Podcast: Paartherapie nach einer Trennung: Chance oder Unsinn?

liebevoll verfasst von 
Florian
veröffentlicht am 6. Mai 2021 in der Kategorie 
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Ist eine Paartherapie ein Weg, die Beziehung zu retten?

Um dieses Thema geht es in diesem Video. Viele denken nach einer Trennung gar nicht daran, eine Paartherapie zu machen.

Deshalb wollen wir euch heute zeigen, was eine Paartherapie nach einer Trennung bewirken kann und ob sie geeignet ist, damit man eine Trennung verarbeiten und endgültig mit dem Ex abschließen kann.

Dazu beantworten wir einige Fragen:

Kann man nach einer Trennung auch einfach die Reißlinie ziehen und keinen Kontakt mehr haben?

Unsere Beziehung ist doch sowieso schon vorbei - Was soll eine Paartherapie nach einer Trennung überhaupt bringen?
Ich möchte eine Paartherapie, aber mein/e Ex-Partner/in nicht. Was nun?

Kann man die Beziehung trotz Trennung durch die Paartherapie retten?

Eine Therapie kann vor allem dann helfen, wenn man im Guten auseinandergehen will und zum Bespiel weiterhin ein starkes Elternpaar für seine Kinder sein möchte.

Zusätzlich kann man es als eine Chance sehen, wieder zueinander zu finden. Dafür setzt ihr euch mit eurer Vergangenheit auseinander und geht zu dem Punkt zurück, wo es mal gut war.

Wenn ihr es nicht nochmal miteinander versuchen wollt, kann eine Beratung jedoch hilfreich sein, um Verletzungen aufzulösen. So nehmt ihr keine Prägungen mit in die nächste Beziehung.

Unterhalb findet ihr das Transkript dieser Folge.

Hallo und herzlich Willkommen in dieser neuen Folge der Lebensidealisten. Ich bin Florian, ich bin Ina, wir helfen euch raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung. In dieser Folge soll es darum gehen, ob eine Paartherapie nach der Trennung Sinn macht oder völliger Blödsinn ist. Wir wollen das mal von allen Richtungen beleuchten, denn tatsächlich kommen auch immer wieder Paare zu uns, die sich mitten in der Trennung befinden, die sich bereits getrennt haben, um dann an sich zu arbeiten. Wir wollen heute mal schauen: Warum ist das gut und warum kann dir das helfen auch in oder nach der Trennung eine Paartherapie zu machen? Ich wünsche dir spannende Impulse und Aha-Momente nach dem Intro. Bis gleich!

Eine Paartherapie kennen die meisten Menschen eigentlich nur in Bezug darauf, die Beziehung zu retten. Also wenn man in der Krise ist, wenn man sich externe Hilfe holt, um die Beziehung nochmal neu zu starten, nochmal neu zu gestalten. Bei uns geht es jetzt aber darum eine Trennung zu begleiten, also eine Paartherapie zu machen, wenn man sich gerade getrennt hat oder wenn man im Trennungsverfahren ist. Deswegen haben wir einmal für euch vier Fragen aufgelistet, ob sich eine Paartherapie lohnt oder eine Chance auch ist, wenn man schon in der Trennung ist.

Paartherapie nach der Trennung: Darum ziehen sie viele Menschen nicht in Erwägung

Nach einer Trennung wird Paartherapie nur selten in Betracht gezogen, weil man es einfach kaum kennt, obwohl – wenn man mal genauer darüber nachdenkt – einfach noch viele Sachen hat, die einen verbinden häufig in einer Trennung. Also gerade wenn Kinder noch dabei sind oder wenn man zusammen in einem Haus wohnt. Man hat ja auch einfach noch wahrscheinlich den gleichen Freundes- und Familienkreis, den man zusammen über Jahre aufgebaut hat. Also man ist in vieler Hinsicht noch verbunden und eine Trennung geht ja meistens auch nicht von heute auf morgen. Es ist ja nicht mehr so, wie wenn man sich mit Anfang 20 trennt, dass man sagt „okay, ich nehme meine Tasche, ich gehe und schönes Leben noch“, sondern man hat erstmal einiges zu regeln. 

Genau da setzen wir sozusagen mit der Paartherapie in der Trennung an. Wir begleiten euch dabei gut durch die Trennung zu kommen, einen wertschätzenden Umgang auch in der Zukunft zu haben, dass man kommunizieren kann auf Augenhöhe und das Gefühl hat „okay, wenn ich dich jetzt bei IKEA an der Kasse sehe, habe ich kein ungutes Gefühl, der Tag ist nicht gelaufen, sondern ich kann im besten Fall dir noch einen schönen Tag wünschen, wir können aber getrennte Wege gehen und wir haben auch kein komisches Gefühl, wenn wir uns die Kinder übergeben am Wochenende“ und so weiter. Es gibt wahnsinnig viele Gründe eine Paartherapie noch zu machen in der Trennung und wir haben einmal vier Fragen aufgelistet. 

Aber ich glaub das entsteht auch ein Stück weit daraus, was du eben sagtest: Die meisten erleben ja in ihrer Jugendzeit und in der ganz jungen Erwachsenenzeit einige Trennungen und da gibt es nicht viel zu regeln. Wenn ich mich mit 18/19 vielleicht von meiner Freundin trenne, dann fahre ich nochmal hin, packe nochmal die 3 T-Shirts und Boxershorts ein und dann düse ich wieder los. Dann ist das ganze Ding erledigt. Dann ist das halt doof, dass man sich nochmal auf der Geburtstagsparty von Freund XY begegnet, aber am Ende komme ich da irgendwie so drüber hinweg. Dann trennen sich die Wege für Ausbildung, Studium und Sonstiges und dann sieht man sich eh nicht mehr häufig. Das ist ja was ganz anderes, wenn ich vielleicht nachher im Erwachsenenalter eine langjährige Beziehung hinter mir habe, wo einfach sich Dinge ganz anders verbunden haben. Das fängt ja an mit dem gemeinsamen Haushalt und geht dann immer weiter und immer weiter bis hin zur Verbundenheit, die sich gar nicht mehr trennen lässt, nämlich wenn ich Elternpaar geworden bin und ich mein Leben lang dadurch verbunden bin.

Paar macht Fortschritte bei einem Coaching.

Erste Frage: Kann man nach einer Trennung auch einfach die Reißleine ziehen und keinen Kontakt mehr haben?

Ja, kann funktionieren. Aber manchmal hat man dann noch miteinander zu tun, wie du schon sagtest durch Kinder, durch ein Haus was vielleicht verkauft werden muss oder manchmal ist man mit der Familie des anderen auch verbunden. Wenn ich mal überlege, wir sind jetzt zwölf Jahre zusammen, du hast mit meiner Familie, aus der ich komme, ich mit deiner Familie ja auch einen Kontakt aufgebaut. Da möchte man ja vielleicht auch gar nicht sofort die Reißleine ziehen und sagen „okay, da schneide ich das Band jetzt auch durch“. Das heißt man ist ja irgendwie doch noch mit dem anderen verbunden und es fühlt sich vielleicht doch noch irgendwie wie eine Vertrautheit an. Die anderen Familienmitglieder möchten am liebsten ja auch, dass man sich gut versteht nach der Trennung, weil die ja auch sagen „ich möchte eigentlich mit dir in Kontakt bleiben“. Da kann es natürlich, wenn da noch nicht aufgelöste Konflikte sind zwischen einen, zu Problemen führen – typischerweise auch im Freundeskreis.

Was ist denn normal der Weg, wenn man jetzt die Reißlinie zieht und sagt „ab morgen blockiere ich dich, du kannst mich nicht mehr anschreiben“? Der andere muss oder möchte noch mit der Person in Kontakt sein, um halt Sachen zu klären. Der nächste Weg wäre dann halt bei Kindern das über Jugendämter zu klären, über Anwälte zu klären. Das sind alles Wege, die ja nicht die Verletzung heilen. Da gibt es ja nur von außen jemanden, der sozusagen die Reißlinie wieder so ein bisschen lockert beziehungsweise sagt „okay, ihr könnt nicht miteinander sprechen, wir haben hier ein Gesetz das besagt „so und so habt ihr jetzt miteinander umzugehen““. Dieses Gesetz ist einfach fest. Ob das jetzt für euch stimmig ist, für eure Kinder stimmig ist, ist halt wenig individuell geregelt.

Reißleine bei langen Beziehungen ziehen: Das geht manchmal nicht so leicht!

Ich glaube es hängt dann wirklich damit zusammen, wie lange war man ein Paar, wie viele Verbundenheiten haben sich aufgebaut. Also nach drei Monaten kann man sicherlich sagen, man kann das relativ schnell wieder kappen, da hat sich nicht viel aufgebaut. Aber je länger das geht, desto mehr hat sich typischerweise aufgebaut im gesamten Umfeld auch. Von daher macht es aber häufig keinen Sinn, einfach so die Reißleine zu ziehen, sondern dafür zu sorgen, dass man im Guten auseinandergeht und die Dinge, die zu regeln sind, im Guten miteinander regelt, damit einfach auch ein gutes Gefühl auf die Zeit zurückblickend entsteht.

Was glaube ich aber normal ist, das wenn jetzt gerade eine starke Verletzung vorliegt (wenn jemand jetzt fremdgegangen ist oder so), dass man erstmal sagt „boah, weißt du was, ich brauche erstmal ein paar Tage, lass‘ mich mal kurz, fahr‘ bitte du zu deinen Eltern oder ich zu meinen Eltern, ich brauche jetzt hier mal kurz Kraft zum Atmen“. Ich kann natürlich jetzt nicht gleich die nächsten Entscheidungen treffen oder mich mit dir ganz vernünftig an einen Tisch setzen, da brauchen wir uns nichts vormachen. Da ist einfach die Verletzung erstmal so stark und da wird auch von niemandem verlangt in dem Moment sofort zu funktionieren. Man darf dann ja auch erst mal traurig und wütend sein im ersten Moment. Gerade wenn diese Gefühle vorherrschen sind, dann lassen sich eh keine sachlichen, vernünftigen Entscheidungen und Kompromisse finden. Das läuft eher auf Konflikte hinaus.

Paar hat bestehende Konflikte effektiv aufgelöst.

Zweite Frage: Unsere Beziehung ist doch sowieso schon vorbei - Was soll eine Paartherapie nach einer Trennung überhaupt noch bringen?

Da geht es dann häufig um das nachhaltige Auflösen von emotionalen Verletzungen und Konflikten, um dann danach im Guten miteinander umgehen zu können. Das wird für verschiedene Aspekte gebraucht, das eine ist: 

Nehmen wir an man hat zum Beispiel eine oder mehrere Immobilien gemeinsam und Vermögen aufgebaut, wo es darum geht „wie können wir das vernünftig lösen, dass da keiner von beiden jetzt als Verlierer rausgeht, sondern beide da vernünftig rausgehen und das sinnvoll aufgeteilt wird?“.

Das andere ist:

Wenn man ein Elternpaar bleiben möchte oder auch muss, weil einfach Kinder entstanden sind, und man sagt „wir möchten trotzdem noch gemeinsame Werte dem Kind vermitteln, wir möchten nicht, dass unser Kind dieses typische Scheidungskind ist, was dann mit entsprechenden Prägungen, Verlustängsten und Co. Hervorgeht, sondern was die Situation trotzdem gut übersteht“. Hier macht das Sinn, in eine Paartherapie zu gehen und genau das zu besprechen oder auch vorbereitend – das hast du mehrfach gemacht – und zu sagen „unsere Kinder wissen das noch nicht, wie kann ich es so sagen, dass ich möglichst wenig Prägungen auslöse, wenigste Ängste auslöse und welche Gefühle der Kinder (je nachdem in welchem Alter sie sind) können da auf mich zukommen, wie könnte ich damit optimal verfahren, um einfach möglichst gut aus dieser Situation rauszugehen?“.

Als Liebespaar getrennt sein, aber als Elternpaar zusammenhalten: So geht es!

Das ist auch ganz praktisch gemeint, wenn bin ich kurz einhaken darf. Ich hatte mal ein Paar, da war das Kind noch sehr klein, also ich glaube es war zweieinhalb. Da bedarf es einfach nicht viel Erklärung, weil das Kind kann es noch gar nicht greifen. Aber wie kann ich Trauer begleiten? Und wie kann ich auch Ängste bei dem Partner / der Partnerin abbauen und sagen „okay, das ist so worst case am Abend. wenn das Kind dann bei dem anderen das erste Mal übernachtet und nur weint und zu Mama will“? Was können wir vorher absprechen, damit wir alle mit einem guten Gefühl zu Hause sitzen? Weil es ist ja wahrscheinlich nicht so, dass die Mutter dann zu Hause sitzt und sagt „freier Abend, nach mir die Sintflut, egal was mein Kind heute Abend macht, ich gehe nicht ans Telefon“. Sondern sie wird auch da sitzen und sagen „geht das gut?“ und wird ein besseres Gefühl haben, wenn es davor Absprachen gab und man gesagt hat „okay, wenn es gar nicht geht ruf‘ mich an, wir machen Facetime, wir haben uns die und die Strategien überlegt“. So dass beide auch einfach gegenseitig stärken können, nicht mehr als Liebespaar, aber als Elternpaar.

Die vergangene Beziehung richtig verarbeiten: Darum ist das so wichtig!

Absolut und dabei geht es ja auch darum auf die gemeinsame Zeit positiv zurückblicken zu können und sagen zu können „hey, die letzten 12 Jahre waren jetzt nicht verschenkte Lebenszeit, sondern da gab es viele schöne Lebensmomente“ und die dann auch anzuerkennen, wertzuschätzen und nicht nur den Blick auf die Krise vielleicht zu haben / auf die Verletzungen zu haben. Das hilft natürlich auch enorm, um einfach selber mit sich zufrieden zu sein und gegebenenfalls aber auch entsprechende Prägung und Brillen (also Vorurteile) abzubauen und nicht in eine potenzielle neue Beziehung mit hineinzunehmen. 

Also angenommen jemand ist fremdgegangen und dann trennen die beiden sich und man nimmt Eifersucht mit hinein in die neue Beziehung, dann gehört sie da eigentlich gar nicht hin. Der neue Partner / die neue Partnerin kann treu sein und das kann nie passieren. Trotzdem trifft denjenigen eine Eifersucht, was die Beziehung belastet und erschwert. Das heißt die Ursache und die Verantwortung liegt in der Beziehung davor. Um solche Dinge halt eben nicht mitzuschleppen und für die neue Beziehung hinderliche Dinge abzubauen, kann eine Paartherapie, aber auch ein Einzelcoaching total viel Sinn machen.

Paar bei dem Intensivcoaching

Dritte Frage: Ich möchte eine Paartherapie, aber meine Ex-Partnerin nicht - Was kann ich nun tun?

Das ist natürlich auf jeden Fall ein Fall, der gar nicht selten eintritt. Da ist eine Variante ein Einzelcoaching zu machen. Also in solchen Situationen kann es passend sein ein Einzelcoaching zu machen, um sozusagen mit der Trennung abzuschließen und für sich selber wieder ein Fundament zu bilden, zu sagen „okay, wie kann ich für mich neu starten, wie gehe ich mit einem guten Gefühl aus dieser Beziehung raus, wie kann ich mein Kind stärken, wie kann ich nicht immer bestimmte Muster wieder bedienen aus meiner Verletzung heraus?“. Es ist ja auch wichtig für sich selber wieder einen Fuß zu finden und damit abschließen zu können, um auch das Gefühl zu haben dieser Trennungsprozess ist irgendwann abgeschlossen. Sonst zieht sich so eine Trennung ja auch und ich mache mich ja auch abhängig von dem anderen. Wenn der sagt „nein, will ich nicht“ gibt es immer noch die Möglichkeit das für sich selbst zu klären.

Die Inhalte eines Einzelcoachings: Darum sind sie passend, um die Trennung zu verarbeiten

Da geht es häufig darum Liebeskummer und damit Traurigkeit abzubauen, manchmal aber auch Glaubenssätze zu revidieren und zu hinterfragen. Es kursiert manchmal so der Glaubenssatz „eine Trennung zu verarbeiten würde so lange dauern, wie jemand in der Beziehung zusammen war“. Das ist natürlich eine schwere Last, die da auf einem liegt. Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass wir zwölf Jahre Liebeskummer haben müssten, unsere zwölfjährige Beziehung zu verarbeiten, das wäre ja grausam. Das stimmt nicht, das muss so nicht sein, das kann ganz anders gehen. Von daher kann man das auch wunderbar im Einzelcoaching lösen und sogar die Verletzungen kann man gut lösen, da wir dafür so eine Art innere Aufstellung nutzen. 

Das heißt, wir machen das ja auch sehr regelmäßige Coachings, dass wir Verletzungen mit Eltern lösen, die Eltern sind aber gar nicht dabei, weil sie nicht bereit dafür sind, weil es im Inneren ausreicht, oder mit ehemaligen Schulkollegen / Lehrern / ehemaligen Freunden / Arbeitskollegen. Das funktioniert natürlich auch mit der Ex-Partnerin oder dem Ex-Partner ganz genau so, dass man das innerlich löst. Natürlich ist es immer besser, wenn das beide machen und wenn das zusammen geschieht und wenn auch der Ex-Partner dann im neuen Bild ist. Aber es funktioniert auch alleine.

Junges Paar bei der Paartherapie.

Vierte Frage: Kann man die Beziehung trotz Trennung durch die Paartherapie retten?

Ja, das ist durchaus manchmal der Fall, dass dann nochmal was passiert und das Paar auch wieder zusammengeführt wird, dass das in der Trennungsphase oder nach der Trennung entsteht. Das liegt dann häufig am Ziel und was ist passiert, also was ist die Ursache der Trennung.

Ein Beispiel, in dem die Beziehung nicht gerettet werden kann

Nehmen wir an die Ursache der Trennung war ein Fremdgehen und das geht vollkommen gegen die Werte meiner Partnerin / meines Partners, dann kann ich vielleicht Gefühle lösen, aber ich kann meistens das Bild nicht wieder ganz herstellen, das Vertrauen wir ganz aufbauen, wenn das absolut gegen den Wert strebt. Das kann sein, dass es dann nicht geht.

Ein Beispiel, in dem die Beziehung womöglich gerettet werden kann

Aber nehmen wir an, die Ursache war: Ina hat jetzt eine Prägung, die kann nicht über Gefühle sprechen und kann nie aussprechen, was ist, und frisst immer alles in sich hinein. Deswegen habe ich gesagt damit kann ich nicht leben, das macht mich unglücklich und unzufrieden, dann stauen sich Sachen auf – ich muss mich jetzt trennen. Ina geht ins Einzelcoaching und löst dieses Thema auf, diese Prägung warum sie nicht über ihre Gefühle sprechen kann und das kommt bei mir an. Also auch in der Paartherapie merke ich Ina spricht dauernd über ihre Gefühle und kann ihr Gefühl aussprechen und so weiter. Ich baue so mein Misstrauen ab und fange an dadurch wieder langsam neues Vertrauen aufzubauen und ich sehe jetzt so ein bisschen, wie in der Mathematik, auch den Lösungsweg. 

Also gemeinsam mit dem Coach wird gezeigt, wie Ina das gemacht hat, was ihr weg war, woher das kam, was die Ursache war und die Wirkung ist, dass sie nicht über Gefühle sprechen kann und das hat sich gelöst, sie zeigt das auch und kann auf einmal über Gefühle sprechen, dann kann ich natürlich sagen: „Oh, also deswegen musste ich mich trennen, ich wollte es eigentlich gar nicht, weil immer noch das Gefühl der Liebe da war, jetzt kann sie über Gefühle sprechen, unsere Beziehung kann völlig anders werden, lass uns das nochmal probieren“ – wenn der andere auch das Ziel hat. Es kann ja auch sein, dass ich dann sage: „Ja, ich kann jetzt über meine Gefühle sprechen, möchte es aber trotzdem nicht“. Kann natürlich passieren, dass das nicht mehr geht, aber das wäre so ein Beispiel, wo das gehen kann. Wo trotz ausgesprochener Trennung das geht, weil die Ursache, wenn sie gelöst ist, dazu führt, dass beide sagen: „Doch, das ist in Ordnung; Wenn das geht, dann lass uns das weiter zusammen probieren“.

Unser Fazit

Nochmal ein Fazit: Paartherapie kann passend sein, um eine Trennung nachhaltig zu verarbeiten und auch mit der Beziehung oder mit der Ehe abzuschließen. Sie kann auch ein Weg sein, um es wieder miteinander zu versuchen und sich näher zu kommen. Wie du sagst, da gibt es einige Variationen, die funktionieren könnten. Aber einfach aktiv mit seiner Vergangenheit, mit seiner Beziehungsgeschichte sich auseinanderzusetzen, hat immer einen Mehrwert für einen selbst, weil man ja vielleicht zukünftig wieder eine neue Beziehung starten möchte und da natürlich keine Verletzungen mit hinnehmen möchte. Sondern da auch wieder so fair und so wertschätzend sein möchte, dem anderen eine Chance zu geben.

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