dies sehr prägend wirken. Ein solches Erlebnis führt häufig dazu, dass man zum Beispiel beim Verlassen des Raumes das Bügelbrett noch einmal genauestens kontrolliert oder sich mehrfach versichert, dass die Kerzen auf dem Wohnzimmertisch auch wirklich aus sind. Ein solcher Kontrollzwang kann unterschiedlich stark ausfallen. Denkbar können nur ein paar wenige Wiederholungen sein, um sicherzugehen, dass wirklich alles ausgeschaltet ist. Wenn der Kontrollzwang sehr ausgeprägt ist, dann ist es auch denkbar, dass man als betroffene Person bis zu 20 oder 30 mal alles kontrollieren muss.

Stark ausgeprägte Persönlichkeitseigenschaften

Die eigene Persönlichkeit spiegelt die Gesamtheit der persönlichen Eigenschaften eines Menschen wider und zeigt zum Beispiel, welche Charaktereigenschaften und Eigenarten man hat. Ist die Persönlichkeit stark ausgeprägt, dann können auch hierdurch Zwangsgedanken entstehen. Hat man zum Beispiel schon immer das Bedürfnis gehabt sich an Normen und Wertvorstellungen anzupassen, dann könnte sich dieser Wunsch zu einem Zwang entwickeln. Man versucht dann alles, um nicht von den Vorstellungen der Gesellschaft abzuweichen und möglichst dem Idealbild zu entsprechen.

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Zwangshandlungen und Zwangsgedanken: Beispiele

Es gibt nicht “die eine” Zwangshandlung oder “den einen” Zwangsgedanken. Vielmehr können Menschen von den unterschiedlichsten Zwängen umgeben sein. Wir haben nachfolgend die typischsten Zwänge für euch zusammengestellt. So könnt ihr euch ein Bild davon machen, welche Zwangsstörungen es unter anderem gibt. Außerdem könnt ihr diese Auflistung für euch nutzen, um zu erkennen, ob ihr im Alltag von Zwangsgedanken oder -handlungen eingeschränkt werdet, ohne dies möglicherweise bisher erkannt zu haben. Wenn ihr wisst, um welchen Zwang es sich im Detail handelt, könnt ihr hieran viel leichter ansetzen und euch mit der Entstehung dieser Zwangsstörung auseinandersetzen.

  • Waschzwang: Gedanken an Schmutz, Dreck oder Infektionen sind verbunden mit einem starken Gefühl von Ekel, Abscheu und Unwohlsein. Verunreinigungen werden zwanghaft entfernt und es wird sehr ordentlich geputzt, bis man sich grundlegend wohlfühlen kann.
  • Kontrollzwang: Man muss bestimmte Dinge in immer gleicher Reihenfolge kontrollieren (z.B. ob das Licht ausgemacht wurde, ob die Kerzen gelöscht wurden).
  • Ordnungszwang: Das Bedürfnis nach Ordnung und Symmetrie ist allgegenwärtig. Jedes Objekt in der Wohnung hat einen ganz bestimmten Platz und wird nach einem bestimmten Prinzip geordnet.
  • Zählzwang: Geht oft mit einem magischen Denken einher und kann isoliert oder als Teil von komplexen Zwangsstörungen auftreten. Bestimmte Dinge werden dann gezählt, um z.B. etwas zu verhindern.
  • Wiederholzwang: Hierbei wiederholt man eine bestimmte Handlung so lange, bis beispielsweise das richtige Gefühl dabei vorhanden ist oder bis man weitermachen kann.
  • Grübelzwang: Unangenehme, oft als bedrohlich empfundene Gedanken, die den Betroffenen durch den Kopf kreisen. Es kann sich um ganz belanglose Themen handeln, aber auch beängstigende oder ungelöste Inhalte kommen einem immer wieder in den Kopf.
  • Sexuelle Zwangsgedanken: Können Gedanken an als persönlichkeitsfremd erlebte sexuelle Handlungen, den ständigen Zwang nach Sex oder Versagensängste beinhalten.
  • Sammelzwang: Manchen Menschen fällt es sehr schwer sich von Dingen zu trennen. Dadurch sammeln sich zum Beispiel in einer Wohnung viele Dinge an, da man dadurch sichergeht, dass man nicht aus Versehen etwas Wichtiges weggeworfen hat.
  • Religiöse Zwänge: Es geht hierbei zum Beispiel um die Vermeidung von Schuld, Gedanken über die Existenz von Gott, Versündigung oder den Antagonismus von Gott und Teufel, die den Alltag bestimmen.
  • Magische Zwangsgedanken: Farben und Zahlen können Angst Auslöser und dafür sorgen, dass man beispielsweise zwanghaft eine bestimmte Zahlenkombination aufsagen muss, die Glück bringen soll, oder denkt, dass man durch eigene Gedanken / Handlungen das Schicksal beeinflussen kann.
  • Aggressive Zwangsgedanken: Ständige Furcht, dass man unkontrolliert handeln oder jemanden anderen bzw. einen selbst verletzen könnte.

Zwangsgedanken loswerden: So geht's!

Zwangsstörungen loswerden zu wollen kann dann zu einem tiefen inneren Wunsch werden, wenn sie den Alltag stark beeinflussen und das eigene Handeln einschränken. Doch wie genau kann man seine Zwänge überwinden? Wir würden euch im Rahmen der Persönlichkeitsentwicklung und der Auflösung eurer Zwangsstörungen zur SystemEmpowering Methode raten. Diese hat für euch stets den Vorteil, dass ihr nicht nur oberflächlich Strategien entwickelt, sondern eure Zwangsgedanken nachhaltig und tiefergehend lösen könnt. Außerdem findet ihr die tatsächliche Ursache hinter den Zwängen und sorgt dafür, dass sie euch auch in der Zukunft nicht mehr belastet. Dafür geht ihr an den Punkt in eurer Vergangenheit zurück, an dem es mal gut war. Im Fall von einem Waschzwang, der in der Kindheit aufgekommen ist, könnte dies der erste Moment sein, an dem ihr euch und eurem Körper auf extreme Weise säubern solltet. Hier könnt ihr nun ansetzen und die entstandenen Gefühle lösen. Dadurch erhaltet ihr neue Energie. Nun könnt ihr gedanklich weiter in Richtung Gegenwart gehen und alle weitere emotionalen Verletzungen, die diesbezüglich entstanden sind, lösen. Seid ihr im Hier und Jetzt angekommen, dann sind die Ursachen hinter der Zwangsstörung gelöst. Nun gilt es passende Strategien für den Alltag zu entwickeln, damit man sich von den Zwängen lösen kann und lernt, dass man beispielsweise auch ohne das stündliche Waschen sauber ist. Wenn ihr gerne mehr über die Arbeit mit der SystemEmpowering Methode erfahren möchtet, dann könnt ihr hierzu bei unserem Artikel im blog vorbeischauen, den wir extra zu diesem Thema verfasst haben.

Wenn man bestehende Zwangsstörungen lösen möchte, dann bedarf es hierzu harter Arbeit. Schließlich gibt es Prägungen, emotionale Verletzungen oder andere Erlebnisse, durch die die Zwänge erst entstanden sind. Wichtig ist es deshalb, dass ihr euch für diesen Prozess genug Zeit nehmt. Außerdem ist die Arbeit mit einer Therapeutin oder einem Therapeuten passend, um Zwangsstörungen zu lösen.

Trennung bei einem jungen Paar.

Zwangsstörung zerstört Beziehung: Was tun?

Eine Zwangsstörung ist häufig nicht nur für die explizit betroffene Person belastend, sondern kann auch für die eigene Partnerin oder den eigenen Partner zur Herausforderung werden. Stellt euch beispielsweise vor, dass euer Partner einen Kontrollzwang hat. Wenn ihr etwas unternehmen möchtet, dann braucht er ein paar Momente, um sich wirklich zu vergewissern, dass alles ausgeschaltet ist. Dies kann in extremen Fällen auch sehr lange dauern. Für euch als Paar kann die Zwangsstörung somit einschränkend sein. Ihr müsst beispielsweise mehr Zeit einplanen, wenn einmal etwas ansteht.

Wenn einer von euch eine Zwangsstörung hat, dann ist es wichtig, dass ihr als Paar offen darüber sprecht. Tauscht euch zum Beispiel darüber aus, wie ihr jeweils die Situation empfindet. Außerdem solltet ihr auch ungute Gefühle offenlegen und emotionale Verletzungen auflösen, falls dies notwendig ist. Als Liebespaar könnt ihr außerdem daran arbeiten die Zwänge zu besiegen und etwas dazu beitragen, dass sich die Person mit Zwangsgedanken wohler fühlt. Handelt es sich zum Beispiel um einen Ordnungszwang, dann kann auch die nicht-betroffene Person etwas dazu beitragen, dass es in der Wohnung ordentlich aussieht und dass bestimmte Positionen und Symmetrien eingehalten werden. Schließlich seid ihr ein Team!

Als Paar könnt ihr euch auch gemeinsam damit beschäftigen, was noch getan werden kann, um die Zwangsstörungen zu lösen. Vielleicht möchtet ihr beispielsweise gemeinsam eine Paartherapie in Anspruch nehmen, damit ihr geeignete Strategien für eure Partnerschaft entwickeln könnt und lernt, wie man noch besser über schwierige Themen sprechen kann. Für solche Ziele ist ein Coaching genau richtig.

Zwänge in der Beziehung: Welchen Einfluss haben sie?

Zwänge können in einer Beziehung verschiedene Auswirkungen haben und sie auf unterschiedliche Weisen beeinflussen.

Einerseits haben Zwangsstörungen einen Einfluss auf die Gemütslage. Als betroffene Person kann es vorkommen, dass man sich aufgrund der Zwangsgedanken oder -handlungen unwohl fühlt und das Unzufriedenheit entsteht. Dies kann selbstverständlich auch für die Partnerin oder den Partner gelten. Auch hier kommt es beispielsweise zu Einschränkungen oder verletzten Gefühlen, die belastend sein können. Wenn eine Zwangsstörung präsent ist, dann können auch unerfüllte Bedürfnisse zur Herausforderung für eine Beziehung werden. Die Partnerin oder der Partner ohne Zwangsgedanken hat dann zum Beispiel bestimmte Wünsche, die die andere Person nicht so richtig erfüllen kann. Dies kann für ein Paar zur Herausforderung werden, wenn nicht offen über diese Situation kommuniziert wird.

Andererseits können Zwangsstörungen auch einen Einfluss auf die Beziehungsdynamik haben. Dies hängt selbstverständlich stark davon ab, um welche Zwänge es sich handelt. Je nachdem kann es allerdings so weit kommen, dass schon ein Unternehmung für ein Paar zur Herausforderung wird. Deshalb schränkt man sich womöglich mehr ein oder die Partnerin / der Partner ohne Zwangsstörung ist häufiger alleine unterwegs. Auch das kann dazu führen, dass Konflikte in der Partnerschaft entstehen. Deshalb sollte man als Paar regelmäßig über die Situation sprechen und auch dafür sorgen, dass man trotz der Zwänge eine gesunde und harmonische Beziehung führen kann.

Mann und Frau sitzen mit verschränkten Armen nebeneinander.

Zwänge selber bekämpfen vs. Zwänge im Coaching lösen

Wenn ihr das Ziel habt eure Zwänge zu überwinden, dann stellt sich natürlich die Frage, wie man dieses Ziel am besten erreichen kann. Zur Wahl steht üblicherweise die eigenständige Arbeit an den Zwangsstörungen oder die Inanspruchnahme von einer Therapie oder einem Coaching.

Zwänge selbstständig aufzulösen kann dann passend sein, wenn ihr euch schon intensiv mit einer Methodik auseinandergesetzt habt, die ihr für den Prozess nutzen möchtet. Außerdem solltet ihr wissen, um welche Zwangsstörung es sich handelt und wo der Ursprung hierfür liegt. Dann könnt ihr euch eigenständig und in eurem Tempo auf den Weg mach und euch den Zwängen stellen. Achtet hierbei darauf, dass ihr nicht nur Verdrängungsmaßnahmen ergreift, sondern euch aktiv mit den Hintergründen auseinandersetzt, um tatsächlich eine langfristige Veränderung zu bewirken. Die eigenständige Auflösung einer Zwangsstörung ist allerdings nicht immer ratsam. Wenn euer Zwang euch stark einschränkt und ihr nicht so richtig wisst, womit ihr es zu tun habt, würden wir euch dazu raten einen Experten hinzuzuziehen. Außerdem ist die nachhaltige Auflösung von Zwängen oft nur mit Therapeuten möglich.

Zwänge im Rahmen einer Therapie oder eines Coachings aufzulösen ist daher passend, wenn ihr euch eine Expertenmeinung wünscht und das Gefühl habt, dass euch eine professionelle Leitung des Prozesses gut tut. Bei einem Coaching vermittelt euch eure Beraterin oder euer Berater jederzeit passende Tipps und geht mit euch gemeinsam der Ursache hinter den Zwangsstörungen auf den Grund. Dadurch habt ihr die Sicherheit, dass ihr einen Zwang nachhaltig löst und nicht nur an der Oberfläche schabt. Außerdem gibt es regelmäßige Termine. Dies hat für euch den Vorteil, dass ihr euch immer wieder bewusst mit eurem Inneres auseinandersetzt und nicht ins Stocken geratet.

Lebensidealisten Podcast: Die besten Podcast-Folgen zum Thema "Zwänge"

Hört ihr gerne Podcasts und habt Lust, noch mehr zum Themenbereich „Zwänge“ zu erfahren? Kein Problem! Wir haben euch ein paar spannende Folgen aus unserem Podcast zu genau diesem Thema verlinkt:

Unser Fazit

Zwänge können im Alltag sehr einschränkend sein. Sie beeinflussen unser Denken oder Handeln und können uns in den Dingen, die wir machen möchten, beeinflussen oder uns daran hintern. Wenn ihr aktuell das Gefühl habt, dass ihr bestimmte Zwänge in euch tragt, dann würden wir euch dazu raten diese aufzulösen. Hierfür könnt ihr zuerst einmal die Liste nutzen, die wir euch zu Beginn des Artikels vorgestellt haben. Hieran erkennt ihr, um welche Zwangsstörung es sich möglicherweise in eurem Fall handelt. Anschließend könnt ihr durch die intensive Arbeit an diesem Zwang neue Energie erhalten und dafür sorgen, dass euch die Zwangsgedanken oder Zwangshandlungen nicht mehr so stark beeinflussen und nachhaltig gelöst werden. Solltet ihr euch bei diesem Prozess Unterstützung wünschen, eignet sich auch eine professionelle Beratung.

Ihr möchtet noch mehr über dieses Thema erfahren? Kein Problem! In unserem Blog-Bereich haben wir bereits einige spannende Artikel verfasst, die auf Belastungen in der Beziehung eingehen. Außerdem zeigen wir euch, wie ihr es als Paar schafft besser zu kommunizieren. Solltet ihr mit dem Gedanken an eine Paartherapie spielen, dann erfahrt ihr in unserem Blog, wann dieser Schritt für euch richtig ist. Wenn ihr anschließend mehr darüber erfahren möchtet, wie man seine Zwänge auflösen kann und warum ein Einzelcoaching ratsam ist, schaut unbedingt auf unserer dazugehörigen Themenseite vorbei. Dort haben wir euch noch einmal alles im Detail erklärt.

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